Seit dem gescheiterten Putschversuch in der
Türkei haben mehr als 50000 Menschen ihren Job verloren, sind
beurlaubt worden, wurden mit einer Ausreisesperre belegt oder gleich
inhaftiert. Die Härte, mit der Präsident Recep Tayyip Erdogan
vorgeht, macht deutlich, dass dieser die Türkei radikal umgestalten
will. Die Menschenrechte spielen nicht mehr die Rolle, die sie in
einem Land innehaben müssten, das der Europäischen Union beitreten
möchte. Ob über
Die deutsche Wirtschaft ist seit Jahren stark.
So stark, dass man darüber erstaunt sein darf angesichts der Fülle
politischer und militärischer Konflikte in aller Welt bis hin zum
IS-Terror in Nahost und Europa. Nun auch noch die Türkeikrise, die
sich seit Monaten zusammengebraut hat. Der Tourismus wirkt bei
solchen regionalen Unsicherheiten wie ein Barometer. Urlauber sind
scheu, weil sie Konflikten ja entkommen wollen. Abschalten ist das
Ziel. Das macht das Touristik
Was vom Präsidentschafts-Konvent der
Republikaner in Cleveland bleibt, steht bereits fest, bevor Donald
Trump vor aller Welt demonstrieren wird, dass das Stockholmsyndrom
Einzug gehalten hat in die Welt der Politik. Der New Yorker
Immobilien-Milliardär, dem die Präsidentschaftskandidatur nun nicht
mehr zu nehmen ist, hat die Republikaner mit Hilfe der Stimmen von 14
Millionen Wutbürgern aus den Vorwahlen als Geisel genommen. Nach
hartnäckiger Verweigerung hat
Wer über 20 Jahre seines Lebens eigentlich in
der Furcht leben muss aufzufliegen, weil er keine der amtlichen
Bescheinigungen vorzulegen vermag, der kann sich wohl kaum mit einer
Erinnerungslücke herausreden. Nein, Frau Hinz wollte nach oben und
ohne Anstrengung Karriere machen. Sie wollte mehr scheinen als sein.
Das Abitur nachzumachen – was Tausende jedes Jahr in dieser Republik
schaffen -, das musste sie, wie sie sagt, "aus Zeitgründen" schon
nach einem Jahr wi
Politische Gegner unterdrücken, missliebige
Journalisten mundtot machen, widerborstige Richter entlassen. Klingt
alles nach Ratschlägen aus einem Handbuch für Diktatoren. Schlimm,
wenn es die politische Strategie eines Staatschefs im 21. Jahrhundert
ist, der sein Volk in die Europäische Union führen will. Jetzt hat
Recep Tayyip Erdogan sich die Bildungselite seines Landes
vorgeknöpft: Zehntausende von Lehrern, Professoren und
Hochschulrektoren dürfen nich
Die DIW-Studie attestiert Berlins Unternehmen in
vielen Bereichen eine ausgeprägte Innovationsschwäche. Trotz all der
Internet-Start-ups, Gründer und Projektemacher bringt Berlin zu
wenige echte Neuheiten auf die Märkte. Diese Trägheit verhindert,
dass die Stadt den Rückstand zu den echten Boomregionen der Welt noch
schneller wettmacht. Für dieses Manko muss man auch die Berliner
Politik mitverantwortlich machen. Viel zu selten werden Berliner
Ideen hier
Man möchte ungern einen Politiker dämonisieren, der
mehrere demokratische Wahlen gewonnen und in seinen ersten
Amtsjahren erfolgreich eine Modernisierung seines Landes angestoßen
hat. Und mit Hitler-Vergleichen hat sich noch keiner einen Gefallen
getan. Dennoch: Dieser merkwürdige Putschversuch in der Türkei
erinnert schon sehr an die Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933,
als in Berlin der Reichstag brannte. Das bot der NSDAP einen
willkommenen Anlass, rechts
Das Scheitern der SPD-Abgeordneten Petra Hinz
wegen ihres erfundenen Lebenslaufes macht ratlos, traurig und auch
ärgerlich. Der Rücktritt war zwangsläufig – ein Mensch, der Abitur,
Staatsexamen und zweites Examen frei erfindet, kann nicht
Abgeordneter des Bundestages sein. Ratlos macht die Frage, wie eine
solche Hochstapelei möglich war: Frau Hinz arbeitete vier Jahre nach
eigener Angabe als "Juristin" in einem großen Unternehmen, sie lebte
immer in Ess
Er schaut den Mädels hinterher, bräunt sich in
der Sonne und meckert Kinder an, die vom Beckenrand springen. Es sind
immer die selben platten Vorurteile, die man mit dem Beruf des
Bademeisters verbindet. Sie sind nicht nur ungerecht, sondern auch
schlicht falsch. Schwimmmeister sind längst keine reinen Aufpasser
mehr. Neben dem Betreuen der Badegäste müssen sie auch die
aufwendigen technischen Anlagen bedienen können. Das schlechte Image
hat auch dazu beigetra
Es gibt diese alte deutsche Redewendung: "Mal unter
uns Pastorentöchtern…" Bedeutet: Was dann gesprochen wird, soll
unverblümt sein, vertraulich und verlässlich. Es kann nur gut sein,
wenn die beiden Pastorentöchter Angela Merkel und Theresa May nach
diesem Maßstab miteinander reden. Herausragend wichtig: Berlin ist –
im übertragenen wie im wörtlichen Sinn – die erste Adresse, zu der
die neue britische Premierministerin reist. Cameron kam 201