Schwul sagte man nicht im Nachkriegsdeutschland,
man sagte: "ein 175er". Und man hat die Betroffenen dann aufgrund des
entsprechenden Paragrafen wegen "Unzucht" in Gefängnisse gesteckt,
die man oft noch "Zuchthaus" nannte. Mit der Zucht hatte man es
damals überhaupt sehr. Jetzt wird nach und nach aufgeräumt mit den
Spätfolgen dieser geistig dunklen Zeit. Für die Erziehungsmarter, die
Kinder, Jugendliche und Behinderte in den Heimen der
Die Vorgänge in der Kölner Silvesternacht waren
furchtbar. Eine Horde von kriminellen Männern nutzte die ausgelassene
Stimmung der Menschen zum Jahreswechsel für Diebstahl und widerliche
Übergriffe auf Frauen, bis hin zu sexueller Nötigung oder gar
Vergewaltigung. Die Sicherheitskräfte vor Ort im Kölner Hauptbahnhof
und auf der Domplatte waren völlig überfordert. Sowohl die
Einsatzplanung von der Bundespolizei im Bahnhof als auch von der
La
Heute wollen wir mit Rene Stareczek Effizientrainer (https://www.xing.com/profile/Rene_Stareczek) Themen besprechen. Während viele Unternehmen Unternehmensberater beschäftigen, ist das Thema Coaching und Effizienztraining eigentlich der wichtigere Trend. Warum dies so ist wird und Herr Stareczek gleich ausführlich erklären.
Interviewer: Herr Rene Stareczek, Sie steigern die Effizienz von Führungspersonen und Unternehmen. Sie haben jahrelange Erfahrung als Effizienztrai
Für Österreich ist das Urteil eine große
Peinlichkeit. Denn es belegt, mit welcher Lässigkeit bei der
Stimmauszählung das Recht ignoriert wurde – pikanterweise gerade auch
von denen, die mit der als Kläger auftretenden FPÖ sympathisieren.
Politisch ist die FPÖ mit ihrem Kandidaten Norbert Hofer dennoch der
große Gewinner. Sie erhält eine zweite Chance, das Staatsoberhaupt zu
stellen – und diesmal sind ihre Voraussetzungen womöglich bes
Die Richter konnten gar nicht anders. Die
Entscheidung, das Ergebnis der Präsidenten-Stichwahl in Österreich zu
kippen, ist richtig. Mag ja sein, dass es keine ernst zu nehmenden
Versuche gab, das Ergebnis zu fälschen. Aber auch Unregelmäßigkeiten
und Schludrigkeiten, die es im Zweifelsfall in der Alpenrepublik
schon seit Jahren gibt, dürfen nicht toleriert werden. Der
demokratische Staat muss über jeden Zweifel erhaben sein, Grauzonen
für Vorbehalt
Dabei ist klar, dass auch das autonome Auto
nicht unfehlbar ist. Und liefern sich Menschen nicht auch der
Elektronik aus, wenn sie fliegen, was ohne Bordcomputer
Flugsicherungssysteme kaum möglich wäre? Die Bahnkatastrophe von Bad
Aibling zeigt, dass auch im Zugverkehr eher der Mensch Risiken
verursacht. Allein am Tag des tödlichen Tesla-Unfalls starben in
Deutschland rund zehn Menschen im Straßenverkehr. Die Chancen, die
Zahl zu senken, stehen hoch – doch selbst
Die wöchentliche Terminübersicht zum Münchner
NSU-Prozess gibt einen guten Eindruck davon, in welchem Zustand sich
dieses Mega-Verfahren gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Helfer
der Rechtsterroristen momentan befindet. Mal wird ein Verhandlungstag
ganz abgesagt, mal wird ein einziger Zeuge zur Nazi-Organisation
"Blood and Honour" vernommen. Dann befragt das Gericht einen
Kriminaloberkommissar über die Lage der Fingerspuren auf einigen
Asservat
Es sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die von
Menschen gesteuerten Autos die viel gefährlichere Technologie sind.
Der Tesla-Unfall zeigt, wie wichtig es ist, so schnell wie möglich zu
komplett autonom fahrenden Autos zu gelangen. Um dahin zu gelangen,
gibt es zwei Wege: Man versucht sofort voll-autonome Fahrzeuge zu
entwickeln. Das ist Googles Strategie. Oder man tastet sich über eine
stetige Erweiterung der Fahrassistenzsysteme immer weiter an das
komplett-s
Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat die
Bundespräsidentenwahl für ungültig erklärt, weil Formalia beim
Auszählen nicht eingehalten wurden. Das ist nicht pingelig oder
unverhältnismäßig. Die Wahl muss wiederholt werden, weil zumindest
die Möglichkeit besteht, dass Stimmen falsch ausgezählt wurden. Sie
muss erst recht wiederholt werden, wenn all das auch noch gehäuft
passiert, in Dutzenden Wahlbezirken, wenn Lässigk
Das Verbrechen war eine von mehr als 13 800
rechtsextremen Straftaten im Jahr 2015, eine der blutigsten, aber
eben doch nur eine von vielen. Nur die Brutalität unterscheidet das
Attentat von anderen fremdenfeindlichen Verbrechen im vergangenen
Jahr, die Gesinnung des Täters hingegen entspricht dem Hass, der vor
Flüchtlingsheimen aufmarschiert. Der Attentäter von Köln steht nicht
nur für sich, er ist ein Symbol: Er symbolisiert den Hass als
bestimmendes Leben