
– 88 % finden das Konzept der ITW gut oder sehr gut.
– 84 % der Verbraucher nehmen die Haltungsform-Kennzeichnung auf Verpackungen bewusst war.
– 90 % bewerten die Kennzeichnung von Fleischprodukten mit Haltungsform positiv.
Die Initiative Tierwohl (ITW) bleibt bekannt und beliebt: Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt das Konzept und das Kennzeichnungssystem. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der ITW, durchgeführt im November 2025. 72 Prozent der Deutschen haben schon einmal von der Initiative gehört oder gelesen. Die Bekanntheit konnte dabei seit 2017 um 31 Prozentpunkte gesteigert werden. Das Siegel ist vor allem auf Fleischverpackungen präsent: 84 Prozent der Kenner der Initiative haben es dort wahrgenommen. Die Zustimmung ist dabei, wie in den Vorjahren, eindeutig: 85 Prozent finden das Konzept der Initiative Tierwohl gut oder sehr gut. Diese positive Bewertung zieht sich durch alle Bevölkerungsgruppen.
Auch das fünfstufige Kennzeichnungssystem der Haltungsform stößt auf breite Akzeptanz: 90 Prozent bewerten die Kennzeichnung von Fleischprodukten mit dem fünfstufigen System positiv. Dabei nehmen 84 Prozent der Verbraucher die Haltungsform-Kennzeichnung bewusst wahr – ein Plus von 4 Prozentpunkten gegenüber dem ohnehin hohen Niveau des Vorjahres. 90 Prozent bewerten sie als gut oder sehr gut. Damit behauptet sich die Haltungsform-Kennzeichnung an der Spitze der Bekanntheit. Fast alle Befragten (90 Prozent) finden, dass sich alle Lebensmitteleinzelhändler an der Kennzeichnung zur Form der Tierhaltung beteiligen sollen. Eine große Mehrheit (86 Prozent) wünscht sich zudem, dass auch in der Gastronomie die Kennzeichnung der Haltungsform zumindest von den großen Ketten verwendet werden sollte.
„Die Ergebnisse freuen uns sehr – die Initiative Tierwohl und auch die Haltungsform sind feste Größen mit hoher Relevanz am Markt“, erklärt Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl. „Aus den Ergebnissen der Forsa-Befragung geht hervor, dass der Anteil der Deutschen, die Fleisch konsumieren, in den letzten Jahren nahezu konstant geblieben ist. Fleisch bleibt also nach wie vor ein wichtiger Baustein der Ernährung für die allermeisten Deutschen. Umso wichtiger ist es, für alle Ansprüche ein entsprechendes Tierwohlangebot zu schaffen und dieses für die Verbraucher klar zu kennzeichnen. Gemeinsam mit den Partnern der Lebensmittelkette stellt sich die ITW dieser Herausforderung: Die ITW-Programme für die Haltungsform-Stufen 3 und 4 stehen in den Startlöchern.“
Staatliche Tierhaltungskennzeichnung
Danach gefragt, was die Bundesregierung bei der Einführung des geplanten staatlichen Kennzeichnungssystems für die Tierhaltung besonders beachten soll, verlangen 96 Prozent der Befragten regelmäßige Stallkontrollen bei den teilnehmenden Betrieben, damit das staatliche Siegel tatsächlich hält, was es verspricht. 92 Prozent meinen außerdem, dass die Bürokratie für die Betriebe und den Handel möglichst geringgehalten werden sollte. 84 Prozent fordern, dass deutsche Landwirte durch die deutsche Haltungskennzeichnung des Staates nicht schlechter gestellt werden dürfen als ihre ausländischen Berufskollegen. Ein deutlicher Auftrag für die Bundesregierung.
„Die Anforderungen der Verbraucher an die staatliche Tierhaltungskennzeichnung sind hoch – und das völlig zurecht. Die Ergebnisse der Befragung zeigen deutlich, was Verbraucher erwarten. Dass die bisherigen Pläne diese Erwartungen nicht erfüllen, ist klar – jetzt gilt es für die Politik, das Gesetz im Schulterschluss mit der Wirtschaft entscheidend nachzubessern, damit auch die Forderungen der Verbraucherinnen und Verbraucher berücksichtigt werden können „, kommentiert Hinrichs weiter.
Über die forsa-Befragung
Im Auftrag der Initiative Tierwohl GmbH hat forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen GmbH wiederholt eine Befragung zur Haltung von Nutztieren in Deutschland und zu Tierwohl-Siegeln durchgeführt. Im Rahmen der aktuellen Untersuchung wurden insgesamt 1.006 nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt. Die Erhebung wurde vom 20. bis 28. November 2025 mithilfe des Befragungspanels forsa.omninet durchgeführt. Die ermittelten Ergebnisse können mit den bei allen Stichprobenerhebungen möglichen Fehlertoleranzen (im vorliegenden Fall +/- 3 Prozentpunkte) auf die Gesamtheit der Bevölkerung ab 18 Jahren in Deutschland übertragen werden.
Über die Initiative Tierwohl
Mit der im Jahr 2015 gestarteten Initiative Tierwohl (ITW) bekennen sich die Partner aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft, Lebensmittelhandel und Gastronomie zu ihrer gemeinsamen Verantwortung für Tierhaltung, Tiergesundheit und Tierschutz in der Nutztierhaltung. Die Initiative Tierwohl unterstützt Landwirte dabei, über die gesetzlichen Standards hinausgehende Maßnahmen zum Wohl ihrer Nutztiere umzusetzen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird durch die Initiative Tierwohl flächendeckend kontrolliert. Das Produktsiegel der Initiative Tierwohl kennzeichnet ausschließlich Produkte, die von Tieren aus teilnehmenden Betrieben der Initiative Tierwohl stammen. Die Initiative Tierwohl etabliert Schritt für Schritt mehr Tierwohl auf breiter Ebene und wird dabei kontinuierlich weiterentwickelt. www.initiative-tierwohl.de
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