Gasleck – Der Geruch nach faulen Eiern ist ein Warnsignal

Gasleck – Der Geruch nach faulen Eiern ist ein Warnsignal
 

Wenn es zuhause plötzlich nach faulen Eiern, Klebstoff oder Knoblauch riecht, könnte dies auf ein gefährliches Gasleck hinweisen. Die in der Nase beißenden Duftstoffe werden dem an sich geruchlosen Erd- oder Flüssiggas beigemengt, damit Menschen das hohe Risiko einer Gas-Explosion oder eines Brandes wahrnehmen, genauer: riechen können. Darauf weist die Aktion Das sichere Haus. Deutsches Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit e.V. (DSH), Hamburg, hin.

Im Ernstfall richtig handeln

Schon kleinste Gasmengen können sehr intensiv riechen, ein Grund zur Panik ist das nicht. „Im Ernstfall ist es wichtig, Ruhe zu bewahren, um richtig reagieren zu können“, betont DSH-Geschäftsführerin Dr. Susanne Woelk.

Wer Gasgeruch im Haus bemerkt, sollte dennoch schnell handeln und dabei folgende Verhaltensregeln beachten:

– Ruhe bewahren
– Funken vermeiden (Zigaretten löschen, keine Elektrogeräte oder Tastschalter benutzen)
– Fenster öffnen, um Gas entweichen zu lassen
– Gashahn zudrehen, falls möglich
– Anwesende und Nachbarn warnen (klopfen oder rufen, nicht klingeln)
– Das Haus gemeinsam verlassen
– Hilfe anfordern (Feuerwehr oder Gasanbieter von draußen und aus sicherer Entfernung anrufen)

Fehler vermeiden. Zum Beispiel: Handy nicht benutzen

Die meisten Menschen wissen, dass Funken bei Gasaustritt Explosionen auslösen können. Doch in der Aufregung passiert es eben doch: Sie schalten den Dunstabzug an, drücken den Klingelknopf der Nachbarn oder nutzen das Handy im Haus. All das ist bei Gas in der Luft tabu.

Gaslecks vorbeugen

Wer zuhause Gas zum Kochen, Heizen oder für Warmwasser verwendet, sollte nicht selbst an den Anlagen hantieren, sondern für Reparaturen und die jährliche Wartung immer einen Fachbetrieb beauftragen. Das senkt das Risiko für Gaslecks und Gefahrensituationen.

Links

– Was tun, wenn es nach Gas riecht (https://das-sichere-haus.de/aktuelles/detail/titel/gasgeruch-was-tun-wenn-es-zu-hause-nach-gas-riecht)
– Ethanol-Kamine (https://das-sichere-haus.de/presse/pressemitteilungen/detail/titel/ethanol-kamine-was-sie-vor-dem-kauf-und-beim-betrieb-wissen-sollten)
– Kohlenmonoxid in Innenräumen (https://das-sichere-haus.de/aktuelles/detail/titel/kohlenmonoxid-in-innenraeumen)
– Gesundes Raumklima (https://das-sichere-haus.de/presse/pressemitteilungen/detail/titel/gesundes-raumklima)

Über die DSH:

Mehr als 16.000 Menschen sterben pro Jahr durch einen häuslichen Unfall. Die Gesamtzahl häuslicher Unfälle liegt in Deutschland jährlich bei rund sieben Millionen. Die Aktion Das sichere Haus. Deutsches Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit e.V. (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Ziel der gemeinnützigen DSH ist ein besserer Unfall- und Gesundheitsschutz für alle.

Pressekontakt:

Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin
Tel.: 040 / 298 104 62
s.woelk@das-sichere-haus.de

Original-Content von: Aktion DAS SICHERE HAUS e.V. (DSH), übermittelt durch news aktuell