Es wird gewiss ein Pokern bis zur letzten Stunde –
wenn die so genannte Deadline überhaupt gehalten werden kann. Die
Verhandlungen der 5+1-Gruppe über ein Atomabkommen mit dem Iran wären
schließlich nicht die ersten, die in eine nicht geplante Verlängerung
gingen. In Relation zu dem über zwölfjährigen Verhandlungs- und
Blockademarathon zwischen den fünf UN-Vetomächten und Deutschland mit
dem Iran wäre eine Verzögerung auch alles and
In diesen Tagen entscheidet sich, ob Barack Obama
den Friedensnobelpreis doch verdient hat. Gelingt dem US-Präsidenten
ein Abkommen, das Irans Atom-Programm ausschließlich in zivile Bahnen
lenkt, wäre einer der tückischsten Brandherde der Region bis auf
weiteres unter Kontrolle gebracht. Doch noch ist nicht erkennbar, ob
eine Einigung erreicht werden kann, der dann bis Juni das
Kleingedruckte beigefügt wird. Zu gegensätzlich sind die Ziele
Washingtons und Teh
Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagfraktion, Volker Kauder,
besucht derzeit zum fünften Mal innerhalb von fünf Jahren Ägypten. Am
Montag traf er in Kairo mit Präsident Abdel Fattah Al-Sisi zu einem
über zweistündigen Gespräch zusammen. Zu seinem Besuch erklärt der
Fraktionsvorsitzende:
"Deutschland muss die Partnerschaft mit Ägypten in den nächsten
Jahren unbedingt intensivieren. &Aum
EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska
eröffnet Global Business & Markets 2015 / Industriestandorte aus der
ganzen Welt präsentieren sich auf Europas größter
Außenwirtschaftsplattform
Mit Global Business & Markets hat die HANNOVER MESSE eine in
Europa einzigartige Plattform geschaffen, die mittelständische
Unternehmen bei ihren Auslandsaktivitäten unterstützt. Elzbieta
Bienkowska, die neue EU-Kommissarin für den Binnenmarkt, I
Das Schicksal der Menschen im ärmsten Land der
arabischen Welt ist der Arabischen Liga weiter herzlich egal. Was die
Organisation aufgeschreckt und ihre Absichtserklärung zur gemeinsamen
militärischen Eingreiftruppe ausgelöst hat, ist das Vordringen des
Iran auf die arabische Halbinsel – über die Unterstützung der
schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen. Die Lage in dem 1990
vereinigten, doch weiter gespaltenen Land ist kompliziert. Es geht um
Stammeskonflikte und
Vier Tage Luftangriffe – und schon dämmert den
Kriegsparteien, dass blutige Zeiten vor ihnen liegen. Nicht nur für
Saudi-Arabien, auch für Ägypten könnte der Jemen zur Stunde der
Wahrheit werden. Denn ohne massive Bodentruppen werden die arabischen
Alliierten ihre hochfahrenden Kriegsziele gegen die Huthis nicht
erreichen. Wer aber in den unwirtlichen Bergen seine Soldaten
verheizen soll, darüber wird nun hart gerungen. Seit seinem Putsch
gegen den ägypti
Großen Reformbedarf nicht nur für die USA sieht
Bruce Ackerman, Professor an der US-Eliteuniversität Yale. "Ein neuer
Sozialvertrag ist nötig, nicht nur in den USA", erklärt er im
Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues
deutschland" (Montagausgabe). Ackerman beklagt eine "seit langem
beispiellose Zunahme wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheit", die
zur "Geiselnahme der Politik durch Minderheiten" f&uu
In Nigeria finden diesen Samstag
Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Lange galt der
amtierende Präsident Goodluck Jonathan als Favorit. Letzten Prognosen
zufolge scheint der Konkurrent Muhammadu Buhari nicht zuletzt
aufgrund der aktuellen Krise mittlerweile ebenso gute Chancen auf
einen Wahlsieg zu haben. "Boko Haram, Ebola, Entführungen, Korruption
und eine schlechte Infrastruktur dominieren die Schlagzeilen zu
Nigeria, zeichnen damit jedoch ein einseitig prob
Die Anklage gegen den in Afghanistan aus
Taliban-Gefangenschaft ausgetauschten Feldwebel Bowe Bergdahl lässt
einen leidenschaftlich geführten Streit wieder aufleben. War es
richtig, dass Präsident Barack Obama mit Terroristen die Freilassung
eines Mannes verhandeln ließ, dem die Army nun Fahnenflucht und
Feigheit vor dem Feind vorhält?
Einige republikanische Kritiker warten gar nicht erst ab, ob es
wirklich zu einem Prozess kommt: Für sie ist der 28-J&aum
Um deutsche Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien
zu begründen, war von der Bundesregierung lange das Argument der
politischen Stabilität in diesem Teil des Nahen Ostens zu hören.
Damit ist es nun auch vorbei. Das Königreich ist im Jemen zur
Kriegspartei geworden.
Saudische Kampfjets haben Stellungen der schiitische Rebellen
angegriffen – wohl kaum ohne Billigung und logistische Unterstützung
aus Washington. Bisher fühlten sich die USA allein dafür