RNZ: In Putins Sinn – Kommentar zur Lage in der Ostukraine

Dass die nachgezogene Schlacht (von Debalzewo)
ein offensichtlicher Verstoß war, darauf konnten sich die Minister in
Paris nicht einigen – weil offensichtlich die eine Partei den Text
anders verstehen will als der Rest. Oder sich schlicht nicht darum
schert. So wie auch Putin den Fall von Debalzewo öffentlich mehr oder
weniger achselzuckend zur Kenntnis nahm. Die Frontbegradigung der
Separatisten und offensichtliche Demütigung der ukrainischen Führung
war eben ganz in s

neues deutschland: Eine listenreiche Liste – das neue griechische Reformprogramm

Austeritätspolitik oder Grexit – das schienen im
Euro-Krisenmanagement bisher die Alternativen für Griechenland zu
sein. Das glich der sprichwörtlichen Wahl zwischen Skylla und
Charybdis. Doch schon dem listenreichen Odysseus gelang es in der
griechischen Mythologie, zwischen den beiden schrecklichen
Meeresungeheuern hindurchzusegeln. Warum sollte das in der Welt der
modernen Realpolitik nicht auch möglich sein? Die griechische
Regierung und die Troika-Institutionen sc

Das dreizehnte Jahr … Der verlorene Krieg in Afghanistan „Die Story im Ersten“ am 2.3.2015, 22.45 Uhr

Die ISAF-Truppen haben das Land am Hindukusch
verlassen. Was hat ihr Einsatz gebracht? Wie ist die Lage in
Afghanistan? Der Journalist Ashwin Raman reiste zwei Monate mit
eigener Kamera durch das Land. Entstanden ist dabei der Film "Das
dreizehnte Jahr … Der verlorene Krieg in Afghanistan", der am
Montag, 2. März 2015, ab 22.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird.

Die Fahne kommt mit, den Stammtisch in Schwarz-Rot-Gold lassen sie
zurück im afghanischen Sand. Das Lager

Friedrich (CSU): Griechische Regierung hat Mund zu voll genommen

Auf die neue griechische Regierung kommen schwere
Zeiten zu, sagt der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende
Hans-Peter Friedrich (CSU): "Sie muss jetzt ihren Wählern erklären,
warum sie eigentlich im Prinzip genauso weitermacht, wie die
vorhergehenden Regierungen, nämlich einsparen und reformieren", sagte
er im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. Möglicherweise setze
sie den einen oder anderen neuen Akzent. "Aber in der Substanz muss
das Progra

phoenix Runde: Galgenfrist für Tsipras? – Reformliste aus Athen – Dienstag, 24. Februar 2015, 22.15 Uhr

"Wir folgen nicht länger einem fremden Drehbuch." Die
Regierung in Athen sieht in der Einigung mit Brüssel einen Erfolg.
Griechenland könne nun selbst eine Reformliste schreiben. Doch so
frei, wie Griechenlands Premier Alexis Tsipras es darstellt, kann er
nicht wirtschaften. Jedes Gesetz, das Geld kostet, muss er absegnen
lassen. Für seine im Wahlkampf versprochenen Wohltaten sieht es
schlecht aus. Seine Partei muss wahrscheinlich schon sehr bald einen
Kurswec

FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff zu Griechenland: „Nichts ist alternativlos – Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ (Vorabmeldung)

EU-Vizeparlamentspräsident Alexander Graf Lambsdorff
(FDP) sieht den Austritt Griechenlands aus der Eurozone nicht mehr
als Tabu. "Wir wünschen uns, dass Griechenland auf die Beine kommt
und in der Eurozone bleiben kann. Auf der anderen Seite sind wir aber
auch nicht bereit, uns erpressen zu lassen und ständig Steuergelder
hinterher zu schießen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein
Schrecken ohne Ende", erklärte Lambsdorff in der Sendung Unter den
Linde

phoenix Themenabend: Schein und Sein – Wer ist Putin? – Mittwoch, 25. Februar 2015, 21.30 Uhr

Der russische Präsident Wladimir Putin polarisiert.
Für die einen ist er ein geschickter Staatsmann, für die anderen ein
unberechenbarer Machtpolitiker – und durch den Ukraine-Konflikt ist
seine Rolle noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.
Wenig bekannt ist dagegen über den Menschen Putin. Was ist Mythos und
was Wahrheit? phoenix zeichnet an einem Themenabend ein Bild des
starken Mannes im Kreml.

In dem viel beachteten Film "Mensch

Weser-Kurier: Kommentar von Daniel Killy zum griechischen Drama

Verträge, so stand es hier vor einiger Zeit im
Kontext mit der neuen griechischen Regierung, Verträge sind
einzuhalten. Das gilt natürlich auch weiterhin – wer sein Wort gibt,
auf den sollte Verlass sein. Doch genau das ist ein unauflösbares
Dilemma für die neue griechische Regierung. Qua Amt steht sie bei der
Troika und der EU im Wort, qua Mandat bei ihren Wählern. Die haben
Tsipras und Co. wegen ihrer Versprechen gewählt, mit dem harten
Sparkurs und dem

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Griechenland

Um markige Worte ist Ministerpräsident Alexis
Tsipras offenkundig nie verlegen: Man habe »einen Kampf, aber nicht
den Krieg« gewonnen, hat er nach der Vereinbarung von Brüssel wissen
lassen. Dass Tsipras sein Land – zumindest verbal – in einem Krieg
wähnt, sagt einiges über sein mangelndes Fingerspitzengefühl und
fehlende politische Erfahrung aus, aber noch viel mehr über das
Gefühlsleben der Griechen.

Längst wähnt sich Hellas ko