Bonn/Duisburg, 15. Januar 2013 – Der Autoexperte
Prof. Ferdinand Dudenhöffer hat die deutsche Autoindustrie
kritisiert, nicht früh genug auf die Entwicklung von Hybridmotoren
gesetzt zu haben. "In Deutschland und Europa hat man die
Hybrid-Technologie ein bisschen verschlafen", sagte der Chef des
CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen im PHOENIX-Interview.
Der Diesel werde in Europa subventioniert. Diese Steuervorteile habe
es in Japan zum Beispiel nicht ge
Das Steuersystem in Griechenland ist weder
effizient noch gerecht, auch nicht mit der am Wochenende im Parlament
verabschiedeten Reform, sagt Oppositionsführer Alexis Tsipras im
Interview mit der Tageszeitung "neues deutschland"
(Dienstagsausgabe). "Das Gefühl der sozialen Ungerechtigkeit im
griechischen Volk wächst, weil die Steuern einseitig die Armen
belasten. Die Wohlhabenden setzen aber weiterhin auf Steuerflucht bei
Schweizer Banken", so der Vorsitze
"Die Lage in Mali ist durchaus mit der in
Afghanistan Ende der 90er Jahre vergleichbar. In Timbuktu vergehen
sich Islamisten seit Monaten am kulturellen Erbe. In nahen
Ausbildungslagern versammeln sich ihre fanatischen Brüder von
Al-Schabaab aus Somalia bis Boko Haram aus Nigeria. Der einstige
demokratische Vorreiter Mali droht im teils selbstgemachten, teils
mit europäischen Waffen aus Gaddafis Beständen gestifteten Chaos zu
versinken. Ein Terrorcamp – drei Flugstunde
Europa und Amerika haben lange zugesehen, wie
Westafrika immer tiefer in Chaos und Gewalt versinkt:
Kokain-Drogenkartelle operieren, ohne Sicherheitskräfte fürchten zu
müssen. Ehemalige schwarzafrikanische Söldner, die für Libyens
Diktator gekämpft haben, sind in Scharen zurückgekehrt und treiben
ihr Unwesen. Zu allem Übel kommen El-Kaida-nahe Terroristen. Mit
diesen Problemen sind Regierungen von Ländern wie Mali, Niger oder
Mauretanien ü
Die Bürger in Tschechien haben bei der ersten
Direktwahl ihres Präsidenten ein Fest der Demokratie gefeiert. Nicht
nur, dass die Beteiligung mit rund 60 Prozent auf einem deutlich
höheren Niveau lag als erwartet. Vor allem stellten die Wähler die
Prognosen auf den Kopf. Sie bewiesen damit einen reifen politischen
Eigensinn. Und es könnte sogar noch besser kommen, denn in der ersten
Runde fiel keine Entscheidung. In einer Stichwahl stehen sich mit dem
aristokratisch-
Frankreichs Präsident François Hollande war kaum im
Amt, da stellte er den ehemaligen Kolonien in Afrika eine radikale
außenpolitische Wende in Aussicht. Die unrühmlichen Zeiten, in denen
sich Frankreich wie ein säbelrasselnder Gendarm gebärdete und
wirtschaftliche Interessen auf seinem "Hinterhof" notfalls mit
Waffengewalt durchzusetzen pflegte, sollten endgültig der
Vergangenheit angehören. Begeht Hollande mit dem Einsatz in Mali nun
Auf der einen Seite der weltläufige und
schillernde Karl zu Schwarzenberg, dessen Biographie noch an Zeiten
der K-und-K-Monarchie erinnert. Auf der anderen Seite der linke
Sozialdemokrat Milos Zeman, dessen Herz für die sozial Schwachen
schlägt. Angesichts solch klarer personeller Alternativen bei einer
Wahl kann man als Deutscher fast etwas neidisch auf die Tschechen
werden.
Es bleibt der fade Beigeschmack, dass der
zuletzt innenpolitisch stark unter Druck geratene französische
Präsident mit dem Konflikt ein Zeichen der Handlungsfähigkeit setzen
will. Ein unilateraler Präventivschlag, der früher eine Spezialität
der US-Amerikaner war, wird nun auch in Europa salonfähig. Ein
Zeichen gemeinsamer europäischer Außenpolitik ist das nicht.