Risikoschutz für Bauern – die Idee ist nicht neu,
aber in der Breite, die die Kommission nun angedacht hat, eine
positive Überraschung. Tatsächlich sind die Risiken der Landwirte
kaum kalkulierbar und über andere Versicherungsmodelle nicht
abdeckbar. Die EHEC-Krise hat ebenso wie zahlreiche zu feuchte und zu
kalte Sommer gezeigt, dass am Ende der Steuerzahler einspringen muss,
weil es nicht nur um bäuerliche Existenzen, sondern auch um die
Sicherung der Nahrungsmitt
So vielfältig die Gründe für die Zunahme psychischer
Erkrankungen sind, so wenig gibt es ein Patentrezept dagegen. Es ist
sicher nicht verkehrt, wenn Gesundheitsminister Norbert Bischoff nun
die Wirtschaft in die Pflicht nehmen will und mehr betriebliche
Gesundheitsprogramme fordert. Aber auch in unseren Köpfen muss sich
etwas ändern. Wer immer nur Leistung zeigen muss, beruflich wie
privat, aber nie Schwäche zeigen darf, läuft auf Dauer Gefahr krank
zu w
Angesichts der weiterhin anhaltenden Schuldenkrise im Euro-Raum haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy für die kommende Woche ein Krisengespräch vereinbart. Das teilte das Bundeskanzleramt in Berlin mit. Bei dem Treffen, das am nächsten Dienstag in Paris stattfinden soll, soll es um Vorschläge für eine bessere wirtschaftspolitische Steuerung der Euro-Zone gehen. Damit sollten auch die Bemühungen des EU-Rats
Faktisch haben die Grünen die Idee des
Schlichters aufgegeben. Jetzt bleibt nur noch die Option Wunder. In
einem Interview äußerte Ministerpräsident Winfried Kretschmann eben
erst die Hoffnung, dass die geplante Volksabstimmung ein Mirakel
schafft: ein Votum gegen Stuttgart 21 in unvorstellbarer
Größenordnung – 2,5 der 7,5 Millionen Wahlberechtigten im Land
müssten für den Ausstieg stimmen.
Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Apokalyptische Szenen in London, ein Königreich, das
tagelang in Anarchie versinkt – diese Bilder sind zutiefst
verstörend. Noch verwirrender ist indes das Lamento der Politiker,
die durch den Mob den englischen "Way of Life" gefährdet sehen – die
Liberalität, die urbritische Überzeugung, dass der Einzelne sich frei
von Maßregelungen verwirklichen soll.
Dabei ist es gerade der britische "Way of Life", der zum
kompletten Zusammenbruch de
Getroffen hatten die angeforderten Nato-Bomber auch
Zivilisten. Die Hinterbliebenen leiden noch heute, zwei Jahre danach.
Junge Witwen werden verheiratet und müssen ihre Kinder zurücklassen,
weil der neue Ehemann "fremdes Blut" in seiner Familie nicht
akzeptiert. Waisen finden kein neues familiäres Zuhause. Frauen haben
ihre Ernährer verloren und leben allein von ihrer Entschädigung, die
weit hinter dem zurückbleibt, was etwa die Hinterbliebenen eines v
Verharmlosen, schönreden, heucheln – das ist die Rhetorik
führender Linkspartei-Politiker, wenn es um die Aufarbeitung der
Geschichte der DDR geht. Rechtzeitig zum 50. Jahrestag des Mauerbaus,
eigentlich ein Tag der Trauer und der Erinnerung an ein todbringendes
Bauwerk, begründet Linken-Chefin Lötzsch die feige Tat des
DDR-Regimes mit vermeintlich psychologischen Nachwirkungen des
Zweiten Weltkrieges. Ein Hohn für die offi
Der Atomausstieg entzieht Deutschlands größtem Energiekonzern Eon
die Geschäftsgrundlage. Das ist wohl wahr, doch ist dies nicht der
einzige Grund für den angekündigten Kahlschlag beim Personal. Eon hat
auch Probleme, im Markt für erneuerbare Energien Fuß zu fassen, zudem
zahlt das Unternehmen zu viel für importiertes Erdgas. Der Verdacht
liegt nahe, dass der Eon-Vorstand die Energiewende der
Bundesregierung al
Die Bundesregierung sieht sich … von den
Vorwürfen entlastet, das wahre Ausmaß des Desasters verschleiert zu
haben. Nachvollziehbar ist das nicht. Der damalige
Verteidigungsminister Franz Josef Jung bestritt tagelang wider
besseres Wissen die Existenz ziviler Opfer.
Aber auch der SPD, die in der Zeit der Attacke noch an der
Regierung beteiligt war, muss ein gewisses Maß an Scheinheiligkeit
bescheinigt werden. Außenminister war damals Frank-Walter Steinmeier,
de
Hätten Sie–s gewusst? Heute ist der Tag der
Jugend. Für manchen ist das genau der richtige Moment, die alten
Worthülsen noch einmal vorzuholen. Die Worte von der Jugend, die
unsere Zukunft ist. Die Mahnung, dass wir dabei sind, die Zukunft der
Jugend zu verspielen. Gemeinplätze, die eigentlich immer gehen. Nur
nicht in diesem Jahr. Dafür haben die Jugendlichen in britischen
Königreich gesorgt. Eine Generation der Verlorenen ist dort auf der
Straße. Und