Kurz vor der Sommerpause verliert die Union in der Wählergunst. Im repräsentativen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag von "Bild am Sonntag" erhebt, erreichen CSU/CSU 32 Prozent – das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Die Union bleibt damit aber stärkste Kraft. Unverändert sind die Werte bei SPD (27 Prozent), Grünen (21 Prozent) und FDP (5 Prozent). Lediglich die Linkspartei kann einen Prozentpunkt
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) will mit der Bundeswehrreform die Rolle der Reservisten stärken. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte de Maizière: "Die Reservisten werden eine noch wichtigere Aufgabe als bisher bekommen. Sie dienen erstens der Aufwuchsfähigkeit: Wenn Not am Mann ist, sollen sie helfen. Zum Beispiel bei einer Flut die Hilfsmaßnahmen unterstützen." Nach den Plänen des Ministers "sollen
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) will offenbar große Teile seines Ministeriums vom bisherigen Dienstsitz Bonn nach Berlin verlegen. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte de Maizière: "Das Ministerium wird auf insgesamt rund 2.000 Mitarbeiter verkleinert. Und ich möchte in Zukunft deutlich mehr Mitarbeiter als bisher in Berlin haben. Über die Einzelheiten bin ich im Gespräch mit den Abgeordneten aus der Bonner Region u
Die FDP ist in den aktuellen Umfragewerten weiter abgefallen. Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen kämen die Liberalen auf 4,5 Prozent, wenn heute Bundestagswahlen wären (Vorwoche: 4,7 Prozent). CDU und CSU verlieren ebenfalls und kommen auf 32,7 Prozent (Vorwoche: 33,3 Prozent). Die SPD kann Gewinne in der Wählergunst erlangen und kommt auf 26,2 Prozent (Vorwoche: 25,7 Prozent). Die Gr&u
US-Präsident Barack Obama hat den Dalai Lama trotz der Kritik aus China im Weißen Haus getroffen. Das Treffen fand im Map Room in der Residenz des Weißen Hauses statt. Normalerweise werden Staatsgäste traditionell im Oval Office empfangen. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums hatte am Samstag die Haltung der chinesischen Regierung bekräftigt, die "strikt gegen ein Treffen jedes ausländischen Politikers mit dem Dalai Lama, egal in welcher Form
Machthaber Muammar al-Gaddafi hat über die Anerkennung des libyschen Übergangsrats verärgert reagiert. "Zerstampft diese dumme Anerkennung unter Euren Füßen", sagte Gaddafi in einer vom staatlichen Fernsehen ausgestrahlten Audiobotschaft seinen Anhängern. Rund 40 Länder erkennen schon den Übergangsrat der libyschen Rebellen an, darunter auch die USA. "Solange eine Übergangsregierung im Amt ist, erkennen die USA den TNC als die legitime
US-Präsident Barack Obama hat im Streit um die US-Schuldenkrise einen Appell an die Öffentlichkeit gesendet. Damit hat Obama den Druck auf die Politiker beider Großparteien erhöht. Jeder müsse etwas zur Lösung beitragen, "denn wir sind alle Teil desselben Landes", sagte Obama in seiner wöchentlichen Radioansprache. Der Präsident drängt auf ein Sparpaket das Ausgabenkürzungen sowie Steuererhöhungen beinhaltet. Die Republikaner lehn
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière hat die SPD-Opposition davor gewarnt, ihre Kritik an Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien fortzusetzen. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte der CDU-Politiker: "Ich rate Sozialdemokraten, die während der Großen Koalition mit mir im Bundessicherheitsrat gesessen haben, sich ihre Kritik gut zu überlegen. Ich kann mich gut erinnern, wer da wie und zu was argumentiert hat." Die geplante Lieferung von
Der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher plädiert für Hilfen für die hochverschuldeten südeuropäischen Staaten. "Geschieht das nicht, wird die Eurozone zerbröckeln", schrieb Genscher in einem Gastbeitrag für den Berliner "Tagesspiegel". "Die betroffenen Länder müssen durch entschlossene Haushaltsentscheidungen und Strukturverbesserungen ihre Wettbewerbsfähigkeit wiederherstellen. In dieser Phase b