Unglücklich – so nennt die US-Regierung die
Wiki- leaks-Enthüllungen, wonach bei der Festnahme, der Inhaftierung
und dem Umgang mit Insassen im Gefangenenlager Guantanamo absolute
Willkür herrschte. Aus der Sicht von US-Präsident Barack Obama,
übrigens auch der seines Vorgängers George W. Bush, mag das
zutreffen. Die Enthüllungen sind aber auch etwas anderes: beschämend.
Beschämend für ein Land, das sich als starke Demokratie versteht und
s
Wer sich durch die vollgestopften Lehrpläne des
Bachelors boxen muss, dem bleibt keine Zeit mehr für soziales
Engagement. Ellenbogen statt Ehrenamt lautet stattdessen die Devise –
übel nehmen dürfte dies den Schülern und Studenten allerdings kaum
jemand. Der Druck ist groß. Es reicht heute nicht mehr aus, nur gute
Noten zu haben. Auslandsaufenthalte und Praktika werden gefordert.
Genau wie soziales Engagement. Der Wille der Jugendlichen ist da, es
fehlt aber
In dieser Woche geschieht Historisches. Die neue
grün-rote Koalition in Baden-Württemberg präsentiert ihren
Koalitionsvertrag. Und am 12. Mai wird Winfried Kretschmann mit Hilfe
der SPD erster grüner Ministerpräsident der Republik. Der Praxis-Test
wird spannend. Vor allem für die Grünen. Ihnen werden künftig andere
Politik-Strategien abverlangt. Das abwartende Hinhalten und
Blockieren, das sich ein kleinerer Koalitionspartner noch erlauben
mag, wird f&
Dass die SPD-Führung für ihre Entscheidung, den
Ausschlussantrag gegen den Quertreiber Thilo Sarrazin zurückzuziehen,
nicht viel Beifall ernten würde, war abzusehen. Zu verhärtet waren
die Fronten, zu emotional aufgeladen der Streit über Sarrazins teils
absurde, teils gefährliche Thesen, als dass sich vor allem die
zahlreichen Gegner des ehemaligen Finanzsenators und Bundesbankers
mit einem Verzicht auf den Rauswurf abfinden könnten. Trotzdem ist
die
Der Sohn des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi hat die Nato-Angriffe auf das Regierungsviertel in Tripolis als "feige" bezeichnet. "Der Angriff auf das Büro von Muammar al-Gaddafi im Dunkel der Nacht war feige", sagte Saif al-Islam im libyschen Staatsfernsehen. Zudem bezeichnete er die Alliierten als "Handlanger und Spione". Ein Regierungssprecher verurteilte indes den Angriff als Versuch, Gaddafi zu töten. Die Nato hatte in der Nacht Raketen auf de
Nach der Entscheidung im Fall Thilo Sarrazin hat sich SPD-Chef Sigmar Gabriel hinter Generalsekretärin Andrea Nahles gestellt. "Frau Nahles hat für ihr Handeln natürlich meine Rückendeckung", sagte Gabriel der "Süddeutschen Zeitung". Nahles hatte als Vertreterin der Bundespartei überraschend einem Verbleib Sarrazins in der SPD zugestimmt und war dafür parteiintern in die Kritik geraten. Das Ergebnis der Schiedskommission wollte Gabriel nicht
Die US-Regierung erwägt offenbar die Verhängung von Sanktionen gegen die syrische Regierung. Es werde eine Reihe von Möglichkeiten in Betracht gezogen, einschließlich möglicher Sanktionen gegen leitende Beamte, hieß es am Montag aus Washington. Diese Maßnahmen könnte das Einfrieren von Vermögenswerten oder ein Handelsembargo gegen Syrien beinhalten, hieß es weiter. Welche Maßnahmen allerdings nun genau erwägt werden, wurde indes ni
Die syrische Regierung geht mittlerweile mit Panzern und Soldaten gegen die Demonstranten vor. Medienberichten unter Berufung auf Augenzeugen zufolge sollen bei der Erstürmung der Widerstandshochburg Daraa über 20 Menschen getötet worden sein. Mehr als 3.000 Sicherheitskräfte und Panzer sollen in der Nacht zum Montag in die Stadt eingerückt sein. Im Zuge des Militäreinsatzes haben die syrischen Behörden die fünf Kilometer von Daraa entfernte Grenze zu Jord
Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP), hat kurzfristig höhere Ausgaben für die Bundeswehr verlangt und damit die Sparvorgaben von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), 8,3 Milliarden Euro bis Ende 2015, in Frage gestellt. "Wenn man die Bundeswehr grundlegend umbauen und gleichzeitig dadurch Geld sparen soll, kommt das der Quadratur des Kreises gleich", sagte Königshaus der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstagausgabe). "W
Der Wehrbeauftragte des Bundestages,
Hellmut Königshaus (FDP), hat kurzfristig höhere Ausgaben für die
Bundeswehr verlangt und damit die Sparvorgaben von Finanzminister
Wolfgang Schäuble (CDU), 8,3 Milliarden Euro bis Ende 2015, in Frage
gestellt. "Wenn man die Bundeswehr grundlegend umbauen und
gleichzeitig dadurch Geld sparen soll, kommt das der Quadratur des
Kreises gleich", sagte Königshaus der "Saarbrücker Zeitung"
(Dienstagausgabe). &