Umfrage: Bürger lehnen Superbenzin E10 auch nach „Benzin-Gipfel“ ab

Auch nach dem "Benzin-Gipfel" vom Dienstag lehnen die Bürger das neue Superbenzin E10 weiter mehrheitlich ab. In einer N24-Emnid-Umfrage sagten 59 Prozent der Befragten, E10 schade den Automotoren. Nur 27 Prozent glauben den Beteuerungen von Öl-Industrie und Autoherstellern und halten E10 nicht für schädlich. Das Chaos bei der E10-Einführung lasten die Deutschen mehrheitlich Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) an. 37 Prozent der Befragten glauben, das Umw

Karlsruhe | Tourismus auf der ITB: Wirtschaftsminister Pfister informiert sichüber Automobilsommer 2011

Ganz unter dem Motto "Karlsruhe hat die Welt auf Räder gestellt" präsentiert der Karlsruhe | Tourismus den Automobilsommer 2011 auf der ITB 2011, der Weltleitmesse der Reisebranche. Das große Jubiläum, der 125. Geburtstag des Automobils, wird in Karlsruhe mit mehreren Veranstaltungen durch das ganze Jahr hindurch gefeiert, weshalb die Stadt einer der "Leuchttürme" des Automobilsommers in Baden-Württemberg sein wird.
Zahlreiche Besucher

ver.di erklärt Telekom-Tarifverhandlungen für gescheitert

Die Große Tarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat auf ihrer Sitzung am Donnerstag beschlossen, die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Telekom für gescheitert zu erklären. "Die Telekom hat sich nicht bewegt. Die Botschaft der Tarifkommission lautet: so nicht", sagte Verhandlungsführer und ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder. Die Verhandlungen waren am Mittwoch nach der vierten Runde abgebrochen worden. Die Telekom hat

WAZ: SPD kritisiert Vorpreschen Sarkozys

Der Vorschlag des französischen Staatspräsidenten,
Libyen zu bombardieren, stößt bei der SPD auf Ablehnung. Rolf
Mützenich, außenpolitischer Sprecher der SPD im Bundestag, sagte den
Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgabe): "Dieses
Vorpreschen ist für eine Lösung des Konflikts nicht geeignet. Damit
wird ein gemeinsames Auftreten der Europäischen Union unterlaufen."
Bereits die Anerkennung des oppositionellen Nationalrats al

Ex-Verteidigungsminister Jung mahnt mehr Zeit und mehr Geld für die Bundeswehrreform an

Der frühere Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hat mehr Zeit und zusätzliche finanzielle Mittel für die von seinem zeitweiligen Nachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) angestoßene grundsätzliche Bundeswehrreform verlangt. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" (Freitag-Ausgabe) sagte Jung anlässlich der offiziellen Guttenberg-Verabschiedung mit Großem Zapfenstreich: "Etwas mehr Ruhe bei der Reform tut gut. Die neue Bu

Merkel will Ruhepause für Ex-Minister Guttenberg

Bundeskanzlerin Angela Merkel wünscht sich eine Rückkehr von Karl-Theodor zu Guttenberg in die Politik, sieht aber die Notwendigkeit einer Phase des Abstands. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) sagte Merkel: "Karl-Theodor zu Guttenberg hat die Tür aufgestoßen zu der größten Reform in der Geschichte der Bundeswehr. Allein für diese Leistung verdient er alle Hochachtung, daran wird man sich lange erinnern. Ich würde m

Wüstner: Einsatzsoldaten haben die Faxen dick

DBwV kritisiert Reform-Hickhack

"Große Sorge und Unruhe unter meinen Kameraden" verspürt der
Zweite Stellvertretende Bundesvorsitzende des BundeswehrVerbandes,
Major André Wüstner, bei seinem Besuch des deutschen Kontingents in
Afghanistan. "Die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz haben die Faxen
dick vom ständigen finanziellen Hickhack bei der Bundeswehrreform",
fasste Wüstner die dortige Stimmungslage zusammen. "Die Frauen und

Französischer Präsident Sarkozy für gezielte Luftangriffe in Libyen

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy will der Europäischen Union gezielte Luftangriffe auf libysche Ziele vorschlagen. Das wurde am Donnerstag aus Regierungskreisen in Paris bekannt. Sarkozy wolle seinen Plan demnach den anderen EU-Staats- und Regierungschefs am Freitag vorstellen. Frankreich hatte zuvor als weltweit erstes Land den oppositionellen Nationalrat als "rechtmäßigen Vertreter" Libyens anerkannt. Dieser Schritt stieß bei den intern

Merkel pocht auf deutsches Veto bei Euro-Finanzhilfen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die strikten Bedingungen für weitere Finanzhilfen für überschuldete Euro-Staaten unterstrichen und auf ein jederzeit mögliches deutsches Veto verwiesen. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) sagte Merkel: "Der Krisenfonds (wird) nur in Notfällen und unter strengen Auflagen Kredite gewähren – Kredite, die natürlich zurückzuzahlen sind. Über solche Hilfen kann nur einstimmig bes