Mubaraks grotesker Abschied von der Macht ist erst der Beginn der
Despoten-Dämmerung.
Das langsame Dahinscheiden des letzten Pharaos erinnert in seiner
Tragik an die letzten Tage im Führerbunker: Obwohl der Untergang
nahte, klammerte sich Husni Mubarak an die Macht – ohne sich um das
Schicksal des eigenen Volks zu scheren. Doch er erkaufte sich nur
eine Gnadenfrist für wenige Stunden. Mit seiner letzten
Fernsehansprache demaskierte sich d
Nach dem Bekanntwerden der Rücktrittspläne von Bundesbank-Chef Axel Weber ist in den Reihen der SPD Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) laut geworden. So habe der Bundesbank-Präsident auf Drängen der Kanzlerin hin auf eine Kandidatur um das Amt des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) verzichtet. "Obwohl er der Kandidat der Regierung für dieses zentrale europäische Amt war, sind sämtliche europapolitischen Entscheidungen der l
Glückwunsch an die Ägypter. Nicht nur, weil sie
bewiesen haben, dass kein Diktator auf Dauer gegen ein entschlossenes
Volk regieren kann. Sondern auch, weil sie in einer Situation größten
Zorns friedlich geblieben sind. Friedlich, aber unbeirrbar. Das lässt
hoffen, dass es auch einen dauerhaft gewaltfreien Weg von der
Diktatur zur Demokratie geben könnte. Auch wenn es schwierig und
risikoreich wird.
Die westlichen Demokratien sollten sich dabei mit guten
Ra
An einem solchen Tag ist es schwer, als Journalist
die nötige Distanz zu wahren. Denn in Kairos Straßen tanzen und
jubeln Millionen, weil der alte Despot Mubarak endlich weg ist. Eine
fast friedliche Revolution, Verbrüderungsszenen zwischen Volk und
Armee, ausgelassene Stimmung allenthalben – so etwas hat die Welt
schon mal erlebt. Erinnerungen an den Mauerfall kommen unwillkürlich
hoch. Vor allem in Deutschland. In Ägypten hat es auch Tote gegeben.
Die Bilder gin