Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Armutsflüchtlinge

Aus Sicht der Wirtschaftsflüchtlinge ist es
völlig vernünftig, nach Deutschland zu kommen. Hier bekommen sie die
beste Versorgung. Und noch werden die Lasten, die dadurch entstehen,
durch die gute Wirtschaftslage übertüncht. Aber das wird nicht so
bleiben. Die Bundesregierung bemüht sich um Antworten. Unter anderem
will sie bei Missbrauch von Sozialleistungen Wiedereinreise-Sperren
verhängen. Das wird in einem Europa ohne Grenzen aber weitgehend
wirkungs

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu DGB/Hoffmann

Der DGB-Chef ist kein rückwärtsgewandter
Ideologe, sondern dürfte mit allen Parteien konstruktiv
zusammenarbeiten. Den von Sommer eingeschlagenen Weg eines
eigenständigen Gewerkschaftsbundes, der sich vor keinen Karren
spannen lässt, wird er forcieren. Dies mag schmerzhaft sein für die
SPD, die ihre Basis im Arbeitnehmerlager hat, bringt dem DGB aber
mehr Handlungsfreiheit und Einfluss.

Hoffmann ist ein Mann des Konsenses, was die Konflikte im
Gewerkschaf

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Putin/Ukraine

Wladimir Putin treibt ein gefährliches Spiel.
Seit Wochen heizt er im Osten der Ukraine und auch im eigenen Land
die nationalistische Stimmung an. In den Reihen der Separatisten in
der Ostukraine sind die Erwartungen hoch, dass Putin sie darin
unterstützt, von der Zentralregierung in Kiew loszukommen. Doch der
Kremlchef weiß, dass der Westen einen solchen Schritt nicht
unbeantwortet lassen könnte. Weitere Sanktionen wären die Folge. Auch
die Nato könnte einer

Stuttgarter Zeitung: Autoexperte Dudenhöffer: ADAC verweigert echte Reformen

Kurz vor der Hauptversammlung des ADAC
kritisiert der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer den Club heftig.
Statt ernsthaft einen Erneuerungskurs einzuschlagen, habe der Club
"bisher nur Krisenmarketing" betrieben, sagt der Professor im
Interview mit der Stuttgarter Zeitung (Freitagsausgabe). Der Club
habe weder die Geschäftsberichte seiner Untergesellschaften auf
seiner Homepage veröffentlicht, noch die Kompetenzen des von ihm
berufenen Beirats klar gestellt. "

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu NSA-Untersuchungsausschuss/Snowden

Natürlich führt bei der Aufklärung der
monströsen Spionageaffäre kein Weg an diesem Mann vorbei. Er ist ein
Kronzeuge für den Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags.
Gut, dass wenigstens diese Frage unter den Abgeordneten nicht mehr
umstritten ist. Doch es ist vermessen, ja geradezu abenteuerlich zu
fordern, dass Snowden in Deutschland aussagen müsse. Wer das
verlangt, verkennt entweder die Risiken, die damit verbunden wären,
oder er nimmt