ZEISS legt Halbjahresbilanz vor / Guter Start ins Geschäftsjahr – verhaltener Ausblick

ZEISS hat das erste Geschäftshalbjahr 2013/14
mit einem Umsatzplus von fünf Prozent auf 2,074 Milliarden Euro
abgeschlossen (1. Halbjahr 2012/13: 1,978 Milliarden). Das Ergebnis
(EBIT) wuchs um 57 Millionen auf 166 Millionen Euro (1. Halbjahr
2012/13: 109 Millionen). "Wir konnten von der stärkeren Nachfrage im
Halbleitermarkt profitieren und auch in den wichtigen
Unternehmensbereichen Medical Technology und Industrial Metrology
zulegen", sagte Dr. Michael Kaschke,

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Google/Urteil

Der Europäische Gerichtshof ist nicht die Welt;
sein Einfluss auf das "World Wide Web" ist begrenzt. Das Urteil ist
zunächst nicht mehr als ein Stück Papier. Und die Macht der
nationalen Gerichte, die nun nach den Luxemburger Vorgaben
entscheiden müssen, endet meist an den Staatsgrenzen. Die
Google-Zentrale aber sitzt in den USA. Bisher hat sich Google kaum um
seine Kritiker geschert. Die spannende Frage bleibt, ob die Macht des
Konzerns das Recht bricht oder z

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Baden-Württemberg/Grün-Rot/Umfrage

Ginge es bei der Landtagswahlen nur um den
Ministerpräsidenten, dann müsste sich Winfried Kretschmann
ausweislich der jüngsten Umfrage um seinen Verbleib im Amt keine
großen Sorgen machen. Aber entgegen einem weit verbreiteten Gerücht
spielen Parteibindungen eine bedeutsame Rolle. So kommt es, dass
Grün-Rot erneut eine eigene Mehrheit verfehlt, und zugleich die CDU –
obschon ohne eindeutige Führungsfigur in der Landespolitik – auf
hohem Niveau verharrt.

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu OECD-Bericht/Deutschland

Der jüngste Bericht der OECD zur
wirtschaftlichen Lage in Deutschland kommt gerade recht, um die
schwelende Strategie- und Umverteilungsdebatte in der SPD zu
befeuern. Die Organisation kommt zu dem Schluss, dass der
Wirtschaftsaufschwung vor allem jenen zugute kommt, die ohnehin wenig
Grund zur Klage haben. Die Chancen von Geringverdienern und sozial
Abgehängten, durch eigene Leistung aufzusteigen, haben sich laut OECD
sogar verschlechtert, was auch damit zu tun habe, dass der Fak

Stuttgarter Nachrichten: zum Google-Urteil:

"Dabei werden die Verfechter einer solchen
Lösung hinnehmen müssen, dass die Maßnahme nicht zu einer
regelrechten Zensur des Netzes ausartet. Das Internet darf nicht zu
einem Sammelbecken geschönter Informationen werden, die jeder nach
seinem Gutdünken frisieren kann, wie er will. Journalismus –
gleichgültig in welchem Medium – darf sich nicht an die Leine legen
lassen. Genau darauf würde das Ganze hinauslaufen. Internet-Konzerne,
Politiker, Rechtse