Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu EU/Bankenunion

Es ist ein Fortschritt, dass die gesamte
Finanzindustrie einspringen muss, falls nicht genug Geld beisammen
ist, um den Bankrott abzufedern. Banken zahlen für Banken, indem sie
über die Zeit einen EU-Abwicklungsfonds füllen. Darin werden sich
acht Jahre nach der ersten Einzahlung 2016 insgesamt 55 Milliarden
befinden – schon vorher sollen sie über Kredite bereitstehen. Das ist
fraglos viel Geld, aber gemessen daran, dass allein die Pleite der
Hypo Real Estate das Doppel

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Nigeria/Terror

Kein Tag vergeht ohne Horrornachricht aus
Nigeria. Die Schreckenstaten haben alle eines gemeinsam: Sie gehen
aufs Konto der extremistischen islamischen Sekte Boko Haram, die den
Norden des bevölkerungsreichsten Staates Afrikas in einen
fundamentalistischen Gottesstaat verwandeln will. Neben der
Grausamkeit der Taten erschreckt die Hilflosigkeit, mit der die
Regierung und die Sicherheitskräfte den Bluttaten begegnen. Die
Soldaten fallen durch Abwesenheit auf oder schlagen blind

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bundesregierung/Rüstungsexporte

Die Praxis früherer Bundesregierungen bei
Rüstungsgeschäften war eine Farce. Das hat die große Koalition von
vorneherein eingesehen und jüngst Verbesserungspläne vorgelegt.
Künftig wird der Wirtschaftsausschuss des Bundestags innerhalb von
zwei Wochen nach der Genehmigung durch den Bundessicherheitsrat über
einen Waffenhandel unterrichtet. Zudem erscheint der
Rüstungsexportbericht zwei- statt einmal jährlich.

Damit wird zwar mehr Trans

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den deutschen Rüstungsexporten

"Das höchste deutsche Gericht wird in seinem
Votum zu der Klage auch über eine verfassungsrechtliche Grauzone zu
entscheiden haben. Schließlich sind Rüstungsexporte nach Artikel 26
des Grundgesetzes verboten. Wenigstens im Prinzip. Es sei denn, sie
werden von der Bundesregierung genehmigt. Deshalb: Eine Regierung
muss nicht alles offenlegen. Aber eine zeitnahe (Basis-)Information
des Parlamentes darf man ihr zumuten."

Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten

INTER Versicherungsgruppe behauptet sich weiter trotz schwierigem Marktumfeld

Rohüberschuss überspringt zum vierten Mal in
Folge die 100 Mio. Euro Marke

Die INTER Versicherungsgruppe konnte auch im Geschäftsjahr 2013 an
die überzeugenden Ergebnisse der drei Vorjahre anknüpfen. Das
abgelaufene Jahr hielt einige besondere Herausforderungen bereit:
gelungener Einstieg in die Unisex-Welt und schnelle Umsetzung des
gesetzlich geforderten Notlagentarifs, äußerst spannend verlaufende
Finanz- und Kapitalmärkte bei anhaltend niedri