Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Minijobber

Minijobber bekommen ihren Verdienst von
inzwischen höchstens 450 Euro brutto für netto auf die Hand. Das ist
für viele ein Anreiz, sich etwas hinzuzuverdienen – und ein Grund für
den Anstieg der Nebenjobber. Ein anderer aber ist, dass Minijobs für
Arbeitgeber ein willkommenes Flexibilisierungsinstrument sind. Sie
setzen Nebenjobber gern am Wochenende ein – und rechtfertigen oft
einen geringeren Lohn damit, dass der Minijobber schließlich keine
Abgaben zahlen

Sonntag aktuell: zum Gefahrenpotenzial durch Multimedia-Systeme im Auto

Für die zunehmende Zahl an Ablenkungsfallen im
Straßenverkehr bedarf es nur einer Regel: Hirn anschalten. Dass
trotzdem schon jetzt 25 Prozent der Unfälle auch wegen Unachtsamkeit
passieren, zeigt, dass viele Autofahrer beim Thema Hirn anschalten
Luft nach oben haben. Das sollten sie ändern. Andernfalls greift der
Gesetzgeber durch.

Pressekontakt:
Sonntag aktuell
Joachim Volk
Telefon: +49 (0711) 7205-704
j.volk@stn.zgs.de

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Italien/Regierung/Renzi

Matteo Renzi ist bei seinem Gewaltmarsch ins Amt
des Ministerpräsidenten vorgegangen wie nach Drehbuch. Seit er im
Dezember per Volkes Stimme Chef der Demokratischen Partei geworden
war, ließ er keinen Tag aus, die Regierung kleinzureden. Am Ende, an
dem also, was jetzt der Anfang sein soll, glaubten tatsächlich alle,
das Heil könne nur mehr von Renzi kommen.

Aber täuschen sie sich nicht? Sie laufen erneut einem Mann
hinterher, der sich als stark stilisiert. Si

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu ING-Diba/Dispozinsen

Verbraucherschützer beklagen schon lange, dass
die Kreditinstitute ihre Kunden mit saftigen Gebühren abzocken.
Deutschlands größte Direktbank, die ING-Diba, will nun mit gutem
Beispiel vorangehen und schafft zumindest den Überziehungszins ganz
ab. Zwar müssen auch Diba-Kunden weiterhin 7,95 Prozent an Zinsen
zahlen, wenn sie den mit der Bank vereinbarten Dispositionskredit in
Anspruch nehmen. Wenn sie aber diesen Rahmen sprengen, müssen sie
nicht noch z

Stuttgarter Nachrichten: zum Rücktritt von Hans-Peter Friedrich

Friedrich sei sich über die "Dimension des
Sachverhalts bewusst" gewesen, hatte Angela Merkel am
Freitagvormittag ihren Regierungssprecher kühl nach einem "intensiven
Gespräch" mit dem CSU-Mann mitteilen lassen. Rückendeckung?
Fehlanzeige. So läuft es, wenn ein Minister nicht mehr im Amt zu
halten ist, die sensible Absprache mit der bayerischen
Schwesternpartei aber noch ein paar Stündchen braucht. Friedrich
durfte nicht einmal mehr abwarte