Berliner Morgenpost: Kanonenfutter für Putin / ein Kommentar von Jan Jessen zur Präsentation von nordkoreanischen Kriegsgefangenen durch die Ukraine

Berliner Morgenpost: Kanonenfutter für Putin / ein Kommentar von Jan Jessen zur Präsentation von nordkoreanischen Kriegsgefangenen durch die Ukraine

Zwei junge Männer. Der eine mit geschwollener Unterlippe und einem Verband um das Kinn, der andere mit verbundenen Händen. Sie sehen verunsichert aus. Die beiden sollen nordkoreanische Soldaten sein, die in der russischen Kursk-Region von einer ukrainischen Spezialeinheit gefangen genommen wurden. Der ukrainische Präsident Wolodomyr Selenskyj hat ihre Bilder unverpixelt veröffentlicht. Das könnte ein Verstoß gegen die Genfer Konvention zur Behandlung von Kriegsgefa

Berliner Morgenpost: Wahlprogramm der Wut / ein Kommentar von Christian Unger zur AfD

Berliner Morgenpost: Wahlprogramm der Wut / ein Kommentar von Christian Unger zur AfD

Ein Moment auf dem Bundesparteitag macht klar, wie widersprüchlich, wie wutgetrieben und radikal weite Teile der AfD sind. Die Delegierten debattieren über eine Verschärfung des Abtreibungsrechts. Der Kurs ist klar: liberale Politik, in der Frauen selbst entscheiden können, ob sie Mutter werden wollen, lehnt die Partei in der großen Mehrheit ab. Als ein AfD-Mitglied hervorhebt, dass eine Frau über ihren Körper bestimmen müsse, geht ein höhnisches Rau

„Berliner Morgenpost“: Wahlkampf ohne Klimawandel – Kommentar von Theresa Martus

„Berliner Morgenpost“: Wahlkampf ohne Klimawandel – Kommentar von Theresa Martus

Wäre es ein Film, würde man die Symbolik wohl als arg plump empfinden: Riesige Feuer, in ihrer Entstehung begünstigt durch den Klimawandel, rasen über Los Angeles hinweg. Sie vernichten Strandvillen genauso wie Mittelklasse-Nachbarschaften, verwandeln Existenzen und Träume in Asche.

Klimakrise frisst Traumfabrik: Das ist keine plakative Metaphorik, das ist Realität. 2024 war die Erde global 1,6 Grad wärmer als zur vorindustriellen Zeit. Die Feuer in Kalifornie

„Berliner Morgenpost“: Die Arroganz einer Behörde – Kommentar von Gilbert Schomaker zum Ausschalten der Beleuchtung auf Berlins Autobahnen

„Berliner Morgenpost“: Die Arroganz einer Behörde – Kommentar von Gilbert Schomaker zum Ausschalten der Beleuchtung auf Berlins Autobahnen

Da zeigt eine Behörde wieder einmal, wie man es nicht macht: Die Autobahngesellschaft, die dem Bund gehört, beschließt still und heimlich, die Berliner ins Dunkle fahren zu lassen. Das Licht auf der Stadtautobahn wird ausgeschaltet. Nicht, dass man es für nötig befunden hätte, die Berliner darüber zu informieren. Erst nachdem ein Teilstück im Dunkeln lag und erste Berichte auftauchten, sah man sich genötigt, die Berliner Autofahrerinnen und Autofahre

„nd.DieWoche“: Hegemon gegen das Recht – Kommentar zum Vorgehen der USA gegen den Internationalen Strafgerichtshof

„nd.DieWoche“: Hegemon gegen das Recht – Kommentar zum Vorgehen der USA gegen den Internationalen Strafgerichtshof

Das US-Repräsentantenhaus hat ein Gesetz angenommen, auf dessen Grundlage die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag bestraft wird, zum Beispiel durch das Einfrieren von Vermögen oder die Verweigerung von Visa. Motiv: Das Gericht hat es gewagt, gegen den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu und dessen Ex-Verteidigungsminister Joaw Galant einen Haftbefehl zu erlassen. Betroffen ist jeder Ausländer, der das Gericht bei Versuchen unterst

Solidarität über den Tod hinaus / Viele Menschen in Deutschland stehen der Organspende positiv gegenüber. Leider entscheiden sie sich aber nicht dafür.

Solidarität über den Tod hinaus / Viele Menschen in Deutschland stehen der Organspende positiv gegenüber. Leider entscheiden sie sich aber nicht dafür.

Es braucht einen neuen Anlauf für eine Widerspruchslösung. Ja, es mag unangenehm sein, sich damit zu befassen, was nach dem Tod mit dem eigenen Körper passieren soll. Doch wer bereit zu einer Organspende ist, zeigt Solidarität über den Tod hinaus. Man mag entgegnen, dass erst im vergangenen Jahr Neuerungen eingeführt worden sind, etwa das neue Register für mögliche Spender. Man möge doch warten, bis solche Maßnahmen Wirkung zeigen. Zahlreiche Me

Nur noch 17.041! Immer mehr Apotheken schließen, immer weniger werden neu eröffnet

Nur noch 17.041! Immer mehr Apotheken schließen, immer weniger werden neu eröffnet

Die Zahl der Apotheken in Deutschland hat erneut ein Rekordtief erreicht. Zum Ende des Jahres 2024 gab es nur noch 17.041 Apotheken vor Ort und damit 530 Apotheken weniger als ein Jahr zuvor (17.571). Prozentual liegt der Rückgang somit bei 3 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich der Rückgang beschleunigt: 2022 schlossen per Saldo 393 Apotheken, 2023 waren es 497 Betriebsstätten. Auch die Entwicklung bei den Neueröffnungen ist symptomatisch für die schlechte wi