Studie: Länder verschwenden halbe Milliarde im Regionalverkehr

Die Bundesländer und Verkehrsverbünde in Deutschland geben nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstag) zu viel Geld für neue Züge im Regionalverkehr aus und verschwenden dadurch pro Jahr Steuermittel in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bahnberatungsunternehmens SCI, die der Zeitung vorab vorliegt. "Wir gehen davon aus, dass bei den aktuell laufenden Ausschreibungen rund eine halbe Milliarde

Umfrage: Unzufriedenheit mit Wowereit wächst

Die Unzufriedenheit mit Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) wächst. Nur noch 38 Prozent der Wähler sind mit der Arbeit des SPD-Politikers zufrieden, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des Fernsehsenders RBB und der "Berliner Morgenpost" ergab. Dies sind sechs Prozent weniger als noch im Juni und der niedrigste Wert seit der Amtsübernahme Wowereits im Juni 2001. Auch die Glaubwürdigkeit des Berliner Sta

airberlin strafft Management Struktur

airberlin gab heute mehrere Initiativen für eine
Stärkung ihrer Management Struktur und eine Straffung des Air Berlin
PLC Boards bekannt.

Der erfahrene Airline-Manager Wolfgang Prock-Schauer, 55, wird als
Chief Strategy and Network Planning Officer (CSPO) das Management
Team verstärken. Der frühere CEO von bmi, Wolfgang Prock-Schauer,
war vorher in führender Position bei Austrian Airlines und als CEO
bei Jet Airways in Indien tätig. Wolfgang Prock-Schauer,

Nato-Generalsekretär Rasmussen hält an Afghanistan-Strategie fest

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) versichert, dass die Afghanistan-Strategie der Allianz wegen der jüngsten Unruhen nicht verändert werde. "Es bleibt dabei: Ende 2014 endet unser Kampfeinsatz", sagte er. Die Schutzmaßnahmen der Isaf, die unter anderem das sogenannte Partnering mit den afghanischen Sicherheitskräften eingeschränkt hat, seien nur vorüb

Beamtenbund befürwortet längere Lebensarbeitszeit

Der Deutsche Beamtenbund (DBB) öffnet sich für Überlegungen, die Lebensarbeitszeit der Staatsbediensteten auch über die Altersgrenze von 67 Jahren hinaus zu verlängern. Angesichts des demografischen Wandels spreche "viel dafür, die starren Altersgrenzen der Alterssicherungssysteme flexibler zu gestalten – auch nach oben", sagte DBB-Vizechef Klaus Dauderstädt in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Dauderstädt will

Ärzte lehnen verbessertes Kassenangebot ab

Im Streit um die Honorarerhöhung 2013 verschärfen die Kassenärzte ihren Konfliktkurs mit den Kassen: "Das vorliegende Angebot der Kassenseite lehnen wir ab", sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler, gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Zuletzt hatten die Kassen 900 Millionen Euro oder 3 Prozent mehr geboten, ihr erstes Angebot hatte bei 270 Millionen Euro gelegen. Köh

Melderecht: Bundesländer einigen sich auf gemeinsame Linie

Die Bundesländer haben sich am Mittwoch auf eine gemeinsame Linie beim Melderecht verständigt. Wie es hieß, wollen alle 16 Länder einen Antrag Nordrhein-Westfalens unterstützen und gemeinsam den Vermittlungsausschuss anrufen, um das umstrittene Gesetz der schwarz-gelben Bundesregierung um Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu kippen. Der Streitpunkt ist, ob Bürger bei der Weitergabe von Daten für gewerbliche Zwecke ausdrücklich zustimmen müssen oder nur,

Berliner Zeitung: Zum Fall des Berliner Innensenators Henkel im Kontext der NSU-Untersuchungen:

Da niemand Henkel in dieser Sache Gleichgültigkeit
unterstellen wird, dürften andere Gründe zählen. So wird Henkel und
seiner CDU-Führungscrew aus der Senatsinnenverwaltung vorgeworfen,
sich gegenüber der Behörde abzuschotten. Auch der Umstand, dass die
Polizeipräsidentin ihr Amt auf Abruf ausübt, dürfte eine Rolle
spielen. Vor allem aber steht einer schonungslosen Aufklärung der
NSU-Vorgänge in den Berliner Sicherheitsbehör