CDU-Generalsekretär Gröhe verteidigt Mindestlohn

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat die Kritik der FDP, dass ein flächendeckender Mindestlohn einen Linksruck bedeute, zurückgewiesen. "Das ist kein Linksruck und im Übrigen hat es im Rahmen der FDP Grundsatzprogrammdiskussion ganz ähnliche Überzeugung gegeben", sagte Gröhe im "Bericht aus Berlin" (ARD). Man wolle sich im Bereich nicht tariflich gebundener Arbeitsplätze stark machen. "Wir schaffen damit ein Mehr an Gerechtig

Zeitung: Autobauer geben hohe Rabatte auf Neuwagen

Die im deutschen Markt von den Herstellern erzielten Preise für Neuwagen liegen im Schnitt über 18 Prozent unter den offiziellen Preistafeln der Autobauer. Das zeigt eine noch unveröffentlichte Studie des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen, die dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe)vorab vorliegt. "So groß war der Abstand zwischen Listenpreis und tatsächlichem Transaktionspreis seit der Einführung unserer Rabattmessung

Hermes führt Paket für unter vier Euro ein

Die Tochter der Otto Group, Hermes, führt ab November ein Päckchen ein, das für weniger als vier Euro verschickt werden kann. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). Damit sagt das Unternehmen der Deutschen Post den Kampf an, die bislang die Preisführerschaft für sich reklamiert hatte. Ob dies allerdings als Trendwende zu deuten ist, darin sind sich Postexperten nicht einig. Denn grundsätzlich stehen die Paketdienste wegen stetig steigen

Kauder lehnt gesetzlichen Mindestlohn weiter ab

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, hat Überlegungen in seiner Partei zur Festlegung einer gesetzlichen Lohnuntergrenze abgelehnt. In einem Interview der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) sagte Kauder: "Davon, dass allein die Politik einen Mindestlohn per Gesetz vorschreibt, halte ich nach wie vor nichts." Die Vereinbarung von Löhnen bleibe weiter Aufgabe der Tarifpartner, betonte Kauder. "Wir können hier durchaus einen Schritt mach

Deutsche Wirtschaft warnt Banken vor Kreditverknappung

Führende Wirtschaftsverbände haben die Banken und Sparkassen in Deutschland davor gewarnt, den erhöhten Anforderungen an ihre Eigenkapitalausstattung durch Einschränkung ihrer Kreditvergabe nachzukommen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung (Montagausgabe). "Die Kreditversorgung der Unternehmen darf nicht leiden", forderte das Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel. Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen I

Instituts für Weltwirtschaft: Haushaltsdefizit schrumpft rasant

Die hohen Steuereinnahmen lassen die öffentlichen Haushalte gesunden. Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für das "Handelsblatt" (Montagausgabe) zeigen, dass Bund, Länder und Gemeinden dieses Jahr wohl noch deutlich weniger Kredite benötigen werden, als noch im Sommer erwartet. Die Gründe dafür sind vielfältig: So muss der Bund statt der ursprünglich erwarteten rund fünf Milliarden Euro lediglich noch 300 Milliard

Schäffler weist Kritik der FDP-Spitze zurück

Der Initiator des Euro-Mitgliederentscheids in der FDP, Frank Schäffler, hat Kritik der Parteispitze an seinem Euro-kritischen Kurs scharf zurückgewiesen. Der Mitgliederentscheid sei nicht nur von ihm, sondern von über 3.500 Mitgliedern angestoßen worden. "Schon deshalb fordern wir einen faireren Umgang", sagte Schäffler "Handelsblatt-Online". "Reden und Handeln müssen nicht nur in der Regierungspolitik der FDP besser zusammenpassen, sonder

Westerwelle und Rösler sprechen sich für zügige Änderung der EU-Verträge aus

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und Außenminister Guido Westerwelle (beide FDP) haben sich für eine zügige Änderung der EU-Verträge ausgesprochen, um Defizitsünder besser überwachen und härter bestrafen zu können. Dabei gehe es aber nicht um eine "zentralistische Wirtschaftsregierung, die Schulden und Wohlstand umverteilt", schrieben die beiden FDP-Politiker in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die Tageszeitung "Die

Ver.di-Chef Bsirske begrüßt Mindestlohnpläne der Kanzlerin

Ver.di-Chef Frank Bsirske hat das Vorhaben der Kanzlerin, die Einführung eines Mindestlohns zu prüfen, begrüßt. "Es ist richtig, dass die Bundeskanzlerin den allgemeinen Mindestlohn endlich zur Chefsache macht", sagte Bsirske der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). Selbstverständlich müsse Ver.di in einer entsprechenden Kommission beteiligt sein, weil die Dienstleistungsgewerkschaft "eine Vielzahl prekärer Branchen" vertrete.

Der Tagesspiegel: CDU-Generalsekretär Gröhe bestätigt: CDU will Lohnuntergrenze und Tarif-Kommission

Die CDU will sich bei ihrem Bundesparteitag in zwei
Wochen für die Einführung einer generellen Lohnuntergrenze, also
einen Mindestlohn, einsetzen. "Es gab eine Bewegung aus der Mitte der
Partei", sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe dem in Berlin
erscheinenden "Tagesspiegel" (Montagsausgabe).

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