Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 28. März zur Nichtzulassung türkischer Medien beim NSU-Prozess

ner Oberlandesgerichts bei der Vorbereitung eines
der wichtigsten Prozesse seit Jahren nur amateurhaft und peinlich.
Jetzt aber droht ein Schaden, der weit über die Grenzen ungeschickter
Pressearbeit hinaus geht. Auf dem Spiel steht die Glaubwürdigkeit des
Umgangs der Bundesrepublik mit rechtsextremen Verbrechen. Politiker
aus Regierung und Bundestag haben viel Arbeit darauf verwendet,
wieder Vertrauen aufzubauen, nicht zuletzt bei der türkischen Seite,
bei den Hauptbetroffen

Weser-Kurier: Der „Weser-Kurier“ (Bremen)kommentiert in seiner Ausgabe vom 27. März zu den Razzien in Russland

Dass die Staatsanwaltschaft nicht einmal vor
ausländischen Einrichtungen wie den deutschen Partei-Stiftungen
haltmacht, belegt den politischen Charakter dieser Aktion. Denn
juristisch fallen diese Stiftungen nicht unter das neue NGO-Gesetz.
Doch das ist den Verantwortlichen offenbar egal. Genauso wie der
Schaden für das internationale Ansehen Russlands, den solche Aktionen
anrichten. Die Europäische Union steht kurz davor, den Inhabern
russischer Beamtenpässe visafreien

Weser-Kurier: Kommentar zur Atom-Endlagersuche

Für seine Protagonisten hat der Kompromiss immerhin
Vorteile. Sie halten das leidige Thema Endlager weitgehend aus dem
Bundestagswahlkampf heraus. Und Rot-Grün in Niedersachsen könnte in
den nächsten Jahren das Problem der Castor-Proteste loswerden – wenn
denn die Atommüll-Transporte tatsächlich nicht mehr in das
Zwischenlager Gorleben gingen. Aber auch das ist längst nicht sicher.
Nur die Halle im Wendland verfügt über die notwendigen Genehmigung

Weser-Kurier: Aus der Not geboren – der Weser-Kurier (Bremen) zum israelisch-türkischen Verhältnis

Nach ihrem jahrelangen Zerwürfnis nähern sich die
früheren Partner Türkei und Israel wieder einander an. Die auf Druck
der USA zustandegekommene Entschuldigung des israelischen Premiers
Benjamin Netanjahu wegen des Todes der türkischen Gaza-Aktivisten vor
drei Jahren räumt ein Hindernis für den Neubeginn der Zusammenarbeit
der beiden Staaten aus dem Weg. Dazu war der ganze Einsatz der
Weltmacht USA notwendig: Die Streithähne selbst wären wohl kau

Chef des Satellitenherstellers OHB setzt auf anhaltenden Boom

Mario Fuchs, Vorstandsvorsitzender des Raumfahrtunternehmens und Satellitenerstellers OHB AG aus Bremen, geht von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung seiner Branche aus. Die Bedingungen seien günstig. Zwar säßen die Forschungsgelder "nicht gerade locker", aber "in Deutschland läuft es gut für uns, die Branche ist in den vergangenen Jahren – gemessen an Umsatz und Beschäftigtenzahl – insgesamt ordentlich gewachsen. Das hat die Akzeptanz erh&o