Der Versicherungskonzern Allianz, einer der größten Kapitalanleger, kauft kaum noch Staatsanleihen. "Wir versuchen in der Neuanlage, Staatsanleihen zu vermeiden", sagte Allianz-Chef Michael Diekmann dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Deutsche Staatsanleihen seien nicht attraktiv, weil die Rendite unter der Inflation liege. In anderen europäischen Ländern habe sich das Anlagerisiko durch den Schuldenschnitt in Griechenland deutlich erhöht. "Dah
Die Bundesregierung will bei einer Fusion der Luftfahrt- und Rüstungskonzerne EADS und BAE Systems den deutschen Einfluss bewahren. Nach Informationen der "Welt" haben sich das Kanzleramt und das Wirtschaftsministerium auf einen Forderungskatalog verständigt, den sie der französischen Regierung übergeben haben. Nach Angaben aus Regierungskreisen verlangt die Bundesregierung in dem Papier unter anderem, dass die Machtbalance zwischen Deutschland und Frankreich im neu
Der neue Präsident des Bundesamtes für
Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, will die Beobachtung der
Linkspartei in ihrer bisherigen Form womöglich beenden. Das berichtet
die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" (Online-Ausgabe).
Maaßen äußerte sich am Mittwoch in der Sitzung des
Bundestags-Innenausschusses und nahm dort nach Angaben von
Teilnehmern eine distanzierte Haltung zu der Beobachtung ein. Ein
Teilnehmer zitiert Maaß
Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) hat ein Veto-Recht der Bundesbank gegen gemeinsame Hilfsaktionen der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Euro-Schutzschirms ESM gefordert. Bei jedem Hilfegesuch eines Landes müsse geprüft werden, ob die Gefahr bestehe, dass der deutsche Haftungsrahmen gesprengt werde, sagte Söder der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). Angesichts der immer tieferen Verstrickungen zwischen EZB und ESM müsse die B
Die geplanten Aufkäufe von Staatsanleihen durch die EZB sorgen weiter für Unmut in der FDP. Hessens Justizminister Jörg-Uwe-Hahn (56, FDP) hält die Ankäufe, an denen sich auch die Bundesbank beteiligen muss, für rechtswidrig. Hahn sagte der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe): "Deutsche Beamte dürfen nicht sehenden Auges rechtswidrig handeln." Auch die Bundesbank prüft derzeit juristisch, ob die Ankäufe zulässig sind. Hahn weiter:
Der Familienbund der Katholiken hat sich dafür
ausgesprochen, das Betreuungsgeld vorerst zu stoppen. "Beim
Betreuungsgeld ist derzeit offensichtlich keine sachgerechte Lösung
möglich. Deshalb sollte das Vorhaben auf Eis gelegt und in der
nächsten Legislaturperiode ein neuer Anlauf genommen werden", sagte
die Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken, Elisabeth Bußmann,
der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe).
Der Präsident des Deutschen Industrie- und
Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, sieht in der
geplanten Großelternzeit Nachteile für die Unternehmen. Wenn künftig
Eltern und Großeltern nicht nur gleichzeitig, sondern auch nach
eigenen Wünschen bis zum 14. Lebensjahr des Kindes Eltern-
beziehungsweise Großelternzeit nehmen könnten, "dann erschwert das
die Personalplanung gerade in mittelständischen Betrieben doch sehr",
Wie man es auch dreht und wendet: Mieter und
Vermieter sitzen in einem Boot. Die einen werden unbequeme
Umbauphasen hinnehmen müssen, damit die Heizkosten nicht weiter aus
dem Ruder laufen, die anderen, um die Rentabilität und den Marktwert
ihres Eigentums zu sichern – Teilsanierungen mit Blick auf die sich
stetig verändernde Technologie eingeschlossen. Auch deshalb dürfen
Energiespar-Sanierung und Mietrecht nicht gegeneinander in Stellung
gebracht werden.
Wieder einmal packt Bundesfamilienministerin
Kristina Schröder ein Thema an, das auf den ersten Blick am Puls der
Zeit fühlt, und das Begehrlichkeiten weckt. Welche Oma, welcher Opa
würde sich nicht noch viel intensiver mit den Enkelkindern
beschäftigen? Nicht nur am Morgen einspringen, wenn die Eltern vor
der Kita-Öffnung zur Arbeit müssen. Nicht nur überhastet nach dem
Dienst noch eine Runde auf dem Spielplatz drehen, um die Kleinen dann
bettfertig an d
Auf dem billionenschweren weltweiten
Derivatemarkt wird bald nichts mehr so sein wie früher. Das ist der
Wille der Regulierer, die eine umfassende Clearingpflicht für Zins-,
Rohstoff-, Kredit- und andere Derivate planen und eine deutlich
erhöhte Transparenz vorsehen. Im Visier stehen die Banken.
Kettenreaktionen am Derivatemarkt, wie sie die Pleite der
US-Investmentbank Lehman Brothers auslöste, sollen sich nicht
wiederholen.