Banken erleichtert über Abkehr vom Provisionsverbot

Die deutschen Banken und Sparkassen haben erleichtert auf den Beschluss der EU-Parlamentarier reagiert, doch kein Provisionsverbot für die Vermittlung von Geldanlagen zu beschließen. Der Wirtschaftsausschuss des Europaparlaments beschloss stattdessen, dass eine umfassende Offenlegung der Provisionen ausreichen soll. "Dieser Beschluss liegt im Interesse der Mehrheit der Anleger in Deutschland; insbesondere solcher mit einem niedrigen oder mittleren Vermögen, für die sich

Börsen-Zeitung: Binnenmarkt digital, Kommentar zur Strategie der EU-Kommission für das Cloud Computing, von Stefan Paravicini.

Der europäische Binnenmarkt hat nach
Einschätzung von EU-Kommissarin Neelie Kroes Aussicht auf ein
digitales Zuhause. Dem Netz von Rechenzentren, das hinter dem
wachsenden Angebot von IT-Leistungen steht, die unter dem Stichwort
Cloud Computing von fast jedem Gerät an jedem Ort mit einer
Verbindung zum Internet abgerufen werden können, traut Kroes, die
gestern eine europäische Strategie für die Cloud vorgestellt hat,
jedenfalls ähnlich segensreiche Wirku

Alleinerziehende kritisieren Großelternzeit-Pläne von Ministerin Schröder

Der Bundesverband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) hat die Großelternzeit-Pläne von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) kritisiert. "Mit diesem Gesetz soll eine Alternative zur staatlichen Infrastruktur der Kinderbetreuung geschaffen werden", sagte Antje Asmus vom VAMV am Donnerstag der Tageszeitung "Die Welt". "Das ist der falsche Weg." Das Problem fehlender Betreuungsplätze dürfe nicht privatisiert werden.

Mitteldeutsche Zeitung: zu BMW und Leiharbeit

Kunden sind auch wegen des guten Images bereit,
einige tausend Euro mehr für die weiß-blaue Marke auszugeben als bei
anderen Herstellern. Dass BMW diese Autos massenhaft mit
Leiharbeitern herstellt, passte da nicht ins Bild. Der Lack drohte,
Kratzer zu bekommen. Dies erkannten die Auto-Manager rechtzeitig.
Mit der Gewerkschaft haben sie nun die Schaffung von 3 000 festen
Stellen ausgehandelt. Gerade in Zeiten unsicherer
Wirtschaftsentwicklungen ist dies ein bemerkenswerter

Rheinische Post: Wünsch dir was = Von Eva Quadbeck

Die Pläne von Familienministerin Kristina
Schröder gehören in die Abteilung Wünsch-dir-was-Politik.
Selbstverständlich wäre es schön, wenn möglichst viele Menschen ihre
Erwerbsarbeit für ein paar Jahre unterbrechen könnten, um Enkelkinder
zu betreuen oder andere Dinge zu tun, die ihnen sinnvoll erscheinen.
Die Pläne gehen an der Realität des Arbeitslebens allerdings vorbei.
In einem Land mit einem sehr gutem Kündigungsschutz d

Rheinische Post: Am Vermieter vorbei = Von Birgit Marschall

Mit einem neuen Mietrecht will die Regierung
die bisher schleppende energetische Gebäudesanierung anschieben.
Mieter sollen künftig in der ersten Modernisierungsphase nicht mehr
so einfach die Miete mindern dürfen. Doch ob dies den erhofften
Schwung bei der energetischen Sanierung bringt, darf bezweifelt
werden: Widerspenstige Mieter sind nicht der Hauptgrund dafür, dass
sich zu viele Vermieter mit Investitionen zurückhalten. Eine
Investitionsentscheidung hän

Das Erste, Freitag, 28. September 2012, 5.30 – 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin

6.35 Uhr, Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der
Deutschen Polizeigewerkschaft, Thema: NSU-Untersuchungsausschuss

7.05 Uhr, Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen-
und Giroverbands, Thema: Sicherheit der deutschen Sparguthaben

7.35 Uhr, Hu Shuli, Chefredakteurin Caixin Magazin, Thema:
deutsch-chinesische Wirtschaftsbeziehungen

8.05 Uhr, Wolfgang Wieland, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des
Innenausschusses im Bundestag, Thema: NSU-Untersuchungsausschus

Ärzte wollen Krankenkassen in Internetportal bewerten

In einem neuen, öffentlich einsehbaren Internetportal sollen die 155.000 Kassenärzte und Psychotherapeuten künftig die Therapiefreiheit, Service und Bürokratielastigkeit von Krankenkassen bewerten. Daraus soll dann eine Liste der zehn "besten" und "schlechtesten" unter den rund 140 gesetzlichen Krankenkassen entstehen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe). Das schon im vergangenen Jahr angekündigte Online-Portal w

Allg. Zeitung Mainz: Schlimm genug / Kommentar zu Merkel im Gorleben-Ausschuss

Angela Merkel war Mitte der neunziger Jahre noch
unbedarft. Das ist jetzt fundamental anders. Es konnte niemanden
überraschen, dass die Kanzlerin von heute der Umweltministerin von
damals ein super Zeugnis ausstellt: keine Fehler gemacht, bei
Gorleben. Ein wenig dreist ist das schon. Die Kanzlerin von heute
weiß das auch, aber Geschäft ist eben Geschäft. Atomkraft war ein
Dogma seit Mitte der siebziger Jahre. Schon die sozialliberale
Regierung Helmut Schmidt fand Atom