Bericht: Jedes siebte Kind wächst in ärmlichen Verhältnissen auf

Mindestens jedes siebte Kind in Deutschland wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Das geht aus den aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor, über die die "Saarbrücker Zeitung" berichtet. Demnach sind derzeit 1,63 Millionen Kinder unter 15 Jahren auf Hartz IV angewiesen. Das sind 14,9 Prozent aller Kinder in Deutschland. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede. In Bayern sind nur 6,8 Prozent der unter 15-jährigen betroffen, in Berlin

Kramp-Karrenbauer für höheren Spitzensteuersatz

In der Debatte über die ungleiche Verteilung der Vermögen in Deutschland hat sich Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) für einen höheren Spitzensteuersatz ausgesprochen. Eine Vermögenssteuer lehnt die CDU-Politikerin allerdings ab. "Ich bin der Meinung, dass Gerhard Schröder damals den Spitzensteuersatz zu sehr abgesenkt hat. Darüber muss man reden können", sagte Kramp-Karrenbauer der "Rheinischen Post". E

SPD lehnt Eisenbahnnovelle ab

Die SPD hat gegen die von der Regierung geplante Eisenbahnregulierung heftigen Widerstand im Bundesrat angekündigt. "Das Vorhaben ist ein Stück aus dem Tollhaus", sagte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) der "Rheinischen Post". Insbesondere die künftige gesetzliche Vorgabe für die Deutsche Bahn, in ihren Bahnhöfen Platz für den Verkauf von Fahrkarten durch Wettbewerber zu schaffen, lehnen die Sozialdemokraten ab. "Das ist so, als w&

Weser-Kurier: „Weser-Kurier“ (Bremen): Ex-EU-Kommissarin Ferrero-Waldner fordert EU-Bundesstaat in 5-10 Jahren

SPERRFRIST DONNERSTAG 05:00 UHR

Bremen. Die ehemalige EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner
hat die Politiker Europas aufgefordert, die Europäische Union zu
einem Bundesstaat nach Vorbild der USA weiterzuentwickeln. "Ein
solcher Prozess muss innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre
umgesetzt werden", sagte die 64-jährige Politikerin dem WESER-KURIER
(Donnerstags-Ausgabe). "Wenn das nicht gelingt, fürchte ich, dass
Europa den Anschlus

Saarbrücker Zeitung: Jedes siebte Kind wächst in ärmlichen Verhältnissen auf

Mindestens jedes siebte Kind in Deutschland
wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Das geht aus den aktuellen
Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor, über die die "Saarbrücker
Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe) berichtet. Demnach sind derzeit 1,63
Millionen Kinder unter 15 Jahren auf Hartz IV angewiesen. Das sind
14,9 Prozent aller Kinder in Deutschland. Dabei gibt es deutliche
regionale Unterschiede. In Bayern sind nur 6,8 Prozent der unter
15-j&auml

Mitteldeutsche Zeitung: DDR-Geschichte Jahn bekommt Unterstützung für Pläne zur Umwidmung der Stasiunterlagen-Behörde

In der Debatte um die Zukunft der
Stasi-Unterlagen-Behörde bekommt deren Leiter Roland Jahn nun
Unterstützung. Das gilt sowohl für den von ihm geplanten "Campus der
Demokratie" in der ehemaligen Stasi-Zentrale in der Normannenstraße
als auch hinsichtlich seines Unwillens, sich bereits jetzt auf
Termine zur Auflösung der Behörde festlegen zu lassen. "Ein moderner
Behördenleiter muss die Behörde modern halten", sagte der Sprecher

Mitteldeutsche Zeitung: Bundestagswahlkampf Linkspartei-Chefin Kipping warnt vor Nominierung von Steinbrück zum SPD-Kanzlerkandidaten

Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat
die SPD vor einer Nominierung des ehemaligen Finanzministers Peer
Steinbrück zum Kanzlerkandidaten gewarnt. "Für alle, die Interesse an
einer gesellschaftlichen Veränderung nach links haben, ist das
natürlich ein Problem", sagte sie der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Denn die SPD unter Peer
Steinbrück steht klar für die Fortsetzung des Kurses der Ag

Friedrich stößt mit Plänen zur Reform von Verfassungsschutz in Union auf Widerstand

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) stößt mit einigen seiner Pläne zur Reorganisation des Verfassungsschutzes auch in den eigenen Unionsreihen auf Widerstand. Friedrichs Idee, das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) künftig vor allem mit dem Kampf gegen gewalttätigen Extremismus zu beauftragen und auf die Beobachtung friedfertiger Radikaler weitgehend zu verzichten, findet nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" in der CDU/CSU weni

Studie: Länder verschwenden halbe Milliarde im Regionalverkehr

Die Bundesländer und Verkehrsverbünde in Deutschland geben nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstag) zu viel Geld für neue Züge im Regionalverkehr aus und verschwenden dadurch pro Jahr Steuermittel in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bahnberatungsunternehmens SCI, die der Zeitung vorab vorliegt. "Wir gehen davon aus, dass bei den aktuell laufenden Ausschreibungen rund eine halbe Milliarde