Weser-Kurier: Zum Offshore-Terminal Bremerhaven schreibt der „Weser-Kurier“ (Bremen) in seiner Ausgabe vom 20. September 2012:

Es ist schwer vorstellbar, dass Bremen einen Weg
findet, 200 Millionen Euro an Krediten aufzunehmen, um wie beim
Containerterminal einen kompletten Hafen zu bauen und hinterher an
Betreiber zu vermieten. Damit wäre es völlig unmöglich, die
Einhaltung der Schuldenbremse noch zu erreichen. Alle Parteien sind
sich aber auch einig, dass die Windbranche eine große Chance für
Bremerhaven ist. Niemand will riskieren, dass Betriebe abwandern,
weil der OTB nicht kommt. Ei

FT: Flensburger Tageblatt

Weil Antibiotika in nicht therapeutischer
Dosierung ein toller (weil billiger) Mastbeschleuniger sind,
werden auch gesunde Bestände "behandelt". Die Tiere erreichen so
in kürzerer Zeit mit weniger Futter das ideale Schlachtgewicht.
Verboten, aber immer wieder gern gemacht. Ohne Antibiotika kein
Billigfleisch – das ist die einfache Rechnung. Ein Weniger an
Antibiotika ist nur möglich durch eine radikale Wende weg von der
industriellen Tierausbeutung hin zu

Stellungnahme der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zum heute seitens der EU-Kommission eingeleiteten formellen Markttest im Zusammenhang mit E-Books

Die EU-Kommission hat heute über angebliche
Abstimmungen zwischen vier Verlagen und Apple bei Einführung des
Agenturmodells für E-Books berichtet. Holtzbrinck war an keinerlei
Abstimmungen in irgendeinem Land beteiligt. Dennoch hat Holtzbrinck
sich nach reiflicher Überlegung entschlossen, der EU-Kommission
Verpflichtungszusagen vorzuschlagen und ist bereit, diese
Verpflichtungszusagen abzugeben, soweit sie sich letztlich als
akzeptabel erweisen. Die EU-Kommission hat E

Nato-Generalsekretär Rasmussen hält an Afghanistan-Strategie fest

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) versichert, dass die Afghanistan-Strategie der Allianz wegen der jüngsten Unruhen nicht verändert werde. "Es bleibt dabei: Ende 2014 endet unser Kampfeinsatz", sagte er. Die Schutzmaßnahmen der Isaf, die unter anderem das sogenannte Partnering mit den afghanischen Sicherheitskräften eingeschränkt hat, seien nur vorüb

Climate Media Factory gewinnt hochrangigen Umweltpreis – Clean Tech Media Award

Climate Media Factory gewinnt hochrangigen Umweltpreis –  Clean Tech Media Award

Mit einem der wichtigsten Umweltpreise Deutschlands wurde jetzt die Climate Media Factory ausgezeichnet: „Weltweit einzigartig“ sei deren Modell einer Zusammenarbeit von Klimaforschern und Medienschaffenden, so die Begründung des Clean Tech Media Award. Den Preis in der Kategorie Kommunikation verlieh eine Jury aus aus Vertretern von Wissenschaft, Film und Wirtschaft – darunter Vertreter von Boeing und der Verband der Automobilindustrie, aber auch das Fraunhofer Institut für Solare Ene

Allg. Zeitung Mainz: Im Blick behalten / Kommentar zum Weltkindertag

Wer wollte dem Motto des diesjährigen
Weltkindertages in Deutschland "Kinder brauchen Zeit" ernsthaft
widersprechen? Klar brauchen Kinder Zeit, es fragt sich nur: wofür?
Schon bei dieser simplen Frage liegen die Antworten meilenweit
auseinander, je nachdem, wem sie gestellt wird: Eltern, Lehrern,
Bildungs- und Erziehungswissenschaftlern, Psychologen, Vertretern aus
Politik und Wirtschaft oder gar den Kindern selbst – denn um die geht
es immerhin. Je nachdem also brauchen

Beamtenbund befürwortet längere Lebensarbeitszeit

Der Deutsche Beamtenbund (DBB) öffnet sich für Überlegungen, die Lebensarbeitszeit der Staatsbediensteten auch über die Altersgrenze von 67 Jahren hinaus zu verlängern. Angesichts des demografischen Wandels spreche "viel dafür, die starren Altersgrenzen der Alterssicherungssysteme flexibler zu gestalten – auch nach oben", sagte DBB-Vizechef Klaus Dauderstädt in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Dauderstädt will

NRZ: Der Druck fängt früh an – Kommentar zum Weltkindertag von Katrin Martens

Das sind Zahlen, die erschrecken: Bis zu 45 Stunden
in der Woche arbeiten Kinder und Jugendliche in der oder für die
Schule. Zum Weltkindertag, an dem alljährlich die
UN-Kinderrechtskonvention und ihre mangelnde Umsetzung diskutiert
wird, hat Unicef diesmal ein neues Thema gesetzt. Denn versteckt in
Artikel 31 der UN-Konvention gibt es auch ein "Recht des Kindes auf
Ruhe und Freizeit, auf Spiel und aktive Erholung". Die Zahlen, die
Unicef vorlegt, zeugen davon, dass di

Allg. Zeitung Mainz: Realitätsfern / Kommentar zur Legalisierung von Blitz-Warnern

Die Diskussion um die Legalisierung von
elektronischen Blitz-Warnern im Auto geht an der Realität auf
Deutschlands Straßen vorbei. Denn sie bezieht sich nur auf die
Warnung vor stationären Starenkästen. Die kennt ohnehin jeder, der
einmal eine so überwachte Strecke gefahren ist, sei es innerorts, der
Landstraße oder der Autobahn. Und damit sorgen sie zumindest auf
diesem Streckenabschnitt zuverlässig für Disziplin. Wenn dann auch
noch das Navi oder

Mitteldeutsche Zeitung: zu Blitzer-Warnern

In Zeiten des Internets ist doch längst nichts mehr
geheim. Das gilt auch für die stationären Blitzer, deren Standorte
man heute mühelos googeln kann. Aber Internet (zu Hause) ist eben
nicht gleich Internet (unterwegs per Handy oder Navi-Gerät), meint
das Gesetz. Tatsache ist, dass die stationären
Verkehrskontroll-Anlagen an Stellen stehen, wo sie durchaus Sinn
haben. An Ampelkreuzungen etwa und gelegentlich auch als Tempobremse
an neuralgischen Punk