Rheinische Post: Der Gratis-Koran

Ein Kommentar von Gregor Mayntz:

Es ist das gute Recht jedes Gläubigen in Deutschland, für seine
religiöse Überzeugung einzutreten. Werbung inklusive. Wenn sich
Muslime nun vorgenommen haben, jeden Haushalt des Landes mit einem
Koran-Exemplar auszustatten, ist daran grundsätzlich nichts zu
beanstanden. Der Koran schreibt seinen Anhängern vor, den
"Ungläubigen" die Worte des Propheten nahe zu bringen. Das ist
anderen Religionen nicht wesensfr

Rheinische Post: Pferdesteuer löst Probleme nicht

Ein Kommentar von Gerhard Voogt:

Die Stadt Remscheid plant die Einführung einer Pferdesteuer. 750
Euro sollen die Besitzer pro Jahr bezahlen. Sollte die
Landesregierung grünes Licht geben, werden andere Kommunen
nachziehen. Die Debatte löst Emotionen aus. Die Pferdehalter sehen
sich als Opfer eines Klischees. Danach ist der Reitsport ein
Vergnügen der Reichen, die eine Luxussteuer leicht verkraften können.
Sicher trifft man in den Ställen auch Gutverdiener.

Software zur Anmeldung einer Website als sinnvolle Variante

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Tipps zur Google Suchmaschinenoptimierung und Google Adwords von deine-seo.de – Ihre Seo Agentur für SEO Düsseldorf und Suchmaschinenoptimierung Köln – Heute: Die Anmeldesoftware

Es gibt zahlreiche Progrmamme für die Anmeldung der eigenen Website und der damit verbundenen Google Suchmaschinenoptimierung. Hier einige der populärsten:

– Dynamic Submission, zu finden unter dynamicsubmission.com. Dieses Progrsamm ist leicht und einfach zu bedienen.

– SubmitWolf, unter sub

Mitteldeutsche Zeitung: zu Grass/Einreiseverbot

Israels Einreiseverbot für Günter Grass ist eine
politische Torheit erster Güte. Ein Land, das stolz darauf ist, dass
es eine Demokratie ist, erträgt die Meinungsfreiheit nicht. Um das zu
denken, muss man Grass– Gedicht nicht gutheißen. Doch als Grund, ihn
aus Israel zu verbannen oder ihm gar den Literaturnobelpreis
abzuerkennen, wie es sich der israelische Innenminister Eli Jischau
wünschte, sollten diese 68 Zeilen nicht herhalten. Durch seine
überzoge

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gastwirten

Wer nichts wird, wird Wirt." Der Spruch ist
vermutlich ebenso alt wie das Gastgewerbe – und völlig falsch.
Erfolgreiche Gastwirte müssen mehr können, als den Zapfhahn
bedienen und die Stammkunden bei Laune halten. Sie sind Unternehmer,
die sich einem immer stärker werdenden Wettbewerb zu stellen haben.
Wenn der Hotel- und Gaststättenverband nun neue Regeln für die
Organisatoren von Schul- und Vereinsfesten fordert, ist das dessen
gutes Recht. Denn tats

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Grass

Das Beben war berechnet. Das Beben, das kommen
musste, nachdem Günter Grass unter der schon zweifelhaften
Überschrift "Was gesagt werden muss" Israel unmissverständlich
unterstellte, einen atomaren Erstschlag gegen den Iran ausführen zu
wollen. Das Beben, das die Zeilen des Literaturnobelpreisträger
gerade literarisch nicht wert waren. Inhaltlich nahe an der Groteske,
versuchte sich Grass am Tonfall des jungen Wolf Biermann – und griff
so weit daneben, da

Westdeutsche Zeitung: Die FDP nutzte das Osterfest zur parteiinternen Abrechnung = von Martin Vogler

Es fällt schwer, die derbe interne Abrechnung,
die sich die FDP zu Ostern gönnte, zu begreifen. Ist das politischer
Selbstmord, Mut der Verzweiflung oder doch so etwas wie eine
Strategie? Auf jeden Fall wirkt die Fast-Selbstzerfleischung vier
Wochen vor der Wahl in Schleswig-Holstein und fünf Wochen vor der in
Nordrhein-Westfalen sehr rätselhaft. Klar ist: Wenn eine Partei
laufend aus Landtagen fliegt und auch bundesweit in Umfragen immer
unter der Fünf-Prozent-H&

Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Einreiseverbot für Grass in Israel

Grass hat die Israelis wegen seiner verzerrten
Sichtweise auf den Iran-Konflikt aufgebracht. Aber beunruhigt ist die
Regierung in Jerusalem, weil in Umfragen die meisten Deutschen ihm
insgeheim recht geben. So etwas bestärkt die Israelis in ihrem
unguten Gefühl, nur auf sich selbst und sonst niemand vertrauen zu
können – weder auf die US-amerikanischen Alliierten noch auf die
Freunde in Deutschland.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386

WAZ: Steuerdaten-Krimi voller Fragen – Kommentar von Dietmar Seher

Steuerbetrug, Verrat, Wirtschaftsspionage und
Geldwäsche, eine erfundene Erbschaft und der Selbstmord des
Hauptzeugen in der Haft. Ein Krimi mit den Zutaten? TV-Kritiker
würden ihn als realitätsfern verreißen. Dennoch ist es, glaubt man
dem neuen Rechtshilfeersuchen der Schweiz, zwischen 2008 und 2010 so
abgelaufen. Für jeden politisch Verantwortlichen sind solche Berichte
ein Alarmsignal. Für die Behörden in Nordrhein-Westfalen? Sie haben
nicht einmal a

Neues Deutschland: zu Syrien

Kofi Annans Verhandlungserfolg scheint zu
verpuffen: Abzug der Armeetruppen ab dem 10. April und Feuerpause ab
dem 12. April. So sollte nach den Vorstellungen des
UNO-Sondergesandten der Einstieg zum Ausstieg aus dem Bürgerkrieg in
Syrien ablaufen. Damaskus will nun zu den bisherigen Bedingungen
nicht mehr mitspielen, fühlt sich missverstanden und fordert
Vorleistungen, die so von Annan nicht zu erbringen sind. Annan kann
weder die Freie Syrische Armee (FSA) zur Waffen