Schavan warnt Unternehmen vor Nachlassen bei Berufsausbildung

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) warnt die Unternehmen davor, beim Thema Berufsausbildung nachzulassen. "Die Wirtschaft muss wissen, dass Ausbildung heute ihre Chancen morgen sichert" sagte Schavan dem "Handelsblatt". Die Anzahl der Betriebe in Deutschland, die ausbilden, ist um 25.000 gesunken. "Ich schließe nicht aus, dass manches Unternehmen das Angebot reduziert hat oder ganz ausgestiegen ist, weil es keine Bewerber findet", sagte die Bildung

Grüne sehen Merkel bei Euro-Rettung in der Sackgasse

Der finanzpolitische Sprecher der Grünen, Gerhard Schick, hat die Festlegung der Bundesregierung auf eine Kombination der beiden Euro-Rettungsschirme EFSF und ESM kritisiert. "Einmal mehr steckt damit das Krisenmanagement von Schwarz-Gelb in der Sackgasse", sagte Schick "Handelsblatt-Online". Die einst von den Grünen geforderte Banklizenz für den EFSF wäre die bessere Lösung gewesen: "Das hätte auch der Europäischen Zentralbank (EZB) er

Ökonomen sehen Vergrößerung der Euro-Rettungsschirme skeptisch

Führende Ökonomen sehen die vorübergehende Vergrößerung der Euro-Rettungsschirme mit großer Skepsis. "Letztlich wird die Währungsunion nicht durch Hilfspakete, sondern nur durch Reformen in den Peripherieländern gerettet", sagte der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, "Handelsblatt-Online". Hinzu komme, dass mehr Geld die Märkte immer nur kurzfristig beruhige. Mehr Geld entspanne auch die italienischen Abgeordne

Kramp-Karrenbauer für gesetzliche Frauenquote

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) fordert die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote. "Wir sollten hier schnell Nägel mit Köpfen machen. Die Quote ist einfach eine Notwendigkeit. Wir können doch nicht abwarten, bis deutsche Unternehmen wegen ihres geringen Frauenanteils von der Auftragsvergabe in wichtigen europäischen Ländern ausgeschlossen werden", sagte Kramp-Karrenbauer im Interview mit der "Welt&q

Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Solar Solar-Förderung: Abgeordnete von SPD, Grünen und Linkspartei aus Sachsen-Anhalt geschlossen gegen Kürzungspläne

Die Abgeordneten von SPD, Grünen und Linkspartei aus
Sachsen-Anhalt werden am Donnerstag im Bundestag gegen die von der
schwarz-gelben Koalition geplante Kürzung der Solarförderung stimmen.
Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung"
(Dienstag-Ausgabe). Sie haben eine entsprechende und von dem
Linkspartei-Abgeordneten Jan Korte initiierte Erklärung
unterschrieben. Die Parlamentarier von Union und FDP lehnten dies
hingegen ab. Insgesamt sind

Mitteldeutsche Zeitung: Landwirtschaft Sachsen-Anhalts Bauern fürchten um Rapsernte.

Während Bauern in weiten Teilen Deutschlands über
Ernteausfälle von bis zu 90 Prozent bei Wintergetreide klagen,
bleiben Sachsen-Anhalts Bauern hier weitgehend verschont. Die
Schäden bei Winterweizen und Wintergerste, die durch die strengen
Fröste in schneearmer Zeit verursacht wurden, seien minimal, sagt
der Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes, Fritz Schumann
der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstag).
Lediglich im Nor

Regierung und Opposition verhandeln über Fiskalpakt – Linke nicht eingeladen

Die Fraktionschefs von Union, FDP, SPD und Grünen wollen an diesem Dienstag erstmals über die Bedingungen für eine breite Zustimmung auch der Opposition zum EU-Fiskalpakt verhandeln. Die Linkspartei ist nicht eingeladen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstagausgabe). SPD und Grüne verlangen von der Bundesregierung Zugeständnisse. Sie wollen es nur dann in Bundestag und Bundesrat mittragen, wenn sich die Koalition für Wachstumsprogramme zugunst

FDP-Vize Zastrow mahnt wirtschaftspolitischen Kurs der Partei an

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Holger Zastrow hat seine Partei nach der Wahlniederlage im Saarland zu einem stärker wirtschaftspolitischen Kurs aufgerufen. "Wir müssen zu unseren Überzeugungen stehen und als einzige marktwirtschaftliche Alternative zu allen anderen Parteien wieder erkennbar werden", sagte Zastrow der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Es gebe keine Partei mehr, die ohne Wenn und Aber zur sozialen Marktwirtschaft stehe. "Der Staat

Innenminister Friedrich: Flughafen-Streiks sind unangemessen

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) die Ausweitung der Streiks auf Flughäfen als "unangemessene Reaktion" kritisiert. "Da wir ein substanzielles Angebot gemacht haben, ist es ungerechtfertigt, die Bevölkerung jetzt mit diesen Streiks zu malträtieren", sagte Friedrich der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Die Gewerkschaft Verdi hat am Montag zusätzlich zum Streikaufruf an Besch&aum

Rheinische Post: Bundesfamilienministerin bezweifelt NRW-Zahlen zu Kita-Ausbau

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder
(CDU) hat die Zahlen aus NRW zum Kita-Ausbau angezweifelt. "Die
Ausbau-Prognose für diesen Sommer passt nur bedingt zu den großen
Schwierigkeiten, die noch vor wenigen Wochen beklagt wurden", sagte
Schröder der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Dienstagausgabe). "Ich hoffe, dass das kein wahlkampfbedingtes
Wunder ist, und nehme die nordrhein-westfälische Landesregierung
gerne a