Verdi-Chef Bsirske fordert Reformen bei Besteuerung von Kapital- und Unternehmensgewinnen

Mit Blick auf die bevorstehenden Tarifverhandlungen bei Bund und Kommunen hat der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, massive Reformen bei der Besteuerung von Kapital- und Unternehmensgewinnen verlangt. "Würde Deutschland den durchschnittlichen EU-Steuersatz verlangen, hätten wir jedes Jahr 70 bis 85 Milliarden Euro an Mehreinnahmen", sagte Bsirske der "Rheinische Post". Für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst verlangte er

Trittin fordert Beteiligung der EZB am Schuldenschnitt für Griechenland

Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat eine Beteiligung der öffentlichen Gläubiger und damit der Europäischen Zentralbank (EZB) am Schuldenschnitt für Griechenland gefordert. "Wir wollen nicht, dass die öffentlichen Gläubiger an Griechenland verdienen. Das wäre aber der Fall, wenn sie beim Schuldenschnitt nicht mitmachen würden", sagte Trittin der "Rheinischen Post". Die griechische Schuldenlast müsse auf ein tragfä

WAZ: Steag hält an Nuklearsparte fest

Der Essener Energiekonzern Steag wird an seiner
Nuklearsparte festhalten. "In der Nuklearsparte bieten wir exzellente
Ingenieursleistungen an, gerade für den Rückbau von atomaren Anlagen.
Nach Fukushima haben wir dafür im Aufsichtsrat große Unterstützung
erhalten. Wir werden Nuclear Technologies behalten", sagte Joachim
Rumstadt, Vorsitzender der Steag-Geschäftsführung, im Interview mit
den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstagausgaben).

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Umfrage: Manager beklagen Langfrist-Folgen der Finanzkrise

Viele Führungskräfte in deutschen Unternehmen glauben, dass die große Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 noch immer nachwirkt – obwohl die deutsche Wirtschaft insgesamt sich von der Krise überraschend schnell erholt hat. So sind 61 Prozent der Manager der Ansicht, dass ihre Firmen seit der Krise weniger Risiken eingehen; 59 Prozent berichten von einem erschwerten Zugang zu privaten Kapitalgebern. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die der amerikanische Mischkonzern Genera

Union will an Wachstumspolitik festhalten

Die Union will trotz neuer Grundsatzdiskussionen über mögliche Grenzen des Wachstums an einer Politik zur Steigerung des Bruttoinlandsprodukts festhalten. "Wir in der Union beharren darauf, dass wir Wachstum und materiellen Wohlstandsgewinn benötigen, um die großen Zukunftsherausforderungen – vom demografischen Wandel über die Ökologie bis zur Staatsverschuldung – bestehen zu können", sagte der Unionsobmann in der Bundestags-Enquetekommission "W

EADS-Finanzchef sieht Konzern weiter auf Erfolgsspur

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS sieht sich auch 2012 weiter in der Erfolgsspur. "Wenn die Weltwirtschaft so wächst, wie das derzeit die Volkswirte vorhersagen, dann können wir 2012 einen großen Schritt nach vorne machen", sagte Finanzvorstand Hans Peter Ring in einem Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt". Airbus werde mehr Flugzeuge ausliefern als noch 2011 und "auch beim Gewinn deutlich zulegen". Auch Eurocopter werde wa

Transportunternehmer Kühne und Stadt Hamburg wollen Hapag-Lloyd kaufen

Hapag-Lloyd bekommt neue und zugleich alte Eigentümer: Der Transportunternehmer Klaus-Michael Kühne und die Stadt Hamburg wollen Hapag-Lloyd komplett übernehmen. Dafür wollen sie dem Tourismuskonzern TUI dessen Anteile von gut 33 Prozent abkaufen. "Der Prozess ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber die Würfel sind gefallen", sagte Klaus-Michael Kühne der Tageszeitung "Die Welt". Kühne und die Hansestadt halten bereits über das Albert B

Kölner Stadt-Anzeiger: SPD-Chef Gabriel: Regierung fährt Energiewende vor die Wand

Köln. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Versagen in der Energiepolitik
vorgeworfen. "Die Energiewende fährt gerade mit Hochgeschwindigkeit
vor die Wand", sagte Gabriel dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstag-Ausgabe). Deutschland habe keine Planung für Stromspeicher,
der Netzausbau gehe nicht voran, kritisierte er. Auch für
Energieeffizienz werde nichts getan. "Energiepolitisch ist die
Merkel-Regierung

Kölner Stadt-Anzeiger: SPD-Chef Gabriel: Wir haben faktisch keinen Bundespräsidenten mehr

Köln. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel sieht keine
Chance mehr, dass Christian Wulff im Nachhinein doch noch einmal als
guter Bundespräsident gesehen werden könnte. "Wir haben faktisch
keinen Bundespräsidenten mehr", sagte der SPD-Chef dem "Kölner
Stadtanzeiger" (Samstagausgabe). Wulff habe "offensichtlich gegen das
niedersächsische Ministergesetz verstoßen und mit einigen
CDU-Kollegen gemeinsam versucht, sich als Ministerpr&aum

Opposition will Arbeitslosengeld auch für Kurzzeit-Beschäftigte

Wer seinen Job verliert, soll künftig Arbeitslosengeld bekommen, auch wenn er nur wenige Monate beschäftigt war, fordern SPD und Grüne in Anträgen, die in der kommenden Woche im Bundestag beraten werden sollen und der Tageszeitung "Die Welt" vorliegen. Bislang erhalten Arbeitslose nur dann Arbeitslosengeld, wenn sie in den letzten zwei Jahren mindestens zwölf Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren und Beiträge eingezahlt haben. Die ande