Rheinische Post: Die FDP vor dem Exitus?

Wer so hoch aufsteigt, der muss wissen: Von nun
an geht–s bergab. Insofern begann der Abstieg der FDP am Wahlabend
2009. Doch die FDP von 2012 unterscheidet sich von der FDP in den
Jahrzehnten zuvor. Seinerzeit verliefen die Umfragen in Wellen: Rauf,
runter, rauf. Dieses Mal gleicht die FDP-Kurve der Linie eines
Notfallpatienten auf dem Herzschlagmonitor – nach dem Stillstand.
Erleben wir den liberalen Exitus? Jedenfalls ist es höchste Zeit für
Wiederbelebung. Parteichef Doktor P

Rheinische Post: Berliner Kardinal

Köln hat seit gestern zwei Kardinäle: Der eine
heißt Meisner und residiert vor Ort, der andere Woelki und wirkt in
Berlin. So jedenfalls könnte es anmuten bei einem Bischof, der mit
Leib und Seele Rheinländer ist und immer noch einige Kraft braucht,
mit Leib und Seele auch in der Hauptstadt anzukommen. Die
Kardinalswürde, die Rom jetzt für Woelki ankündigte, wird dazu einen
Beitrag leisten. Man darf sich aber nicht täuschen lassen: Die
katholi

Börsen-Zeitung: Alte Muster helfen nicht, Marktkommentar von Thorsten Kramer

Das neue Börsenjahr hat mit einer Überraschung
begonnen. Allen Belastungsfaktoren zum Trotz verbuchten die meisten
europäischen Aktienmärkte, allen voran der deutsche, in der ersten
Handelswoche nennenswerte Gewinne, sodass sich jetzt so mancher
fragt, ob das ein richtungsweisendes Signal für das Gesamtjahr ist.
Durchaus möglich, lautet darauf eine passende Antwort. Vielleicht
aber auch nicht.

Allein aus der Historie abzuleiten, dass 2012 ein gutes Jahr f&

Hans Werner Kilz: Wulff-Anruf bei „Bild“-Zeitung „tiefer hängen“

In der Debatte über eine Einflussnahme von Bundespräsident Christian Wulff auf Medienberichte hat der frühere Chefredakteur von "Spiegel" und "Süddeutscher Zeitung", Hans Werner Kilz, den Journalisten mehr Gelassenheit empfohlen. Verärgerte Anrufe von Spitzenpolitikern bei Chefredakteuren seien "das Normalste von der Welt", sagte Kilz dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). "Journalisten sollten nicht so larmoyant s

Kölner Stadt-Anzeiger: Hans Werner Kilz rät: Wulff-Anruf bei der Bild-Zeitung „tiefer hängen“ – Ex-Chef von Spiegel und SZ hält verärgerte Telefonate von Politikern für „das Normalste von der Welt“

Köln. In der Debatte über eine Einflussnahme von
Bundespräsident Christian Wulff auf Medienberichte hat der frühere
Chefredakteur von "Spiegel" und "Süddeutscher Zeitung", Hans Werner
Kilz, den Journalisten mehr Gelassenheit empfohlen. Verärgerte Anrufe
von Spitzenpolitikern bei Chefredakteuren seien "das Normalste von
der Welt", sagte Kilz dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe).
"Journalisten sollten nic

Westdeutsche Zeitung: Ein schlechter Jahresanfang für Schwarz-Gelb – Röslers Risiken und Merkels Chancen Ein Kommentar von Wibke Busch

Das neue Jahr beginnt nicht gut für Angela
Merkel, ihren Vizekanzler Rösler und die gemeinsame schwarz-gelbe
Koalition. Erst gerät Bundespräsident Christian Wulff wieder unter
Druck – und dann platzt auch noch das Bündnis aus CDU, FDP und Grünen
an der Saar. Gegen alle Beteuerungen, dass es sich dabei um ein
regionales Problem handele, hat das Ende von "Jamaika" natürlich
bundespolitische Auswirkungen. Die Folgen könnten für Rösler

Nahles warnt Grüne vor Bündnissen mit Schwarz-Gelb

Nach dem Scheitern der Jamaika-Koalition im Saarland hat SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles die Grünen aufgefordert, sie müssten sich "künftig sehr genau überlegen, ob sie sich mit Schwarz-Gelb vermischen wollen". Auch der "Karibik-Rausch" der Union sei verflogen, sagte Nahles dem "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Die SPD-Generalsekretärin warf der FDP vor, weder in den Ländern noch im Bund noch "ernstzunehmende Partner"

Der Tagesspiegel: SPD-Generalsekretärin warnt Grüne vor Bündnissen mit Schwarz-Gelb

Nach dem Scheitern der Jamaika-Koalition im
Saarland hat SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles die Grünen
aufgefordert, sie müssten sich "künftig sehr genau überlegen, ob sie
sich mit Schwarz-Gelb vermischen wollen". Auch der "Karibik-Rausch"
der Union sei verflogen, sagte sie dem Tagesspiegel (Samstagausgabe).
Die SPD-Generalsekretärin warf der FDP vor, weder in den Ländern noch
im Bund noch "ernstzunehmende Partner" zu sein. &q

Seehofer warnt vor „Kumpanei“ zwischen Politikern und Journalisten

CSU-Chef Horst Seehofer empfiehlt Politikern ein "distanziertes Verhältnis" zu den Medien. Das sagte der Politiker angesichts der Debatte um das Verhältnis von Bundespräsident Christian Wulff zu "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). Er "habe in 30 Jahren eine Menge an Wellenbewegungen im Zusammenwirken mit den Medien erlebt", so Seehofer. Er möchte "keine Kumpane

Der Tagesspiegel: Grünen-Chefin nennt Koalitionsbruch „Demütigung“ für FDP-Chef Rösler

Berlin – Grünen-Chefin Claudia Roth hat den
Koalitionsbruch im Saarland durch die saarländische
Ministerpräsidentin zum Zeitpunkt des Dreikönigstreffens der FDP als
"Demütigung des eh schon arg geschwächten FDP-Parteichefs" und als
weiteren "Schritt Richtung Abgrund" für die Liberalen gewertet. "Wie
kaputt diese Partei inzwischen ist, bekommen wir nun fast täglich
vorgeführt", sagte die Grünen-Politikerin de