Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Wulff:

Schwer vorstellbar, dass der Bundespräsident mit
dieser Erklärung seine Not lindert. Hebt sie doch seinen schwersten
und – soweit bis jetzt erkennbar – einzigen Fehler in der sogenannten
Affäre um seinen Häuslebauer-Kredit nicht auf: dass er sich durch
eine unfassbar dilettantische Öffentlichkeitsarbeit zum Getriebenen
hat machen lassen. (…) Die, gemessen an der Intensität der
Wulff-muss-weg-Kampagne, für den Präsidenten erstaunlich guten
Umfrageerg

Umfrage: Wulff verliert seit Montag kontinuierlich an Zustimmung

Bundespräsident Christian Wulff hat seit Montag kontinuierlich an Zustimmung verloren. Im "ARD-DeutschlandTrend" waren am Montag noch 63 Prozent der Bundesbürger dafür, dass Christan Wulff weiter im Amt bleiben sollte. Nur 34 Prozent fanden, Wulff sollte vom Amt des Bundespräsidenten zurücktreten. Am Dienstag sprachen sich nur noch 53 Prozent für Wulffs Verbleib im Amt aus, 44 Prozent hingegen für seinen Rücktritt. Am heutigen Mittwoch sind nur n

Linksparteichef Ernst übt scharfe Kritik an Wulff

Linksparteichef Klaus Ernst hat Bundespräsident Christian Wulff nach dessen Fernsehinterview scharf kritisiert. "Das bisherige Verhalten des Bundespräsidenten in dieser Krise wird den Anforderungen an das Amt in keiner Weise gerecht", sagte er der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Es bleiben eine ganze Reihe offener Fragen zurück", so Ernst weiter. Auch Gesine Lötzsch, Vorsitzende der Linkspartei, übte scharfe Kritik an Wu

Rheinische Post: Wulff sucht den Pakt mit dem Volk

Der Bundespräsident hat sich für die Attacke
entschieden. Die Vorwürfe gegen ihn tat Christian Wulff gestern als
lebensfern ab, die Fehler als durch Entschuldigung ausgeräumt, die
Medien sieht er in ihrem Jagdrausch ungezähmt. Wissend, dass weite
Teile der politischen Klasse mit ihm abgeschlossen haben, sucht Wulff
den Pakt mit dem Volk. Dafür bewegt er sich in atemberaubender
Geschwindigkeit in die einzige Position, die ihm das Amt erhalten
kann: die Rolle de

Rheinische Post: Pakt mit dem Volk

Der Bundespräsident hat sich für die Attacke
entschieden. Die Vorwürfe gegen ihn tat Christian Wulff gestern als
lebensfern ab, die Fehler als durch Entschuldigung ausgeräumt, die
Medien sieht er in ihrem Jagdrausch ungezähmt. Wissend, dass weite
Teile der politischen Klasse mit ihm abgeschlossen haben, sucht Wulff
den Pakt mit dem Volk. Dafür bewegt er sich in atemberaubender
Geschwindigkeit in die einzige Position, die ihm das Amt erhalten
kann: die Rolle de

Rheinische Post: Pakt mit dem Volk

Der Bundespräsident hat sich für die Attacke
entschieden. Die Vorwürfe gegen ihn tat Christian Wulff gestern als
lebensfern ab, die Fehler als durch Entschuldigung ausgeräumt, die
Medien sieht er in ihrem Jagdrausch ungezähmt. Wissend, dass weite
Teile der politischen Klasse mit ihm abgeschlossen haben, sucht Wulff
den Pakt mit dem Volk. Dafür bewegt er sich in atemberaubender
Geschwindigkeit in die einzige Position, die ihm das Amt erhalten
kann: die Rolle de

Börsen-Zeitung: Bitterer Vorgeschmack, Kommentar zur Unicredit von Bernd Neubacher

Da könnte mancher der zahlreichen Konsorten,
welche die Kapitalerhöhung von Unicredit garantieren, erst einmal
geschluckt haben. Die Konditionen der italienischen Bank für ihre
neueste Kapitalerhöhung zeugen nicht eben von übermäßigem Vertrauen
in die Marktgängigkeit ihrer Dividendentitel. Gemessen an dem um das
Bezugsrecht bereinigten Schlusskurs vom Dienstag nimmt das Institut
einen Abschlag von 43% in Kauf, um die Stücke zu platzieren. Die

Designierter FDP-Generalsekretär Döring begrüßt Stellungnahme Wulffs

Der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat die Stellungnahme von Bundespräsident Christian Wulff am Mittwochabend begrüßt. "Es ist gut, dass Christian Wulff zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen heute öffentlich Stellung genommen und Fehler eingeräumt hat", sagte Döring in Berlin. Dies sei ein wichtiger Schritt gewesen, so der FDP-Politiker. Der designierte Nachfolger von Christian Lindner im Amt des FDP-Generalsekretärs for

Wulff räumt schwere Fehler ein

Bundespräsident Christian Wulff hat in einem Fernsehinterview schwere Fehler eingeräumt. Im Gespräch mit der ARD und dem ZDF erklärte das Staatsoberhaupt, dass der Anruf bei "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann "ein schwerer Fehler" gewesen sein, für den er sich entschuldige. Weiterhin sei ein derartiger Anruf mit seinem eigenen Amtsverständnis nicht vereinbar, räumte Wulff ein. Einen Rücktritt schloss der Bundespräsident allerdings a