Der Bundespräsident hat sich für die Attacke
entschieden. Die Vorwürfe gegen ihn tat Christian Wulff gestern als
lebensfern ab, die Fehler als durch Entschuldigung ausgeräumt, die
Medien sieht er in ihrem Jagdrausch ungezähmt. Wissend, dass weite
Teile der politischen Klasse mit ihm abgeschlossen haben, sucht Wulff
den Pakt mit dem Volk. Dafür bewegt er sich in atemberaubender
Geschwindigkeit in die einzige Position, die ihm das Amt erhalten
kann: die Rolle de
Da könnte mancher der zahlreichen Konsorten,
welche die Kapitalerhöhung von Unicredit garantieren, erst einmal
geschluckt haben. Die Konditionen der italienischen Bank für ihre
neueste Kapitalerhöhung zeugen nicht eben von übermäßigem Vertrauen
in die Marktgängigkeit ihrer Dividendentitel. Gemessen an dem um das
Bezugsrecht bereinigten Schlusskurs vom Dienstag nimmt das Institut
einen Abschlag von 43% in Kauf, um die Stücke zu platzieren. Die
Der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat die Stellungnahme von Bundespräsident Christian Wulff am Mittwochabend begrüßt. "Es ist gut, dass Christian Wulff zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen heute öffentlich Stellung genommen und Fehler eingeräumt hat", sagte Döring in Berlin. Dies sei ein wichtiger Schritt gewesen, so der FDP-Politiker. Der designierte Nachfolger von Christian Lindner im Amt des FDP-Generalsekretärs for
Bundespräsident Christian Wulff hat in einem Fernsehinterview schwere Fehler eingeräumt. Im Gespräch mit der ARD und dem ZDF erklärte das Staatsoberhaupt, dass der Anruf bei "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann "ein schwerer Fehler" gewesen sein, für den er sich entschuldige. Weiterhin sei ein derartiger Anruf mit seinem eigenen Amtsverständnis nicht vereinbar, räumte Wulff ein. Einen Rücktritt schloss der Bundespräsident allerdings a
Wer die Republikaner am 6. November in die
Schlacht um das Weiße Haus führen soll, ist naturgemäß offen. Die
Abstimmung in Iowa war nur der Aufgalopp zu einem langen Rennen, mehr
nicht. Da wird es noch manchen Führungswechsel unter den Favoriten
geben. Nur der Star der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung, Michele
Bachmann, hat bereits aufgegeben. Sie hat das Wort Wahlkampf
offensichtlich missverstanden. Iowa hat die tiefe Zerrissenheit im
Lager der Republikaner o
Die Eltern in Deutschland sind große Verfechter
eines Sowohl-als-auch. Mütter und Väter nähern sich in ihren
Bedürfnissen an, erwerbstätig zu sein und zugleich Zeit mit ihren
Kindern zu verbringen. Das ist der interessante Befund, den der
Familienreport zutage gefördert hat. Familienministerin Kristina
Schröder hat den Trend richtig erkannt, wenn sie die 30-Stunden-Woche
für Sie und Ihn propagiert. Die Arbeitswelt freilich stellt andere
Anforder
Die Vorsitzende der Partei Die Linke, Gesine Lötzsch, hat Bundespräsident Christian Wulff vorgeworfen, ein gestörtes Verhältnis zur Presse, zur Wahrheit und zum Geld zu haben. "Das heutige Interview des Bundespräsidenten war kein Befreiungsschlag", erklärte Lötzsch am Mittwochabend. Noch immer seien viele Fragen offen, während Wulff in seiner Taktik des Aussitzens verharre. "Er hat ein gestörtes Verhältnis zur Presse, zur Wahrheit
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in der
Schuldenkrise eine weise Entscheidung gefällt. Ihr neuer
Chefvolkswirt ist erstmals kein Deutscher, aber auch kein Franzose.
Damit sendet EZB-Chef Mario Draghi ein deutliches und nötiges Zeichen
der Unabhängigkeit nach Berlin und Paris. Kanzlerin Merkel und
Präsident Sarkozy mögen enttäuscht sein. Aber um das Befinden der
zwei größten EU-Staaten geht es absolut nicht bei der Besetzung des
wichtigen E
Das Fernsehinterview von Christian Wulff hat
weder viel Neues gebracht, noch ändert es die Situation. Dass der
jüngste Bundespräsident in der Geschichte dieser Republik telegen
ist, dass er sich ausdrücken und sehr sympathisch wirken kann, war
auch vorher schon bekannt. Das ist ein Hauptgrund dafür, dass so
viele Bürger dem Mann aus Osnabrück immer noch den Rücken stärken.
Sie sehen einen netten Familienmenschen, der von der geballten
Medienmac
Linksparteichef Klaus Ernst übt nach dem
TV-Interview des Bundespräsidenten scharfe Kritik an Christian Wulff:
"Das bisherige Verhalten des Bundespräsidenten in dieser Krise wird
den Anforderungen an das Amt in keiner Weise gerecht", sagte er der
in Essen erscheinenden Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ,
Donnerstagausgabe). "Es bleiben eine ganze Reihe offener Fragen
zurück", so Ernst weiter.
Pressekontakt:
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
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