Bundespräsident in Bedrängnis: Wulff-Anwalt räumt Kredit-Verhandlungen mit Geerkens ein

Bundespräsident Christian Wulff ist weiter in Bedrängnis geraten und hat über seinen Anwalt eingeräumt, an Kreditverhandlungen mit dem Unternehmer Geerkens beteiligt gewesen zu sein. In der Zeitung "Die Welt" erklärte der Anwalt, dass Geerkens zunächst "aufgrund seines besonderen Sachverstands und der freundschaftlichen Beziehungen" bei der Immobilien-Suche des Ehepaares Wulff beteiligt gewesen sei. Die Initiative für das Privatdarlehn ging

Wahltrend: FDP fällt auf zwei Prozent

Kurz vor Weihnachten steckt die FDP erneut im Rekord-Umfragetief: Sie hat im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt verloren und stürzt damit zum dritten Mal in diesem Jahr auf zwei Prozent. Wie aus dem "Stern"-RTL-Wahltrend hervorgeht, konnte sich die Piratenpartei dagegen deutlich steigern: neun Prozent der Wähler würden sich aktuell für sie entscheiden, zwei Prozentpunkte mehr als in der Woche zuvor. Die Linke sank um einen Punkt auf sieben Prozent. Die Werte der and

Lanxess-Chef zeigt sich optimistisch

Der Chemiekonzern Lanxess zeigt sich weiter zuversichtlich für die Geschäftsentwicklung und will seine Investitionen auf hohem Niveau fortführen. Firmenchef Axel Heitmann deutete im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) an, dass man das bisher für 2011 angepeilte Ergebnis von 1,1 Milliarden Euro vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sogar übertreffen könnte. Dass die Analystenschätzungen noch höher lägen, mache ih

Lammert sieht Finanzierung des Wulff-Buches durch Maschmeyer vom Parteiengesetz gedeckt

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sieht in der Finanzierung von Anzeigen für ein Buch des damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff durch den Unternehmer Carsten Maschmeyer keinen Verstoß gegen das Parteiengesetz. Das teilte ein Sprecher Lammerts der "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe) mit. "Zu Ihrer Anfrage kann ich mitteilen, dass die Bundestagsverwaltung in dem oben genannten, von "Bild" heute veröf

SPD-Politiker äußern Zweifel an Wulffs Eignung als Bundespräsident

Angesichts immer neuer Vorwürfe gegen Christian Wulff haben Politiker der SPD Zweifel angemeldet, ob er seiner Aufgabe als Bundespräsident noch gewachsen ist. "Es wachsen derzeit täglich die Zweifel, ob der Bundespräsident der Vorbildfunktion gerecht wird, die er von anderen führenden Repräsentanten von Staat und Gesellschaft stets eingefordert hat", sagte das SPD-Fraktionsvorstandsmitglied Sebastian Edathy "Handelsblatt-Online". Ähnlich &au

Aigner fordert Ende der Wulff-Debatte

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat ein Ende der Debatte um Bundespräsident Christian Wulff gefordert. "Bundespräsident Wulff hat alles offen gelegt und für Transparenz gesorgt. Das ist das Wichtigste", sagte Aigner der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Der designierte Generalsekretär der FDP, Patrick Döring, stützt Wulff ebenfalls und hält die neuen Vorwürfe gegen ihn im Zusammenhang mit der von einem Unternehmer priv

Bericht: Krankenkassen verzichten 2012 auf Zusatzbeitrag

Alle gesetzlichen Krankenkassen, die derzeit einen Zusatzbeitrag erheben, wollen diesen 2012 abschaffen. Wie die "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe) aus Kassenkreisen berichtet, gelte dies auch für die BKK Hoesch und die BKK Publik. Nur elf Kassen erheben die zusätzliche Gebühr derzeit: Durch die Fusion von DAK, BKK Gesundheit und Springer BKK entfällt der Zusatzbeitrag bei diesen drei Kassen ab April 2012. Die BKK Heilberufe schließt ihren Geschäftsbetrieb

Umfrage zeigt Glaubwürdigkeits-Verlust für Wulff

Im Zuge der Affäre um seinen Privatkredit hat Bundespräsident Christian Wulff bei den Bürgern spürbar an Glaubwürdigkeit verloren. Das ergibt eine Umfrage des Demoskopie-Instituts "YouGov" für die "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe). Demnach sagen 56 Prozent der Befragten, Wulff habe "stark" an Glaubwürdigkeit verloren. Dagegen sagen 27 Prozent, er habe "kaum" an Glaubwürdigkeit verloren, während 17 Prozent meinen,

Wulff-Anwalt bestätigt: Unternehmer war an Kredit-Gesprächen beteiligt

Der Anwalt von Bundespräsident Christian Wulff, Gernot Lehr, hat bestätigt, dass Unternehmer Egon Geerkens in die Verhandlungen rund um den umstrittenen Kredit involviert war, den seine Ehefrau Edith an die Wulffs im Herbst 2008 vergeben hat. In einer schriftlichen Stellungnahme an die Tageszeitung "Die Welt" schrieb Lehr: "Der Darlehensgewährung vorausgegangen war die Suche des Ehepaars Wulff nach einer geeigneten Immobilie. Hierin war Herr Egon Geerkens aufgrund s