Politiker der Union haben vor dem Hintergrund des geplanten Referendums in Griechenland eine Volksabstimmung über den Euro-Kurs auch in Deutschland gefordert. Der CSU-Finanzexperte Thomas Silberhorn sagte der "Bild"-Zeitung (Donnerstagausgabe): "Das geplante Referendum in Griechenland ist ein demokratischer Prozess und deshalb richtig. Es sollte aber auch in Deutschland eine Volksabstimmung über die geplante Änderung der europäischen Verträge für eine
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag
(DIHK) hat die europäischen Regierungen aufgefordert, umgehend ein
Konzept für den Fall eines griechischen Euro-Austritts zu erarbeiten.
"Wir brauchen von der Politik jetzt sehr rasch ein Konzept, wie die
EU mit einem Austritt Griechenlands aus dem Euro umgehen würde",
sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "We
Der Koalitionsgipfel am Sonntag soll sich nach
dem Willen des stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Holger
Zastrow auch mit einer stufenweise Abschaffung des
Solidaritätszuschlages befassen. Grundlage dafür solle ein von
Zastrow vorgelegtes Modell sein, nach dem die Soli-Einnahmen von
insgesamt zwölf Milliarden Euro in drei Jahresschritten um jeweils
vier Milliarden auf Null gebracht werden sollen, berichtet die
"Rheinische Post" (Donnerstagausgabe). Die erste
Die Bundesregierung hat die Leistung der "Gastarbeiter in einem Festakt zum 50. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens gewürdigt. "Deutschland war Ihnen fremd, Sie sind ein Wagnis eingegangen. Wer seine Heimat freiwillig verlässt, hat viele Gründe, allen voran die existentielle und wirtschaftliche Not", lobte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich den Mut der ersten "Gastarbeiter" vor den rund 400 Gästen. Heute hätten die meiste
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sagt dem zunehmenden Missbrauch mit Abmahnungen den Kampf an. "Vor allem Kleinunternehmer, die auf der eigenen Internetseite oder über Plattformen wie Ebay oder Amazon Handel treiben, geraten durch überzogene Abmahnkosten schnell in finanzielle Bedrängnis", sagte Leutheusser-Schnarrenberger der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Mit diesen wirtschaftsschädigenden Praktiken
Eine Warenhaus-Allianz zwischen Karstadt und
Kaufhof ist in der Vergangenheit stets als sinnvolle Lösung
apostrophiert worden. Aber ökonomische Logik entwickelt diese Option
nur daraus, dass Standorte bereinigt und Sortimente angepasst würden.
Was das für die Beschäftigten in beiden Unternehmen bedeuten würde,
kann man sich leicht ausmalen. Und deshalb dürften die Mitarbeiter
die letzten sein, die über eine Warenhaus-Ehe deutscher
Traditionalisten ju
Es hat sich eine große Kluft aufgetan zwischen
der Realwirtschaft, in der Produkte und Dienstleistungen angeboten
werden – und der Finanzwirtschaft, die im Jahr zehnmal so viel Geld
umschlägt, wie die Menschen auf dem Globus überhaupt erwirtschaften.
Die Finanzkrise vor drei Jahren hat gezeigt, dass die
Finanzwirtschaft die Realwirtschaft sehr stark beeinflussen kann. Die
bisherige Entwicklung zeigt allerdings, dass die Realwirtschaft
dieses Mal außerordentlich robust
Kaum eine Woche ist es her, da lagen sich
Griechenlands und Luxemburgs Premier noch voller Freude in den Armen.
Papandreou und Juncker bejubelten leidenschaftlich das mutige Konzept
des EU-Gipfels zur Euro-Rettung. Und nun? Der Grieche zerschlägt
vorläufig alle Hoffnungen, die der erfolgreiche Gipfel geweckt hatte.
Mit der Entscheidung Papandreous, das griechische Volk über die von
außen auferlegten Sparprogramme abstimmen zu lassen, spitzt sich die
europäische Schu
Die türkisch-griechische Rivalität ist um eine
Variante reicher. Während die Griechen sich vor die Frage gestellt
sehen, ob sie die Euro-Zone verlassen sollen, intensivieren die
Türken ihr Begehr, in die EU hineinzukommen. Ministerpräsident
Erdogan rüttelte zum 50-Jahre-Einwanderungsfest erneut am Zaun des
Kanzleramtes. Seine Argumentation in überspitzter Zusammenfassung:
Weil via Deutschland schon so viele Türken in der EU sind, muss sich
Deutschla
Nein, Peanuts sind 55,5 Mrd. Euro wahrlich
nicht, auch wenn es sich dabei nicht um offene Handwerkerrechnungen,
sondern um Staatsschulden oder Nichtschulden handelt. Als vor wenigen
Tagen ein "Rechenfehler" in dem beeindruckenden Ausmaß besagter 55,5
Mrd. bei der Bad Bank der verstaatlichten Hypo Real Estate HRE
offenkundig wurde, war die Empörung groß. Können denn diese
übergeschnappten Banker, die ihr Institut mit 180 Sachen krachend an
die Wand geset