Mitteldeutsche Zeitung: zum numerus clausus

Das Leben lässt sich nicht in eine Din-Norm pressen. Eigentlich sollte das kein Drama sein. Mit Abstand versteht manch ein Schüler vielleicht sogar, dass er besonders viel von dem Geschichtslehrer gelernt hat, der mit guten Noten geizte. Oder dass es ihn als Person weitergebracht hat, sich mit einem unfairen Lehrer auseinanderzusetzen. Allein: Wenn ein minimal […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

Die Europäische Union bleibt unmissverständlich: Wenn die Teilrepublik tatsächlich ihre Autonomie ausrufe, werde dies gravierende Folgen haben. Katalonien würde nicht nur die EU, sondern auch den Binnenmarkt und den Schengen-Raum sowie die Euro-Zone verlassen müssen. Diese Worte sind nötig, weil sie von der Führung in Barcelona gerne verschwiegen werden. Ein eigenständiger Staat Katalonien wäre nicht […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Schröder und Rosneft

Rosneft wird vom Kreml kontrolliert und von Staatschef Wladimir Putin als Hebel für die russische Außenpolitik eingesetzt. Das weiß Alt-Kanzler Schröder natürlich, und deshalb muss man davon ausgehen, dass es ihm egal ist, wie er in Deutschland wahrgenommen wird. Solange das Geld stimmt. Das sei Schröder vergönnt. Es darf nur niemand an das von ihm […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu rot-roter Opposition

Es ist alles andere als dumm, dass die neue Fraktionschefin ein paar freundliche Worte in Richtung Linke sendet. Wenn die SPD irgendwann mal wieder erfolgreich einen Kanzlerkandidaten oder eine Kanzlerkandidatin aufstellen will, muss sie den Wählern glaubhaft machen, dass sie Machtoptionen hat. Strategisch wäre die SPD in einer besseren Lage, wenn sie mehrere Möglichkeiten hätte: […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

Spaniens konservative Regierung, die durch mangelnden Dialog ihren Teil zur Katalonien-Krise beitrug, wird sich um Lösungen bemühen müssen: Und diese können nur zusammen mit dem katalanischen Volk gefunden werden. Es ist unbestritten, dass die große Mehrheit der 7,5 Millionen Katalanen ein Referendum nach schottischem Vorbild über den Status ihrer Region wünscht, um diesen Autonomiestreit zu […]

Mitteldeutsche Zeitung: Privater Bahnbetreiber Personalmangel stoppt Züge

Der Personalmangel beim privaten Zugbetreiber Abellio ist gravierender als bisher bekannt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitag-Ausgabe). Nach Angaben des Verkehrsministeriums in Magdeburg fielen von Juni bis August 141 Züge auf sechs von Abellio im Landessüden betriebenen Linien aus, 113 davon, weil keine Lokführer da waren. Insgesamt dürften tausende Pendler von den […]

Mitteldeutsche Zeitung: zum Rauswurf des Bayern-Trainers Ancelotti

Der FC Bayern wird mehr tun müssen, als den Trainer auszuwechseln, um wieder zu sich selbst zu finden. Er wird drei Fragen beantworten müssen. Wer führt den Klub? Wie sollte der Klub geführt werden? Wer bremst Uli Hoeneß und erklärt ihm, dass der Erfolg des Jahres 2017 nicht mit den Mitteln von 1990 erreichbar ist? […]

Mitteldeutsche Zeitung: zur niedrigen Frauenquote im Bundestag

Alle Parteien sollten verpflichtende Quoten für die Listen einführen. Vorbild könnte ein Paritätsgesetz wie in Frankreich sein, um gleichberechtigte Partizipation von Frauen und Männern zu sichern. Parallel dazu muss die Familienpolitik weiter alles daran setzen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, um starre Rollenbilder aufzubrechen und Frauenkarrieren den Weg frei zu räumen. Pressekontakt: […]

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Kein Vertrauen in Polizei – Dorf will Wachschutz mieten

Um Einbrecher abzuschrecken, wollen Einwohner von Irxleben (Landkreis Börde) auf eigene Kosten einen Sicherheitsdienst anheuern. Die Polizei könne für den Schutz der Häuser nicht sorgen, sagte Initiator Paul Hünecke der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Als vor kurzem ein verdächtiges Auto gesichtet worden sei, hätten die Beamten mehr als eine halbe Stunde für die […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Schäuble

Schäuble ist tatsächlich einer der wenigen, dem man zutraut, eine auf Provokationen scharfe AfD-Fraktion in die Schranken zu weisen. Seine Erfahrung, seine Härte, sein Sarkasmus könnten zur Anwendung kommen. Das gilt umso mehr, als Schäuble ein Konservativer ist. Das alles dürften auch viele bei SPD, FDP, Linkspartei und Grünen so sehen. Ja, es liegt eine […]