Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik CDU-Finanzexpertin kritisiert Grünen-Politiker als „Zündler“

Die Auseinandersetzungen in der „Kenia“-Koalition in Sachsen-Anhalt werden persönlicher: Die Vize-Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Eva Feußner, hat dem Grünen-Abgeordneten Sebastian Striegel persönliches Fehlverhalten vorgeworfen. Feußner sagte der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe), Striegel sei ein „Zündler“, der „bis zum letzten“ provoziere. Auslöser der Kritik der CDU-Finanzexpertin ist die Entscheidung des Landeskriminalamts, Striegels Büro speziell gegen […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutsch-Türken

Die meisten Ja-Stimmenden bewegte gar nicht der Wunsch, in der Türkei die Demokratie abzuschaffen. Was sie leitete, war wohl vor allem der Reflex, es mal jemandem so richtig zu zeigen. Und dieser Jemand sind wir, der Westen. Die markigen Worte Erdogans und seiner Mitstreiter haben die Anhänger mobilisiert, Fronten gebildet, auch Ressentiments an die Oberfläche […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Neuwahlen in Großbritannien

Das Land bleibt gespalten wie eh und je, ein Wahlkampf wird zur Einigkeit kaum beitragen. Zudem ist Mays Glaubwürdigkeit beschädigt, schließlich hat sie bisher die Notwendigkeit einer Neuwahl abgestritten. Die Konservative hat für Neuwahlen nur einen einzigen Grund: Ihre Partei liegt in Umfragen um mehr als 20 Prozent vor der Labour-Opposition. Wenn sie mindestens die […]

Mitteldeutsche Zeitung: zu Elektromobilität

In wenigen Jahren schon werden Strom-Tankstellen selbstverständlich zum Bild der Städte und Landgemeinden gehören. Allerdings: Deutschland könnte schon viel weiter sein. Die schwarz-rote Bundesregierung hat in Sachen Elektromobilität nicht viel zustande gebracht. Ihre Kaufprämie ist ein Flop, politischen Druck auf die Hersteller hat es nie gegeben. Erst als diese selbst unter dem Eindruck des Diesel-Skandals […]

Mitteldeutsche Zeitung: MZ zum Referendum in der Türkei

Es gab in der Türkei keine demokratische Abstimmung über die von Erdogan vorgeschriebene Verfassungsänderung. Mehr als 150âEUR…Medien wurden vorher geschlossen, Tausende Menschen kamen ins Gefängnis. Begründung: Sie sind gegen Erdogan. Das sind alles Menschen, denen die Möglichkeit nicht nur zur Wahl, sondern auch zur Verbreitung ihrer Argumente genommen worden war. Wie es an den Wahlurnen […]

Mitteldeutsche Zeitung: MZ zum Ablauf der Bauarbeiten bei der Deutschen Bahn

Das ist eine gewaltige Summe, 28 Milliarden Euro. So viel Geld hat die Bahn für fünf Jahre zur Verfügung, um ihr Streckennetz auf Vordermann zu bringen. Die Mittel sind gut angelegt. Es rächt sich, dass vielerorts über Jahrzehnte kaum investiert worden ist in Gleise, Weichen und Stellwerke. Sachsen-Anhalt ist ein beredtes Beispiel dafür. Nun muss […]

Mitteldeutsche Zeitung: zur Umweltstudie

Auf das Auto verzichten – das können sich also die meisten von uns vorstellen. Theoretisch. Denn es fehlen Alternativen zum Auto. Ohne Auto – das mag in der Großstadt noch funktionieren, nicht aber auf dem Land oder am Stadtrand, wo Busse und Bahnen unregelmäßig fahren. Davon kann auch die wachsende Zahl von Pendlern ein Lied […]

Mitteldeutsche Zeitung: zum Armutsbericht

Schreibt das sozialdemokratisch geführte Arbeitsministerium etwas besonders Kritisches in den Bericht, streicht es das Kanzleramt gern wieder raus. Trotz alledem finden sich in der endgültigen Version immer noch genügend Erkenntnisse, die aufrütteln. Besonders erschreckend ist der Befund, dass der Aufstieg aus schlechter gestellten sozialen Schichten heute vielfach schwieriger ist als in vergangenen Jahrzehnten. Es ist […]

Mitteldeutsche Zeitung: zum BVB

Dass die Entscheidung, das Spiel am Tag darauf stattfinden zu lassen, so kurz nach dem Anschlag fiel, ist fragwürdig – mit Rücksicht auf die Spieler wie aus prinzipiellen Gründen. So lange die Hintergründe nicht geklärt sind, kann man auch keine vernünftige Gefahrenprognose abgeben. Doch offenbar sind die kommerziellen Interessen für solche Erwägungen zu stark. Pressekontakt: […]

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalts Anlagepolitik Keine Konten bei Diktatoren

Sachsen-Anhalt soll künftig kein Geld mehr mit Investitionen verdienen, die in ökologisch und ethisch fragwürdige Deals in aller Welt fließen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Finanzminister André Schröder (CDU) will bis 2018 strengere Regeln für Geldanlagen des Landes einziehen. Nach seinen Plänen soll Sachsen-Anhalt von einem externen Dienstleister beraten werden, der […]