Mitteldeutsche Zeitung: zu Steuer auf Wehrsold

Doch der Anerkennungskultur, die
Verteidigungsminister Thomas de Maizière postuliert hat, tut
Parteifreund Wolfgang Schäuble (beide CDU) mit seiner
Prinzipienreiterei gar keinen Gefallen. Gerade die Steuerfreiheit der
ohnehin eher einer Aufwandsentschädigung gleichenden Bezüge sollte
jenen, die freiwillig dienen wollen, als Form der staatlichen
Anerkennung ihre Leistung gelten. Verteidigungs- und Familienressort
müssen wohl nun beim Sold draufsatteln, um gen&uuml

Mitteldeutsche Zeitung: Migration Bundesinnenminister Friedrich wird im Bundestags-Innenausschuss zur Islam-Studie Stellung nehmen

Auf Verlangen der SPD-Bundestagsfraktion wird
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Mittwoch in den
Bundestags-Innenausschuss kommen und dort zur umstrittenen
Islam-Studie Rede und Antwort stehen. Das teilte der
Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Bosbach (CDU) der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe) mit. Er
betonte allerdings, dass an der Studie und der Form ihrer
Veröffentlichung nichts auszusetzen sei. Sie sei lange vor der
Debatte

Mitteldeutsche Zeitung: Neue Länder Ost-Unions-Abgeordnete sehen im Aufbau Ost eine Erfolgsgeschichte

Die ostdeutschen Abgeordneten der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion sehen den Aufbau Ost ungeachtet des
jüngsten und sehr kritischen Gutachtens von sechs
Wirtschaftsforschungs-Instituten zu den "Perspektiven für
Ostdeutschland" als "eine gesamtdeutsche Erfolgsgeschichte". Dies
geht nach einem Bericht der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe) aus einer Erklärung hervor, die dem
Blatt vorliegt. Darin heißt es, es sei

Mitteldeutsche Zeitung: zu politischen Straftaten in Sachsen-Anhalt

Es drängt sich die Frage auf, welche Rolle die
verschiedenen Programme zur Eindämmung politischer Gewalt denn
tatsächlich spielen. Sachsen-Anhalt ist da in den vergangenen Jahren
sicher nicht untätig gewesen: Es wurde Geld in die Hand genommen,
geschult, genetzwerkelt. Doch hat das alles auch den gewünschten
Effekt erzielt? Wäre es ohne das Bemühen noch schlimmer gekommen?
Oder dringen die ganzen Programme gar nicht bis zum Kern des Problems
vor, sprich d

Mitteldeutsche Zeitung: zu Russland

Verglichen mit dem Kommunisten Gennadi Sjuganow oder
dem Nationalisten Wladimir Schirinowski stellt er wohl die beste
Alternative dar, die das politische System des Landes zu bieten hat:
Ein autoritärer Technokrat, der einen Kurs in Richtung
wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit einschlägt. Freiwillig oder
nicht, dabei beschwört er Geister, die ihm unbequem werden: In der
Metropole Moskau erreichte Putin keine 50 Prozent mehr. Die
städtischen Schichten, denen es im

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bund und Bildung

Das Kooperationsverbot, wie es mit der letzten
Föderalismusreform von Bund und Ländern beschlossen wurde, konnte
also nur auf eine Art enden: als Rohrkrepierer. Die Ankündigung der
Bildungsministerin, es zumindest teilweise zu lockern, war längst
überfällig. Die ärmeren Bundesländer wissen ohnehin, dass ihre
Hochschulen ohne eine institutionelle Förderung aus Bundesmitteln
nicht konkurrenzfähig sind. Letzte Befürworter eines
Kooperat

Mitteldeutsche Zeitung: Solar Q-Cells sieht große Solarparks vor Aus

In Deutschland werden nach Einschätzung des
Vorstandsvorsitzenden des Solarkonzerns Q-Cells, Nedim Cen, künftig
keine neuen großen Solarparks mehr gebaut. "Größere Projekte
rentieren sich auf absehbare Zeit nicht mehr, wenn die Kürzungen wie
derzeit geplant umgesetzt werden" sagte Cen der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Die
Bundesregierung plant Kürzungen der Einspeisevergütung für Solarstrom
um

Mitteldeutsche Zeitung: zu Halle und Polizeiruf 110 (Kontra) Achtung Korrektur!!!!

Ein letzter Ost-Klassiker wird weggebügelt. Der
hallesche "Polizeiruf" war das "Dinner for One" des deutschen
Fernsehkrimis. Man weiß, was kommt, wird aber immer wieder
überrascht. Verlässlich wie die Jahreszeiten spazierten Schmücke und
Schneider durch ein Halle, das merkwürdig fremdartig aussah. Aber
nicht reizlos. Entschleunigte Ermittler in einer entschleunigten
Stadt. Einer Schönheit auf den zweiten Blick. Eine TV-Serie scheitert

Mitteldeutsche Zeitung: zu Halle und Polizeiruf 110 (Kontra)

Ein letzter Ost-Klassiker wird weggebügelt. Der
hallesche "Polizeiruf" war das "Dinner für One" des deutschen
Fernsehkrimis. Man weiß, was kommt, wird aber immer wieder
überrascht. Verlässlich wie die Jahreszeiten spazierten Schmücke und
Schneider durch ein Halle, das merkwürdig fremdartig aussah. Aber
nicht reizlos. Entschleunigte Ermittler in einer entschleunigten
Stadt. Einer Schönheit auf den zweiten Blick. Eine TV-Serie sche

Mitteldeutsche Zeitung: zu Halle und Polizeiruf 110 (Pro)

Schwarz und Winkler haben das Image Halles nicht
nur für Krimi-Freunde mitbestimmt, die Stadt hat sich aber
weiterentwickelt, während das Polizeiruf-Team das Alte geblieben ist.
Halle hat schon lange mehr zu bieten als den verschnarchten Charme
der zwei Hauptkommissare. Halle kann mehr als Nostalgiker auf der
Mattscheibe zu bedienen. Halle ist eine junge Stadt geworden, eine
lebendige Stadt und ist eben nicht mehr die viel zitierte Diva in
Grau. Zwei der bekanntesten Vertreter