Die Staatsanwaltschaft Magdeburg ermittelt gegen
Manager der Geflügelschlachterei Möckern (Jerichower Land) der
Wiesenhofgruppe. Dabei geht es um den Verdacht des Subventionsbetrugs
und der Untreue. Das bestätigte gestern Silvia Niemann, Sprecherin
der Behörde, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Donnerstagausgabe). Wiesenhof wird vorgeworfen, jahrelang
Export-Zuschüsse kassiert zu haben, ohne über die erforderlichen
Zulassungen zu verfü
Ein Politiker darf sich von niemandem abhängig
machen. Auch nicht von Freunden. Bis heute mag er dies und seine
Verantwortung nicht einsehen. Er träumt lieber sentimental – oder
soll man sagen trotzig von Glück und Gerechtigkeit – für sich nur
noch jenseits des Regenbogens. Nicht in der bösen Welt seiner
Kritiker, die ihn in Ruhe ziehen lassen sollten. Mit Tschingdarassa
und Ehrensold. Dem Amt hat die "Affäre Wulff" jedenfalls nicht
geschadet. Der
Frauen wählen häufig Berufe im
Dienstleistungsbereich. Sie tun dies, weil ihnen diese Arbeit Spaß
macht und die Arbeitsplätze vergleichsweise sicher sind. Dafür nehmen
sie in Kauf, weniger zu verdienen. Es gibt gerade bei
Dienstleistungsberufen allerdings die unheilvolle Entwicklung, dass
viele Jobs nur noch Teilzeit oder auf 400-Euro-Basis angeboten
werden. Die Arbeitgeber wollen hohe Flexibilität – einige nutzen
ihre Angestellten regelrecht aus. Diesen
"Steuerfreiheit für Spekulanten, aber Steuerpflicht
für diejenigen, die als "Bufdis" oder Soldaten freiwillig Dienst für
die Allgemeinheit leisten – das offenbart das Gesellschaftsbild der
Merkel-Koalition." SPD-Chef Sigmar Gabriel zur in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstag-Ausgabe).
Das kanadische Unternehmen BNK Petroleum will in Sachsen-Anhalt auf Gassuche gehen. "Wir beabsichtigen aus tiefen Gesteinsschichten Erdgas zu gewinnen", sagte Klaus Angerer, Geschäftsführer der BNK Deutschland GmbH, der "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe). BNK will noch in diesem Jahr mit den Erkundungen möglicher Vorkommen beginnen. "Gesucht wird im Bördekreis, am Harzrand und im Salzlandkreis", sagte Angerer. Das Unternehmen werde sich
Das kanadische Unternehmen BNK Petroleum will in
Sachsen-Anhalt auf Gassuche gehen. "Wir beabsichtigen aus tiefen
Gesteinsschichten Erdgas zu gewinnen", sagte Klaus Angerer,
Geschäftsführer der BNK Deutschland GmbH, der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). BNK will noch in diesem
Jahr mit den Erkundungen möglicher Vorkommen beginnen. "Gesucht wird
im Bördekreis, am Harzrand und im Salzlandkreis", sagte Angerer.
Das
Dass jetzt gleich noch der Schauplatz verlegt
werden soll, nach Magdeburg nämlich, wird den Kummer an der Saale
vergrößern. Aber ein Weltuntergang ist es auch nicht. Freilich ist es
schön, wenn man die eigene Stadt in regelmäßigen Abständen als
Kulisse im ARD-Programm wiedererkennt. Es macht auch ein bisschen
stolz. Künftig dürfen sich die Magdeburger freuen, und das sei ihnen,
bei aller gelegentlichen (und manchmal auch herbeigeredeten)
Rival
Wer sich über die Beratungen informieren und deren
Ergebnisse diskutieren will, sucht nach einem halben Jahr noch immer
vergeblich nach der versprochenen Internetseite. Selbst die Daten der
öffentlichen Tagungen werden nur auf einer Unterseite der
Landesregierung veröffentlicht – kein gutes Omen für ein unabhängiges
Gremium. Dabei sind die Themen viel zu wichtig, als dass man sie den
Konventsmitgliedern überlassen dürfte. Was hier in den nächsten
Mon
Doch der Anerkennungskultur, die
Verteidigungsminister Thomas de Maizière postuliert hat, tut
Parteifreund Wolfgang Schäuble (beide CDU) mit seiner
Prinzipienreiterei gar keinen Gefallen. Gerade die Steuerfreiheit der
ohnehin eher einer Aufwandsentschädigung gleichenden Bezüge sollte
jenen, die freiwillig dienen wollen, als Form der staatlichen
Anerkennung ihre Leistung gelten. Verteidigungs- und Familienressort
müssen wohl nun beim Sold draufsatteln, um genü
Auf Verlangen der SPD-Bundestagsfraktion wird
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Mittwoch in den
Bundestags-Innenausschuss kommen und dort zur umstrittenen
Islam-Studie Rede und Antwort stehen. Das teilte der
Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Bosbach (CDU) der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe) mit. Er
betonte allerdings, dass an der Studie und der Form ihrer
Veröffentlichung nichts auszusetzen sei. Sie sei lange vor der
Debatte