Mitteldeutsche Zeitung: Neue Länder Ost-Unions-Abgeordnete sehen im Aufbau Ost eine Erfolgsgeschichte

Die ostdeutschen Abgeordneten der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion sehen den Aufbau Ost ungeachtet des
jüngsten und sehr kritischen Gutachtens von sechs
Wirtschaftsforschungs-Instituten zu den "Perspektiven für
Ostdeutschland" als "eine gesamtdeutsche Erfolgsgeschichte". Dies
geht nach einem Bericht der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe) aus einer Erklärung hervor, die dem
Blatt vorliegt. Darin heißt es, es sei

Mitteldeutsche Zeitung: zu politischen Straftaten in Sachsen-Anhalt

Es drängt sich die Frage auf, welche Rolle die
verschiedenen Programme zur Eindämmung politischer Gewalt denn
tatsächlich spielen. Sachsen-Anhalt ist da in den vergangenen Jahren
sicher nicht untätig gewesen: Es wurde Geld in die Hand genommen,
geschult, genetzwerkelt. Doch hat das alles auch den gewünschten
Effekt erzielt? Wäre es ohne das Bemühen noch schlimmer gekommen?
Oder dringen die ganzen Programme gar nicht bis zum Kern des Problems
vor, sprich d

Mitteldeutsche Zeitung: zu Russland

Verglichen mit dem Kommunisten Gennadi Sjuganow oder
dem Nationalisten Wladimir Schirinowski stellt er wohl die beste
Alternative dar, die das politische System des Landes zu bieten hat:
Ein autoritärer Technokrat, der einen Kurs in Richtung
wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit einschlägt. Freiwillig oder
nicht, dabei beschwört er Geister, die ihm unbequem werden: In der
Metropole Moskau erreichte Putin keine 50 Prozent mehr. Die
städtischen Schichten, denen es im

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bund und Bildung

Das Kooperationsverbot, wie es mit der letzten
Föderalismusreform von Bund und Ländern beschlossen wurde, konnte
also nur auf eine Art enden: als Rohrkrepierer. Die Ankündigung der
Bildungsministerin, es zumindest teilweise zu lockern, war längst
überfällig. Die ärmeren Bundesländer wissen ohnehin, dass ihre
Hochschulen ohne eine institutionelle Förderung aus Bundesmitteln
nicht konkurrenzfähig sind. Letzte Befürworter eines
Kooperat

Mitteldeutsche Zeitung: Solar Q-Cells sieht große Solarparks vor Aus

In Deutschland werden nach Einschätzung des
Vorstandsvorsitzenden des Solarkonzerns Q-Cells, Nedim Cen, künftig
keine neuen großen Solarparks mehr gebaut. "Größere Projekte
rentieren sich auf absehbare Zeit nicht mehr, wenn die Kürzungen wie
derzeit geplant umgesetzt werden" sagte Cen der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Die
Bundesregierung plant Kürzungen der Einspeisevergütung für Solarstrom
um

Mitteldeutsche Zeitung: zu Halle und Polizeiruf 110 (Kontra) Achtung Korrektur!!!!

Ein letzter Ost-Klassiker wird weggebügelt. Der
hallesche "Polizeiruf" war das "Dinner for One" des deutschen
Fernsehkrimis. Man weiß, was kommt, wird aber immer wieder
überrascht. Verlässlich wie die Jahreszeiten spazierten Schmücke und
Schneider durch ein Halle, das merkwürdig fremdartig aussah. Aber
nicht reizlos. Entschleunigte Ermittler in einer entschleunigten
Stadt. Einer Schönheit auf den zweiten Blick. Eine TV-Serie scheitert

Mitteldeutsche Zeitung: zu Halle und Polizeiruf 110 (Kontra)

Ein letzter Ost-Klassiker wird weggebügelt. Der
hallesche "Polizeiruf" war das "Dinner für One" des deutschen
Fernsehkrimis. Man weiß, was kommt, wird aber immer wieder
überrascht. Verlässlich wie die Jahreszeiten spazierten Schmücke und
Schneider durch ein Halle, das merkwürdig fremdartig aussah. Aber
nicht reizlos. Entschleunigte Ermittler in einer entschleunigten
Stadt. Einer Schönheit auf den zweiten Blick. Eine TV-Serie sche

Mitteldeutsche Zeitung: zu Halle und Polizeiruf 110 (Pro)

Schwarz und Winkler haben das Image Halles nicht
nur für Krimi-Freunde mitbestimmt, die Stadt hat sich aber
weiterentwickelt, während das Polizeiruf-Team das Alte geblieben ist.
Halle hat schon lange mehr zu bieten als den verschnarchten Charme
der zwei Hauptkommissare. Halle kann mehr als Nostalgiker auf der
Mattscheibe zu bedienen. Halle ist eine junge Stadt geworden, eine
lebendige Stadt und ist eben nicht mehr die viel zitierte Diva in
Grau. Zwei der bekanntesten Vertreter

Mitteldeutsche Zeitung: zu Wulf

280 000 Euro zusätzlich müssten dafür im Jahr
aufgewendet werden. Ganz so, als ob auch dieser Alt-Bundespräsident
weiter honorig im Dienst des Landes unterwegs wäre. Doch das darf auf
lange Sicht als ausgeschlossen gelten. Denn Wulff ist als Autorität
vor und hinter den Kulissen verbrannt. Niemand, auch nicht seine
angeblichen Freunde, kann sich mit ihm noch schmücken. Das ist der
eigentliche Preis, den Wulff zahlt und der ihn langfristig am
stärks

Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland und Europa

Angela Merkel sieht sich in Europa seit geraumer
Zeit zwei Vorwürfen ausgesetzt, die einander eigentlich ausschließen:
Der Angst vor zu straffer Führung der Deutschen und der Sorge vor
mangelnder Führung aus Berlin. Möglicherweise aber schließen die
beiden Betrachtungsweisen einander gar nicht aus. Unbestritten ist,
dass Deutschland und seine Kanzlerin eher unbeabsichtigt in die
Führungsrolle geraten sind. Der Grund dafür ist vor allem die
unerwart