Im Land des Lächelns war manchen Frauen lange Zeit
gar nicht zum Lächeln zumute. Die jahrzehntelange Ein-Kind-Politik
wurde rigoros durchgesetzt – Strafen und Zwangsabtreibungen
inklusive. Millionen Kinder leben illegal, weil ihre Eltern gegen die
offizielle Politik verstoßen haben. Dass die kommunistische Führung
nun eine Kehrtwende macht, hat weniger mit einer menschlicheren
Familienpolitik zu tun. Das Land braucht dringend Nachwuchs. Doch ob
sich der Plan erfü
Milliardenverlust, historischer Dividendenverfall,
Jobabbau: Die Deutsche Bank fährt unter ihrem neuen Chef John Cryan
einen harten Sparkurs. Harte Zeiten stehen der Belegschaft bevor,
doch es führt wohl kein Weg daran vorbei.
Lange war die Deutsche Bank die Nummer Eins in Deutschland und
Europa. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie sogar als "Deutschland
AG" bezeichnet. Irgendwann war dem Institut das rein deutsche
Geschäft wegen der stärker werdenden Kon
Für Außenpolitik in Deutschland ist die
Bundesregierung zuständig oder gleich die Europäische Union. Kommunen
und Landesfürsten reizt aber der Umgang mit fremden und fernen
Kulturen. Deshalb gibt es Kooperationen, pflegt Jena beispielsweise
eine Partnerschaft mit der palästinensischen Stadt Beit Jala,
übrigens einer arabischen Siedlung mit mehrheitlich christlicher
Bevölkerung.
Zudem: Reisen bildet. Der Thüringer Oppositionsführer, der
Er kann es nicht lassen. Bayerns ungekrönter König
Horst Seehofer poltert markig, auf dass es die Seele der
Freistaats-Bürger streichele. Und seinen Umfragewerten gut tut. Der
Mann droht und wirft mit Ultimaten nur so um sich. Die aber sind
aufgrund seiner eingeschränkten Möglichkeiten als Provinzfürst ohne
irgendeine Konsequenz. Die ständigen Ausfälle Seehofers, so sehr
seine Beweggründe verständlich sind, schaden dem Land und dem
politis
Das Ja des Europaparlaments zur umstrittenen
Neuregelung der Netzneutralität ist der Beginn des
Zwei-Klassen-Internets. Bisher war es so: Jedes Datenpaket wurde
gleich schnell transportiert, egal, ob es von einem kleinen Blogger
stammte, von einem großen Unternehmen, das im Internet Geld verdienen
will, von einem Fernsehsender oder von einem Netzriesen wie Google.
Damit könnte es demnächst vorbei sein. Diejenigen, die es sich
leisten können, dürfen sich wo
Was soll denn die Zugehfrau oder Servierkraft
sagen, wenn sie demnächst durch eine hierher geflohene Billiglöhnerin
abgelöst wird? Was macht der Mann mit dem minimal entlohnten Job,
wenn er diesen an einen Asylbewerber verliert? Die Antwort kann sich
jeder selbst geben. Deshalb ist es wichtig, bei der Entlohnung von
Flüchtlingen, die den Integrationskurs bestanden haben, die Standards
einzuhalten und nicht Arme gegen Arme auszuspielen. Die Wirtschaft
darf da nicht an der
Die Wähler in Polen haben die europafreundliche
liberalkonservative Bürgerplattform (PO) abgewählt: Die Partei der
Ministerpräsidentin Ewa Kopacz hat fast ein Drittel der Stimmen im
Vergleich zur Wahl vor vier Jahren verloren. Es ist auch eine
Schlappe für den damaligen Spitzenkandidaten Donald Tusk, der
inzwischen europäischer Ratspräsident ist. Er hatte die PO zu seiner
Amtszeit schon abgewirtschaftet und für sich persönlich einen noch
erfolg
Rainer Wernicke sagt, wohin die Reise der kleinsten
Regierungskraft gehen muss. Der neue Grünen-Chef will den Dialog mit
der Wirtschaft suchen und Menschen nicht vorschreiben, wie sie zu
leben haben. Wenn man kein Profil zeige, "können wir auch schnell
unter die Fünf-Prozent-Hürde rutschen", mahnt er. Um das zu
verhindern, will Wernicke notfalls Mandats- und Funktionsträgern auf
die Finger klopfen. Der Unternehmer, an dem sich der linke
Parteiflügel
Und wieder wird gestritten in Brüssel. Die einen
loben Deutschland für sein Handeln in der Flüchtlingskrise, andere
hadern mit Berlin wegen einer angeblichen Einladung an die
Asylsuchenden. Die erstaunlich gut organisierten Routen über den
Balkan funktionieren wie ein Selbstläufer und ziehen Tausende und
Abertausende an, darunter beileibe nicht nur Familien, die vor Krieg
und Mord flüchten. Die Lage ist vertrackt, weil eine Lösung nicht in
Sicht ist und
Spätestens seitdem Donald Tusk im vergangenen Jahr
das Amt als Präsident des Europäischen Rates angenommen hat, sind die
politischen Gegner im eigenen Land wieder im Aufwind. Noch hofft
Tusk, dass seine Nachfolgerin Ewa Kopacz von der liberalkonservativen
Bürgerplattform PO auch nach dem Wahlgang am Sonntag im Amt bleibt.
Doch der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS)
ist mit der Aufstellung von Herausforderin Beata Szydlo ein genialer
Schachzug gelu