Der Druck war zu groß. Wolfgang Niersbach hat sein
Amt als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes zur Verfügung
gestellt. Der 64-Jährige zieht damit die Konsequenzen aus den
Vorwürfen im Zusammenhang mit der WM-Vergabe 2006 in Deutschland. In
der vergangenen Woche durchsuchte die Steuerfahndung sowohl die
DFB-Zentrale in Frankfurt als auch Niersbachs Privatwohnsitz in
Dreieich. Zuletzt hatten handschriftliche Notizen aus einem
Briefentwurf aus dem Jahr 2004
Thomas de Maizière hat recht: Die Begrenzung des
Familiennachzugs syrischer Flüchtlinge nach Deutschland wäre nicht
unmenschlich, sondern angesichts überforderter Kommunen und Helfer
sowie vielfältig ungeklärter Integrationsfragen verantwortungsvolles
Regierungshandeln. Die reflexhafte Heftigkeit, mit der SPD, Grüne,
Linke sowie die katholische und die evangelischen Kirchen gegen den
Bundes-Innenminister mit dem erhobenen Zeigefinger der moralischen
Em
Obwohl inzwischen alles auf eine Bombe im
russischen Ferienflieger von Scharm el Scheich hindeutet, tut sich
Moskau noch schwer mit dieser wahrscheinlichen Unglücksursache. Nicht
zuletzt dürfte der Grund darin zu suchen sein, dass eine solch
vorsätzliche Tat das Ansehen von Kreml-Chef Wladimir Putin und
Ägyptens Machthaber Abd al-Fattah as-Sisi beschädigen würde – beiden
ist daran gelegen, als starke Führer zu gelten. Nicht zuletzt müsste
man dann zu
Es war schon eine Überraschung, die jetzt im
Bundestag zu erleben war. Bereits im ersten Wahlgang setzte sich das
Verbot organisierter Hilfe beim Suizid durch. Das war nicht
abzusehen, weil immerhin drei andere Entwürfe und die Gegner einer
Neuregelung überstimmt werden mussten.
Die Botschaft des Bundestags an Sterbehilfe-Organisationen lautet
damit: Ihr seid künftig verboten. Die Botschaft an das Wahlvolk
lautet einmal mehr: Es ist uns herzlich egal, was ihr denkt,
Am Justizzentrum in Gera herrscht höchste
Sicherheitsstufe, nachdem ein Drohschreiben bei mehreren Behörden
eingegangen ist, berichtet die Ostthüringer Zeitung
(Sonnabend-Ausgabe). Ein Unbekannter kündigt darin den Mord an zehn
Richtern, zehn Staatsanwälten, zehn Polizisten und zehn Politikern
an, wie der Präsident des Landgerichts Gera, Peter Granderath, auf
Anfrage der Ostthüringer Zeitung bestätigte.
Früher wäre zu erwarten gewesen, dass der Vatikan
zu Enthüllungen dieser Art schweigt. Aber nicht doch: Die
Stellungnahme, die die Angaben des Journalisten relativieren sollen,
wie es heißt, bestätigten vielmehr, dass das Buch nicht neben der
Sache liegt. Es heißt nur: Das, was Nuzzi gesammelt und
aufgeschrieben habe, spiegele "eine bereits überwundene Arbeitsphase"
wider.
Bei VW kommen immer neue Manipulationen ans
Tageslicht. Das freiwillige Eingeständnis weiterer Betrügereien – nun
wohl auch bei Benzinmotoren – ist schockierend, und dennoch ein
Schritt in die richtige Richtung. Denn Aufklärung darf man nicht nur
US-Ämtern überlassen. Neben VW haben auch deutsche Behörden versagt,
bis hin zum Bundesverkehrsministerium. Vertrauen ist gut, Kontrolle
aber immer besser.
VW steht auf der Schwelle zum Chaos, und man muss bef&uu