Thüringische Landeszeitung: Es braucht Antworten – Bannflüche gegen Pegida reichen nicht / Leitartikel von Sibylle Göbel zum Dresdner Pegida-Aufmarsch vom Montag

Keine Frage: Es ist ein Gebot der Stunde, dass die
Politik sich jetzt kompromisslos gegen rassistische und
ausländerfeindliche Äußerungen von Pegida und wem auch immer stellt
und deutlich macht: Dafür ist in unserer Demokratie kein Platz, das
dulden wir nicht. Erst recht nicht verbale Entgleisungen vom Schlage
eines Akif Pirinçci. Derartiges muss der Rechtsstaat mit aller
Schärfe geißeln und ahnden.

Gleichwohl drängt sich der Verdacht auf, da

Messe?Wire South America? als Startschuss für VisioCablePro® im Südamerikanischen Markt

Messe?Wire South America? als Startschuss für VisioCablePro®  im Südamerikanischen Markt

Erstmalig war der Geschäftsbereich ?VisioCablePro® ? Kabelmesstechnik? des Unternehmens iiM AG auf der Messe Wire South America in São Paulo vertreten. Der Messeauftritt mit den Produktpräsentationen des Kabelmessgerätes VCPX5 und der Probenschneidgeräte ORC 65 und ORC 80 ist dabei der erste Schritt in den Markt der Südamerikanischen Kabelindustrie.
Die Wire South America ist die Leitmesse für die Draht- und Kabelindustrie in Südamerika. Vom

Thüringische Landeszeitung: Triebkraft Angst / Kommentar von Axel Zacharias zum Wahlerfolg der rechtspopulistischen SVP in der Schweiz

Die Regierung der Schweiz sitzt in der Falle. Mit
dem Wahlerfolg der rechtspopulistischen SVP geht es nicht nur um
einen weiteren Ministerposten, sondern auch um die Umsetzung des
Volksentscheides gegen "Masseneinwanderung" von 2014. Entweder Bern
missachtet das Referendum oder die Verträge mit der EU. In jedem Fall
drohen juristische Folgen. So läuft es, wenn man mit dem Instrument
Referendum nicht sorgfältig genug umgeht, denn wenn es angewendet
wird, müssen

Thüringische Landeszeitung: Schweigen zu Gewalt – Pegida hat mit Wende-Idealen nichts zu tun / Leitartikel von Norbert Block zum Pegida-Jahrestag in Dresden

Dresden ist seit einem Jahr die
Demonstrations-Hauptstadt Deutschlands. Wo Pegida einst mit 300
Menschen anfing, folgen etwa 20 000 dem Ruf auf die Straßen.
Die Pegida-Demonstranten von Anfang an als Rechtsextremisten abzutun,
war ein Fehler. Die Politik hat es nicht vermocht, zwischen
Scharfmachern und Neonazis auf der einen Seite und von der Politik
enttäuschten Menschen, die sich nicht mehr verstanden wissen, zu
unterscheiden. Letztere wieder zum Dialog mit den etab

„Große Koalition“ zur Standortvermarktung: Messe Erfurt bietet neue Plattform für Thüringer Immobilienwirtschaft

„Große Koalition“ zur Standortvermarktung: Messe Erfurt bietet neue Plattform für Thüringer Immobilienwirtschaft

Thüringen bekommt eine Plattform für das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft und Standortentwicklung. Unter dem Dach der Messe Erfurt diskutieren am 5. November auf drei Fachevents die wichtigsten 50 Keyplayer aus Wirtschaft, Politik und Standortvermarktung die zentralen Probleme und Herausforderungen des Thüringer Immobilienmarktes.
Neben politischer Prominenz wie Rita Süssmuth, Wolfgang Tiefensee und Andreas Bausewein haben auch Schwergewichte der deutschen I

Thüringische Landeszeitung: Schnell handeln hilft VW / Kommentar von Florian Girwert zur aktuellen Entwicklung im VW-Abgasskandal

Die Nachrichten sind keine schlechten: Eine frühere
Richterin in den Konzernvorstand zu berufen, die sich mit Klüngeleien
bei Autoherstellern bereits auskennt, ist der richtige Schritt für
die Volkswagen AG. Noch sind keine übermäßig großen Einbrüche der
Verkaufszahlen zu verbuchen – und wenn Volkswagen rechtzeitig
gegensteuert, muss es dazu vielleicht auch nicht kommen.

Natürlich agieren die Wolfsburger nicht nur aus reiner
Menschenliebe ge

Thüringische Landeszeitung: DFB im Zwielicht – Der Fifa-Skandal erreicht Deutschland / Leitartikel von Thomas Czekalla zum DFB und der Vergabe der WM 2006

Mit dem Finger haben sie beim Deutschen
Fußball-Bund (DFB) in den vergangenen Wochen und Monaten auf den
korrupten Weltverband Fifa und dessen inzwischen suspendierten Chef
Sepp Blatter gezeigt. Sie haben sich am weitesten aus dem Fenster
gelehnt und am lautesten Kritik geübt, als Russland und Katar die
umstrittenen Weltmeisterschaften 2018 und 2022 erhalten hatten.

Seit gestern heißt es, dass Wolfgang Niersbach und Franz
Beckenbauer scheinbar keinen Deut besser seien.