Verfassungsrichter kippen strenge Fachgebietsbeschränkung

Berlin, 7.6.2011 – Die Facharztanerkennung führte bislang dazu, dass der Arzt bei der Ausübung der medizinischen Tätigkeit auf sein jeweiliges Fachgebiet beschränkt war. Aus diesem Grundsatz resultierten zahlreiche Streitigkeiten im Grenzbereich verschiedener Facharztgebiete darüber, wer welche Leistungen erbringen und damit auch abrechnen darf.

Off-Label-Use von Arzneimitteln im Krankenhaus

Berlin, 7.4.2011 – Die Verordnung eines Medikaments außerhalb seiner Zulassung, der so genannte Off-Label-Use, ist anders als bei der ambulanten Versorgung grundsätzlich zulässig hat jetzt das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg entschieden.

Pflegekräfte sollen mehr Verantwortung übernehmen dürfen

Berlin, 7.4.2011 – Aufgrund des zunehmenden Ärztemangels wird bereits seit längerer Zeit darüber debattiert, ob und in welchem Umfang die Übertragung ärztlicher Leistungen an nichtärztliches Personal erfolgen kann. Nach der Heilkundeübertragungs-Richtlinie sollen Pflegekräfte künftig eigenständig Heil- und Hilfsmittel verordnen und Patienten überweisen können.

Repräsentative Umfrage: Bereitschaft zur Pflege von Familienangehörigen geht zurück / Jeder Zehnte verweigert seine Unterstützung komplett

Jeder Fünfte Bundesbürger würde ein
Familienmitglied rund um die Uhr pflegen. Allerdings hat die
Bereitschaft der Deutschen zur umfassenden Betreuung ihrer
Angehörigen stark nachgelassen. So wollten vor fünf Jahren noch
doppelt so viele die Rundumpflege übernehmen. Auch der Anteil derer,
die ihren Familienmitgliedern die Unterstützung im Pflegefall
komplett verweigern, ist von rund sechs auf elf Prozent gestiegen.
Dies ergab die Studie "Kundenkompas

Patientenberatung wird als Regelleistung festgeschrieben
AMNOG / BZÄK begrüßt unabhängige Patientenberatung / finanzielle
Unabhängigkeit aber notwendig

Morgen findet im Gesundheitsausschuss des
Bundestages die öffentliche Anhörung zum
Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) statt. Mit dem
AMNOG-Gesetzgebungsvorhaben soll auch die Unabhängige
Patientenberatung in Deutschland (UPD) zu einer Regelleistung für die
Versicherten werden. Ab Januar 2011 werden Einrichtungen zur
unabhängigen Verbraucher- und Patientenberatung dauerhaft durch den
GKV-Spitzenverband finanziert.

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄ