neues deutschland: Behandlung von Leiharbeitern: Verliehen und verschoben¶

Leiharbeiter werden besonders von Großbetrieben
gern als Verschiebemasse benutzt. In Urlaubs- oder
Hochkonjunkturzeiten können sie flexibel eingesetzt und anschließend
wieder spurlos aus der Belegschaft entfernt werden. Sie haben weniger
Rechte als fest angestellte Mitarbeiter – und kosten weniger.
Deswegen dienen sie in vielen Firmen als Einsparpotenzial. Fast eine
Million Zeitarbeiter sind in bundesdeutschen Betrieben beschäftigt,
besonders in körperlich anstre

Stuttgarter Nachrichten: Bosch

Rechtlich gesehen darf ein Zulieferer weder in
Deutschland noch in den USA die Augen davor verschließen, was mit
seinen Teilen geschieht. Die Frage ist daher, ob man bei Bosch etwas
wusste – und wenn ja, wer. Je höher Mitwisser angesiedelt waren,
desto größer der Erklärungsbedarf. Doch auch wenn sich herausstellen
sollte, dass es keine Mitwisser in der Top-Etage gab, wird sich die
Frage stellen, warum ein Unternehmen, dem Fairness wie kaum einem
anderen in den G

Weser-Kurier: Philipp Jaklin schreibtüber die mögliche Elektroauto-Produktion in Bremen:

Niemand bezweifelt, dass die Zukunft des Autos im
Strom liegt. Ob es nun um den Elektroantrieb geht, das autonome
Fahren oder die digitale Vernetzung des Individualverkehrs – unsere
Fortbewegung wird wahrscheinlich schon in naher Zukunft maßgeblich
und viel stärker als heute von Batterien, Bits und Bytes geprägt
sein. Eine enorm wichtige Weichenstellung wäre es deswegen auch für
den Automobilstandort Bremen, sollte Daimler jedenfalls Teile seiner
offenbar ge

Weser-Kurier: Silke Loodenüber die Zugausfälle der Nordwestbahn in Niedersachsen:

Seit Wochen fallen Züge der Nordwestbahn aus. Kein
Wunder, dass Pendler langsam die Geduld verlieren. Wenn man mal zu
spät zur Arbeit kommt, weil der Zug nicht fährt, ist das meist kein
Problem. Aber wenn Regio-S-Bahnen im Großraum Bremen seit Wochen
ausfallen, kann das niemand mehr seinem Arbeitgeber erklären.
Offenbar hat die Nordwestbahn bei der Streckenübernahme zu knapp
kalkuliert. Anders lässt sich nicht erklären, warum so viele
Lokführe

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Rossmann: Mehr-Wert, von Christine Hochreiter

Sie stehen in der Öffentlichkeit für gelebte
unternehmerische Verantwortung: Rossmann-Gründer Dirk Roßmann und
dm-Chef Werner Götz. Im Rahmen ihres sozialen Engagements nutzen sie
ihre Popularität auch für gesellschaftspolitische Forderungen wie
nach einem bedingungslosen Grundeinkommen (Götz) oder nach höheren
Steuern für Vermögende (Roßmann). Warum es gerade die Chefs der
größten deutschen Drogeriemärkte sind,

BERLINER MORGENPOST: Etappensieg des Mindestlohns. Kommentar von Andreas Abel zur sinkenden Zahl der Minijobs in Berlin

Der Jobmotor läuft also. Es ist auch nur recht,
dass die Beschäftigten vom Aufschwung profitieren. Bezeichnenderweise
ist die Umwandlung der Minijobs im Einzelhandel und der Gastronomie
besonders stark. Gerade diese Branchen profitieren davon, dass Berlin
auch ein Touristenmagnet ist. Fällt das alles bei der nächsten
wirtschaftlichen Talfahrt in sich zusammen? Das ist angesichts des
großen Fachkräftemangels nicht zu erwarten. Die Unternehmen brauchen
auf allen