Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat sich besorgt über die geplante Finanzierung des neuen griechischen Hilfspakets geäußert. "Die Euro-Finanzminister werden den Finanzierungsbedarf durch neue Hilfskredite und erstmals auch echte Transfers aus ihren jeweiligen Haushalten decken. Bedauerlicherweise sind die Notenbanken damit nicht aus dem Schneider", sagte Weidmann der "Welt am Sonntag". Konkret kritisierte er, dass Griechenland einen Teil seines Finanzb
Die Bundesregierung hat dazu aufgerufen, Produkte zu meiden, die in Entwicklungsländern unter fragwürdigen Bedingungen hergestellt werden. Gerade beim Kauf von Weihnachtsgeschenken sollten die Verbraucher auf Zertifizierungen achten, die Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards ausweisen, sagte Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) der "Welt am Sonntag" (E-Tag: 9. Dezember 2012). "Wer ein T-Shirt für 99 Cent kauft, der weiß, dass bei den Zulieferern in Banglades
Der Unionsfraktionsvorsitzende Volker Kauder hat die Muslime ermahnt, sich an die deutsche Rechtsordnung zu halten. "Bei uns darf jede Religion frei ausgeübt werden", sagte er der "Welt am Sonntag" (E-Tag: 9. November 2012). Doch gelte das staatliche Recht ohne Wenn und Aber. "Eine Paralleljustiz dürfen wir zum Beispiel nie dulden." Frauen und Männer seien gleich zu behandeln, "egal, wie man immer das islamische Recht interpretiert". Die Bes
Angesichts des gewaltsamen Konfliktes zwischen dem ägyptischen Präsidenten Mursi und der Opposition messen deutsche Politiker dem für Ende Januar geplanten Besuch Mursis in Deutschland große Bedeutung zu. Claudia Roth, Parteivorsitzende der Grünen, mahnte in "Bild am Sonntag": "Angela Merkel muss Mursi unmissverständlich deutlich machen, dass Europa die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien und eine Rückkehr zu demokratischen Reformen erwartet
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist zuversichtlich, dass in den nächsten 14 Tagen die Grundlagen für die geplante EU-Bankenaufsicht geschaffen werden. Schäuble sagte "Bild am Sonntag": "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir noch vor Weihnachten die rechtlichen Grundlagen für eine Bankenaufsicht schaffen. Deswegen treffen wir uns ja am Donnerstag schon wieder in Brüssel." Schäuble weiter: "Mit dem Aufbau dieser Aufsicht
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat erstmals über den Einbruch in seine Berliner Privatwohnung gesprochen. Schäuble sagte "Bild am Sonntag": "Die Täter haben mit beträchtlicher Energie eine gesicherte Balkontür aufgebrochen und sich so Zugang zur Wohnung verschafft. Sie haben das Handy meiner Frau und noch etwas mitgenommen und waren scheinbar gerade dabei, den Schmuck zu durchsuchen, als meine Frau nach Hause kam und sie überraschte
Der Nachfolger von Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker sollte nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) einer der Finanzminister der Euro-Gruppe werden. Schäuble sagte "Bild am Sonntag": "In jedem Fall muss der neue Mann die Integration Europas weiter vorantreiben. Die Bundesregierung ist dafür, dass es einer aus dem Kreis der Finanzminister wird und eigentlich hat es sich sehr bewährt, wenn der Vorsitzende zwischen den unterschiedlichen Po
Die CSU droht den Kommunen mit empfindlichen Kürzungen der Verkehrsinvestitionen, wenn die SPD am Mittwoch im Bundesrat das Steuerabkommen mit der Schweiz scheitern lässt. Der parlamentarische Geschäftsführer der CSU, Stefan Müller, schreibt in einem Gastbeitrag in "Bild am Sonntag": "Bleiben die SPD-Länder weiter bei ihrem kategorischen Nein, entgehen uns Einnahmen von bis zu zehn Milliarden Euro. Geld, das vor allem die klammen Kommunen dringend bra
In der Woche des CDU-Bundesparteitags in Hannover erlebt die Union in der Wählergunst einen deutlichen Aufschwung. Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag von "Bild am Sonntag" erhebt, legen CDU und CSU um 2 Prozentpunkte auf 40 Prozent zu. Damit erreicht die Union den höchsten Wert seit Februar 2006 und zugleich den höchsten, der jemals im BamS-Sonntagstrend gemessen wurde. Jeweils einen Prozentpunkt abgeben musst
Trotz seines vielfach kritisierten Startes als SPD-Kanzlerkandidat halten 41 Prozent der Deutschen Peer Steinbrück für "kanzlertauglich". Dies ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag von "Bild am Sonntag". Allerdings: Eine knappe Mehrheit von 52 Prozent der Deutschen traut Peer Steinbrück das Amt des Bundeskanzlers nicht zu. Bei den Frauen ist mit 47 Prozent das Zutrauen in Steinbrück größer als bei den Männern mit nur 35 Pr