Der Börsenexperte Dirk Müller hat das Krisenmanagement in Europa kritisiert. "Die Verabschiedung immer neuer Sparpakete läuft in die falsche Richtung", sagte Müller im Gespräch mit dem Anlegermagazin "Börse Online". Reformen seien zwar notwendig, sollten aber von Konjunkturhilfen begleitet werden. Insbesondere den Internationalen Währungsfonds (IWF) kritisierte Müller. Dieser würde einerseits Ländern wie Italien, Spanien oder
CSU-Chef Horst Seehofer hat eindringlich davor gewarnt, Griechenland die Schulden zu erlassen. "Einen Schuldenschnitt bei den öffentlichen Gläubigern halte ich nicht für machbar", sagte Seehofer der "Welt" (Mittwochausgabe). "Das wäre ein verheerendes Signal und würde zur Nachahmung animieren." Würde man Griechenland die Schulden erlassen, "stünde sofort Portugal auf der Matte", argumentierte der bayerische Ministerpr&aum
Die Bundesregierung setzt auf eine Verständigung mit den Taliban. "Dauerhafter Frieden in Afghanistan wird nur eintreten, wenn der innerafghanische Versöhnungs- und Friedensprozess Fortschritte macht", heißt es nach Angaben der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) im jüngsten "Fortschrittsbericht Afghanistan", den das Bundeskabinett am heutigen Mittwoch beschließen will und der der Zeitung vorliegt. Zwar hätten die Taliban die Sondier
Kritik an den internationalen Klimaschutzverhandlungen hat der Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Ottmar Edenhofer, geübt. Die Verhandlungen, wie sie am Montag in Doha auf dem 18. Weltklimagipfel begonnen wurden, seien "äußerst zäh", sagte der Wissenschaftler, der auch eine führende Rolle beim Klimarat der Vereinten Nationen einnimmt, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/ Dienstagausgabe). Er empfahl darü
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Montag mit leichten Kursverlusten beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.292,03 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,23 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Deutsche Lufthansa, Deutsche Börse und Linde zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere von RWE, Deutsche Bank und, am weitesten im Minus, von ThyssenKrupp.
Zum Staatsvertrag bezüglich des Flugverkehrs zwischen Deutschland und der Schweiz sind neue Besprechungen nötig. Wie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) am Montag nach einem Treffen mit vom Fluglärm Betroffenen mitteilte, müssten offene Fragen in einer völkerrechtlich verbindlichen Form neu geklärt werden. Dafür sei die Ratifizierung des Anfang September unterzeichneten Vertrages durch den Bundestag zunächst ausgesetzt. Von Seiten der Schweiz hie&s
Der rechtspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Jerzy Montag, sieht in der Union Verbündete, um das geplante Gesetz zur Legalisierung der Beschneidung zu ändern. "Mich sprechen viele Kollegen auch aus der Union an und meinen: `Herr Montag, Sie haben völlig Recht`", sagte Montag der "Welt" (Online: Montag, Print: Dienstag). Dies beziehe sich auf beide Punkte in dem von dem Grünen-Politiker eingebrachten Änderungsantrag zum Gesetzentwu
Junge IT-Unternehmen sind besonders innovativ. Das zeigt eine Studie des Hightech-Branchenverbandes Bitkom über das Gründungsgeschehen in der IT- und Internetbranche. Jedes fünfte Start-up (19 Prozent) kann demnach bereits im Gründungsjahr eine Marktneuheit vorweisen. Fast jedes dritte junge Unternehmen (30 Prozent) kann in den ersten drei Geschäftsjahren mit Marktneuheiten aufwarten, fast doppelt so viele wie in allen anderen Branchen (16 Prozent). Mehr als die Häl
Die Sanierung der Staatsoper in Berlin wird nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" teurer als erwartet. Davon würden Bauexperten des Bundes ausgehen. Diese rechnen zudem mit einer erneuten Verschiebung der Wiedereröffnung. Die Ursache für die Probleme sei der Bau einer unterirdischen Verbindung zwischen Oper und Magazingebäude – dafür sind 22 Millionen Euro eingeplant. Diese Summe wird aber nach Einschätzung von Experten nicht reichen. Wi
Deutschland wird 1,5 Millionen Euro für humanitäre Hilfe im Gazastreifen bereitstellen. Das kündigte Außenminister Guido Westerwelle am Donnerstag in Berlin an. Die aktuelle Waffenruhe sei ein "erster Schritt in die richtige Richtung". Jetzt sei es wichtig, medizinische Hilfe für die Verwundeten im Gazastreifen bereitzustellen. Die Menschen im Gazastreifen benötigten eine Perspektive auf eine wirkliche Zukunft, ohne die eine friedvolle Koexistenz unmö