Die deutschen Telekommunikationsunternehmen erwarten in den kommenden drei Jahren einen starken Anstieg des Neugeschäfts durch den Ausbau von Datendiensten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Branchenkompass 2011 Telekommunikation" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. Mehr als zwei Drittel der Verantwortlichen versprechen sich demnach von Datendiensten bis 2013 einen nennenswerten Beitrag zur Wertschöpfung im eigenen Unternehmen. Wichtigs
Die Union in Norddeutschland hat die Steuersenkungsdebatte der Bundesregierung scharf kritisiert. Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) verweist auf die Schuldenbremse, die die Länder in den kommenden zehn Jahren zu enormen Ausgabeeinschränkungen verpflichtet: "Das Grundgesetz verpflichtet die Länder, bis spätestens 2020 keine neuen Schulden zu machen. Deshalb können die Länder keine nennenswerten Einnahmeausfälle mehr verkraften – d
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Mittwoch mit leichten Gewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.303,53 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,65 Prozent im Vergleich zum Vortag. Die Anteilsscheine der Deutschen Telekom sowie von Fresenius SE und der Deutsche Börse konnten die größten Gewinne verzeichnen. Am unteren Ende der Kursliste waren die Papiere der Commerzbank, von Thyssenkrupp und HeidelbergCement z
Der Verteidigungsexperte und frühere Staatssekretär, Walther Stützle, sieht die militärische Aufgabenerfüllung Deutschlands angesichts der anstehenden Reform der Bundeswehr in Gefahr. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk kritisierte Stützle den Sparkurs der Bundeswehr und warnte zugleich vor ihrer Rolle als Underdog: Wenn man die Bundeswehr reduzieren will, muss man sich klar sein, "dass sie hinter Frankreich, hinter Großbritannien und übrigens
Der starke Anstieg der Steuereinnahmen hat sich zu Frühjahrsbeginn fortgesetzt. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe) nahm der Fiskus im April 38,5 Milliarden Euro ein, 3,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In absoluten Zahlen legte vor allem die Lohnsteuer zu, deren Aufkommen sich um eine Milliarde auf 11,4 Milliarden Euro erhöhte. Prozentual lagen die Gewerbesteuer sowie die Steuern auf Kapitalerträge vorn, die über die Hälf
Die Zahl der Bundeswehrsoldaten soll in den kommenden Jahren auf 175.000 bis 185.000 reduziert werden. Das geht aus einem Eckpunktepapier zur Bundeswehrreform hervor, das Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) in Berlin vorstellte. Bislang dienen rund 220.000 Soldaten. Allerdings sollen die Streitkräfte laut de Maizière schlagkräftiger werden. So sollen künftig 10.000 Soldaten für Auslandseinsätze vorgehalten werden. Die Zahl der zivilen Mitarbeiter
Der Schienentechnikkonzern Bombardier bekommt seine Probleme mit den neuen Regionalzügen für die Deutsche Bahn (DB AG) nicht in den Griff. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat für den ersten Zug vom Typ Talent 2 mit monatelanger Verspätung endlich eine Zulassung erteilt, dabei dem Hersteller aber nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe) eine Reihe von Auflagen gemacht. In einem internen Papier, das der Zeitung vorliegt, heißt es: "Zu d
Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), hat die jüngste Gewalt im Jemen verurteilt. "Ich bin bestürzt über die Nachrichten aus dem Jemen", erklärte Hoyer am Freitag. "Dort wird ein von breiten Schichten der Gesellschaft getragener Protest immer gewaltsamer niedergeschlagen. Dass offensichtlich gezielt auf Demonstranten geschossen wird, ist völlig inakzeptabel und zu verurteilen. Die Regierung von Staatspräsident Saleh hat die P
Der Bundesrat hat am Freitag einer Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zugestimmt. Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte, können Motorradkennzeichen damit künftig bis zu einer Minimalgröße von 18 x 20 Zentimeter verkleinert werden. Die Regelung gilt auch für Motorad-Saisonkennzeichen und Motorrad-Oldtimer. "Motorräder sind für die meisten Fahrer eine Herzensangelegenheit. Beim Kennzeichen darf es deshalb keine Kompromisse geben. Es muss
Deutschlands Ernährungsindustrie bietet Japan Hilfe bei der Lebensmittelversorgung an. "Wir könnten bei Engpässen jederzeit einspringen und Nahrungsmittel liefern", sagte Jürgen Abraham, der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Die heimischen Hersteller hätten ausreichend Kapazitäten, um für den Export nach Japan zu produzieren und schnell zu liefern. &q