Die neue Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka (CDU), hat angekündigt zusätzliches Geld in die Energieforschung stecken zu wollen. "Ich möchte eine nationale Plattform etablieren. Sie soll die gesamte Energieforschung bündeln und moderieren. Alle Akteure gehören an einen Tisch", sagte Wanka der "Welt am Sonntag". Dort werde in Abstimmung mit den anderen Bundesministerien besprochen, was in den Ländern passiert, an den Hoc
Die neue Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) bedauert, dass Ostdeutsche im Osten noch immer selten Karriere machen. "Mich überrascht, dass sich mehr als 20 Jahre nach der Vereinigung im Osten immer noch verhältnismäßig wenig Ostdeutsche in Führungspositionen finden", sagte Wanka der "Welt am Sonntag". Sei selbst bezeichnete es als Vorteil "beide Lebenswelten zu kennen". In der Wirtschaft, in Stiftungen, in öffentlichen Einrichtungen
Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), sieht erhebliche Missstände beim Bundeswehr-Einsatz in der Türkei. In einer Unterrichtung des Verteidigungsausschusses, über die die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagsausgabe) berichtet, schildert er Eindrücke von einem Truppenbesuch vor wenigen Tagen. Die Zusammenarbeit mit der türkischen Seite werde "überwiegend als problematisch empfunden" heißt es darin. Während d
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) rechnet damit, dass der Bundeswehreinsatz in Mali länger dauern wird, als das in dieser Woche vom Bundestag beschlossene Mandat von zwölf Monaten. "Die malische Armee ist in einem schlechten Zustand, sie kann sich kaum in einem Jahr in einen guten Zustand versetzen lassen. Es kann und wird wohl länger dauern", sagte er der "Bild am Sonntag". Auch wenn die Bundeswehr in Mali sich auf unterstützende
Der baden-württembergische Landtagspräsident Guido Wolf hat die Debattenkultur im Parlament kritisiert. "Da kann jeder noch besser werden", sagte der CDU-Politiker der "Stuttgarter Zeitung" (Samstagausgabe). "Es gab Debatten und Abläufe, da wünschte ich mir, wir wären im Umgang miteinander schon etwas weiter." Dies gelte für die grün-rote Landesregierung wie auch die Oppositionsfraktionen von CDU und FDP. Mit Blick auf die Regierun
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Äußerungen des türkischen Regierungschefs Recep Tayyip Erdogan zum Zionismus als "verheerende Gleichsetzung" verurteilt. Nach einem Treffen mit Erdogan am Freitag in der Türkei sagte Gabriel der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe): "Mir ist die Gleichsetzung von Zionismus und Faschismus erst durch eine Spiegel-Online-Meldung nach meinem Besuch bei Ministerpräsident Erdogan bekannt geworden. Sonst hätte ich dieses
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Freitag mit leichten Kursverlusten beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.708,16 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,43 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von RWE, Merck und SAP zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere der Deutschen Bank, von ThyssenKrupp und BMW.
Dass sich der rot-rot-grün-dominierte Bundesrat wie eine Art "Gegenregierung" der schwarz-gelben Mehrheit im Bundestag entgegenstellt, um die Bundesregierung bei unangenehmen Themen zu treiben, halten Staatsrechtler für legitim. "Dass der Bundesrat parteipolitisch agiert, ist aus verfassungsrechtlicher Sicht zu akzeptieren", sagte der Leipziger Verfassungsrechtler Christoph Degenhart "Handelsblatt-Online". Er verwies dabei auf den Grundgesetzartikel 21, de
Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hat durch seine jüngsten Äußerungen über den Zionismus heftige Kritik ausgelöst. "Die Äußerungen sind verletzend, verstörend und vergiftend", sagte Dieter Graumann, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe). "Mit diesem Ungeist von judenfeindlicher Aggressivität ist es schwer vorstellbar, wie dieser Mann die
Daimler-Aufsichtsratschef Manfred Bischoff hat sich nach dem öffentlichen Dämpfer für Konzernboss Dieter Zetsche klar hinter dessen Strategie für den Konzern gestellt. "Dass Einzelne ihre eigene Agenda haben und querschießen, kann ich nicht verhindern", sagte Bischoff in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Zetsches Vertrag war auf Druck der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat nur um drei statt um fünf Jahre verlängert worden.