Angesichts der unsicheren politischen Lage in Italien hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch für einen Austritt des Landes aus der Währungsunion ausgesprochen. "Wenn es nicht gelingt, die Mehrheit der Bevölkerung eines Landes davon zu überzeugen, dass sie selbst eingegangene Verpflichtungen bezüglich der Funktionsweise der gemeinsamen Währung auch einhalten muss, kann man nicht von außen nach Neuwahlen rufen, sondern muss das Land zur
Die Deutsche Post befördert in 99 Prozent der Fälle Briefe, die mit dem alten Porto von 55 Cent frankiert sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des auf Servicequalität spezialisierten Instituts Spectos im Auftrag von "Handelsblatt-Online". Von 288 unterfrankierten Testbriefen gab es lediglich bei einem eine Porto-Nachforderung. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Brief nicht das Ziel erreichte, war doppelt so hoch: Zwei Sendungen kamen nicht beim vorgesehenen Emp
CSU-Netzexpertin Dorothee Bär hat das vom Bundestag verabschiedete Leistungsschutzrecht als überflüssig attackiert. "Ich habe gegen das Leistungsschutzrecht gestimmt, weil ich das Gesetz für unnötig halte und es zusätzliche Rechtsunsicherheit schafft", sagte Bär der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Auch sei "völlig unklar" formuliert, wie lange künftig Anrisse von Texten sein dürften, ohne dass die Verleger
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) bedauert seine Wortwahl bei seiner umstrittenen Kritik an Bundeswehr-Soldaten. "Die Reaktionen auf meine Äußerungen haben mir klar gemacht, nicht nur in der Musik gilt: Der Ton macht die Musik. Ich habe nicht den richtigen Ton getroffen", sagte de Maizière im Gespräch mit der "Bild am Sonntag". Gleichwohl bleibt de Maizière in der Sache hart: "Die Melodie bleibt aber richtig",
Führende Ökonomen in Deutschland haben vor dem Hintergrund des Schuldenstreits in den USA und der unsicheren politischen Lage in Italien vor schwerwiegenden Konsequenzen für die weltweite konjunkturelle Entwicklung gewarnt: "Die Weltwirtschaft und insbesondere der Euroraum gehen stürmischen Zeiten entgegen", sagte der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, "Handelsblatt-Online". "Der tiefere Grun
Der Bundesrat hat sich für die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland ausgesprochen. Die Länderkammer, in der SPD, Grüne und Linke die Mehrheit haben, stimmte am Freitag für einen Gesetzesentwurf, der eine Lohnuntergrenze von mindestens 8,50 Euro pro Stunde vorsieht. Auch die große Koalition des Saarlandes, die von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) angeführt wird, unterstützte den Entwurf von Rot-Grü
Malte Spitz, Mitglied des Bundesvorstandes der Grünen, kritisiert das am heutigen Freitag im Bundestag verabschiedete Leistungsschutzrecht und nennt es ein "Gesetz zum Schaden der Allgemeinheit". Das Gesetz schaffe Rechtsunsicherheit und drohe Innovationen im Internet zu hemmen, sagte Spitz am Freitag in Berlin. Das durch die Stimmen der Regierungsfraktionen angenommene Gesetz verpflichtet Suchmaschinen wie Google, für längere Textausschnitte aus Zeitungsartikeln, die si
Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.668,60 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,94 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Merck, Lanxess und RWE. Am unteren Ende der Liste stehen die Papiere der Deutschen Bank, Telekom sowie von ThyssenKrupp.
Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Freitag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Kurz nach 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.755,88 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,18 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von RWE, Adidas und SAP. Die Aktien der Deutschen Bank, Telekom sowie von Infineon bilden die Schlusslichter der Liste.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat die katholische Kirche in der Pontifikatszeit Benedikts XVI. scharf kritisiert. "Die Form der Moderne, das ist nun einmal die pluralistische Demokratie. Da darf sich die Kirche nicht wie eine absolutistische Monarchie verhalten", sagte Kretschmann im Gespräch mit der "Welt". In der Kirche habe sich ein "kruder Zentralismus" breitgemacht, mit dem man "in einer pluralen Welt