Der Initiativkreis Ruhr, in dem sich die 70 größten Unternehmen des Ruhrgebiets zusammengeschlossen haben, mischt sich in den Bundestagswahlkampf ein. In einem Positionspapier, das dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe) vorliegt, sorgen sich die Unternehmen — darunter Eon, RWE, ThyssenKrupp, Evonik und Hochtief – um die Energiewende, aber auch um Strompreise, Investitionen und den Standort Deutschland. "Die Rahmenbedingungen der Energiewende müssen plan- und beherrsch
Die linksliberale Karl-Gerold-Stiftung, bis 2004 alleinige Eignerin der traditionsreichen Tageszeitung "Frankfurter Rundschau", ist "nicht glücklich, aber zufrieden" mit dem Erwerb des Blattes durch die "FAZ". Das sagte Stiftungsvorstand Wolfgang Lauth der Tageszeitung "Neues Deutschland". Derzeit hält die Stiftung noch zehn Prozent der Anteile. Die "Wächterfunktion", die man habe, wolle man beibehalten. Wenn man von den neuen Eige
Die abfälligen Italien-Äußerungen von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück werden nach Einschätzung des Bamberger Parteienforschers Thomas Saalfeld die Wahlchancen der SPD nicht nachhaltig beeinträchtigen. "Wir müssen uns immer vor Augen halten, dass die Persönlichkeit des Spitzenkandidaten oder der Spitzenkandidatin für die Wahlentscheidung zwar insgesamt in den letzten Jahrzehnten wichtiger geworden ist, aber dennoch nach wie vor eine weit geri
Der Bundestag hat am Donnerstag mit großer Mehrheit die Entsendung deutscher Soldaten nach Mali gebilligt. Das gab Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) bekannt. Mit dem Votum können nun bis zu 180 Bundeswehrsoldaten für die Ausbildungsmission und 150 weitere Soldaten für die logistische Unterstützung des französischen Einsatzes in das westafrikanische Krisenland entsandt werden. Die Mandate sind auf ein Jahr befristet. Nur die Fraktion der Linksparte
In der Debatte um Peer Steinbrücks "Clown"-Äußerung ist Lasse Becker, Vorsitzender der FDP-Jugendorganisation Junge Liberale, dem SPD-Kanzlerkandidaten zur Seite gesprungen. Becker sagte dem Online-Nachrichtenportal "bild.de": "Es wäre nicht meine Wortwahl, aber im Kern hat Steinbrück nicht ganz unrecht". Über die von Steinbrück als "Clown" betitelten italienischen Politiker sagte Becker: Beppe Grille wolle "von Ber
Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Donnerstag mit leichten Kursgewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.741,70 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,86 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine der Lufthansa, von Bayer und Merck zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere der Deutschen Börse, von ThyssenKrupp und der Telekom.
In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-Deutschlandtrends hat die Union gegenüber der Vorwoche leicht um einen Punkt auf 41 Prozent zugelegt. Die SPD verliert hingegen einen Prozentpunkt und kommt auf 27 Prozent. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würde die FDP nicht in den Bundestag einziehen: Sie verliert gegenüber der vergangenen Woche einen Punkt und landet bei 4 Prozent. Die Grünen liegen unverändert bei 15 Prozent, die Linke ebenfalls unverändert bei 6 Prozen
Die Mehrheit der Deutschen hat sich dafür ausgesprochen, das Ehegattensplitting auch auf eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften auszuweiten. 70 Prozent der Befragten waren im aktuellen ARD-Deutschlandtrend der Meinung, die Steuervorteile, die die klassische Ehe genießt, müssten auch für die sogenannte Homoehe gelten. Nur 25 Prozent sehen das anders. Auch unter den Unionsanhängern ist eine Mehrheit von 60 Prozent für die steuerliche Gleichstellung
Der Stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Heinrich Leonhard Kolb hat sich gegen die Einführung eines einheitlichen Mindestlohns ausgesprochen. Wichtig seien Löhne, die sich an Tarifverträgen orientierten: "Ein flächendeckender Mindestlohn kann nicht zielführend sein, und wir werden ihn weiter ablehnen", sagte Kolb dem Sender Phoenix. Man wolle eine ausdifferenzierte Lösung nach Branchen und Regionen erreichen. Nur so sei sichergestellt, dass Mindestl&o
Das Ausmaß der sogenannte Armutseinwanderung aus Rumänien und Bulgarien nach Deutschland ist nach Ansicht von Forschern kleiner als es in verschiedenen Medien dargestellt wurde. Daten des Mikrozensus würden zeigen, dass 80 Prozent der Menschen, die seit Beginn der EU-Mitgliedschaft im Jahr 2007 aus diesen beiden Ländern eingewandert sind, einer Erwerbsarbeit nachgehen, teilte das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung mit. Von diesen seien 22 Proz