Verband: 2013 erstmals über 900.000 Beschäftigte in der ITK-Branche

In der Informations- und Telekommunikationsbranche sollen noch in der ersten Hälfte des laufenden Jahres erstmals über 900.000 Menschen beschäftigt sein. Das geht aus Berechnungen des Hightech-Verbandes Bitkom hervor. Die Branche sei damit "neben dem Maschinen- und Anlagenbau der einzige Industriesektor, der mehr als 900.000 Arbeitsplätze bietet", sagte der Präsident des Verbandes, Dieter Kempf. Die wachsende Nachfrage nach Software und IT-Dienstleistungen sei

Grünen-Politiker Beck gibt Steinbrück Rückendeckung

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, hat die umstrittenen Äußerungen des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zum Wahlausgang in Italien verteidigt. "Clown ist für Berlusconi ein unverdientes Kompliment", sagte Beck "Handelsblatt-Online". "Das ist ein Euphemismus, wenn man sich erinnert, wie er Gesetze verbogen und geändert hat, um sich strafrechtlicher Verfolgung zu entziehen.&qu

Zahl der Arbeitslosen steigt im Februar auf 3,156 Millionen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar auf 3.156.000 gestiegen. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mit. Das sind 18.000 Arbeitslose mehr als im Januar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen um 46.000. Die Arbeitslosenquote liegt gegenüber dem Vormonat unverändert bei 7,4 Prozent. Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit in dieser Größenordnung sei im Februar üblich, sie fiel in diesem Jahr

FDP-Fraktionsvize Kolb weiter gegen einheitlichen Mindestlohn

Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Heinrich Leonhard Kolb ist weiterhin gegen die Einführung eines einheitlichen Mindestlohns in Deutschland. "Ein flächendeckender Mindestlohn kann nicht zielführend sein, und wir werden ihn weiter ablehnen", sagte der Freidemokrat am Donnerstag dem Fernsehsender Phoenix. Die FDP wolle eine "ausdifferenzierte Lösung nach Branchen und Regionen" erreichen, so Kolb weiter. "Nur so ist sichergestellt, dass Minde

DAX startet mit leichten Gewinnen

Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Donnerstag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.732,27 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,74 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von RWE, Bayer und der Deutschen Bank. Die Aktien von Beiersdorf, SAP und der Telekom bilden die Schlusslichter der Liste.

Spahn warnt vor Festlegung auf Familiensplitting

Der CDU-Politiker Jens Spahn hat jene Kräfte in seiner Partei gewarnt, die in der aktuellen Diskussion über die Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaft die Umwandlung des Ehegattensplittings in ein Familiensplitting fordern: "Ein konsequent zu Ende gedachtes Familiensplitting, bei dem es nur noch auf Kinder ankommt, bedeutet die totale Nivellierung, das ist das Ende der Ehe", sagte Spahn im Interview mit der "Welt". Einen Ersatz des Ehegattensplittings durch

Mieterbund sieht Ramsauers Pläne zur Ankurbelung des Wohnungsmarktes skeptisch

Der Mieterbund sieht die kürzlich von Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) angekündigten Maßnahmen zur Ankurbelung des Wohnungsmarktes mit Skepsis. "Bloße Konzepte ersetzen keine Taten", sagte Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe). So sei der jährliche Neubau von 250.000 Wohnungen, wie es Ramsauer als Ziel ausgegeben hatte, sicher wünschenswert. Aber die Realisierung stehe in Frage, weil die

FDP: Steinbrück ist „außenpolitisches Sicherheitsrisiko“

Die Kritik an den abfälligen Italien-Äußerungen von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück reißt nicht ab: "In die Schweiz schickt er die Kavallerie, nach Zypern die Piraten, italienische Politiker sind für ihn Clowns: Peer Steinbrück hat mehr als deutlich unter Beweis gestellt, dass er ein außenpolitisches Sicherheitsrisiko ist", sagte der Vize-Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Volker Wissing, "Handelsblatt-Online". "Er muti

EnBW warnt vor Strompreisbremse

Die Bundesregierung erntet für ihre Strompreisbremse nun auch im Lager der Stromkonzerne Kritik. Mit Blick auf den Ausbau erneuerbarer Energien seien die Pläne "kontraproduktiv, machen Planungssicherheit zunichte und entwerten bereits getroffene Investitionen", heißt es in einem internen Positionspapier des Karlsruher EnBW-Konzerns, das der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe) vorliegt. "Der Ausbau der Erneuerbaren Energien käme damit in w