Neue Amnesty-Deutschland-Chefin kritisiert Waffenexporte

Mit harter Kritik an der Bundesregierung hat sich Selmin Caliskan, die neue Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, zu Wort gemeldet. Im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe) beklagte die 46-Jährige Intransparenz und Kontrolldefizite bei Waffenexporten, über die der vertraulich tagende Bundessicherheitsrat entscheidet. "Es kann nicht sein, dass ein kleiner geheimer Klub darüber entscheidet, welches Land deutsche

Tourismusbranche blickt optimistisch in die Zukunft

Die deutsche Tourismusbranche verbucht im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse (ITB) eine steigende Nachfrage nach Urlaubsreisen. "Allem Krisengerede zum Trotz: Die Deutschen verreisen gerne und häufiger", sagte der Präsident des deutschen Reiseverbands, Jürgen Büchy, der "Oberhessischen Presse". Vor allem die Balearen verzeichnen für den Sommer hohe Buchungszuwächse. Zu den Rennern gehöre auch die Türkei, sagte Büchy. P

Bundeswehr-Skandal: Marine-Inspekteur spricht Machtwort

Nach dem Übergriff von vier Marinesoldaten auf einen Vorgesetzten spricht der Inspekteur der Deutschen Marine, Axel Schimpf, ein Machtwort: "Derartige Fälle dulde ich nicht in unserer Marine", sagte der Vizeadmiral der Tageszeitung "Welt" (Donnerstagausgabe). "Deswegen wird nun mit der gegebenen Härte ermittelt." Wie das Einsatzführungskommando der Bundeswehr mitteilte, haben auf dem Schnellboot "Hermelin", das zurzeit im Unifil-Einsatz

Gröhe kritisiert Steinbrück wegen Italien-Schelte

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist wegen seiner Kritik an den Siegern der Parlamentswahl in Italien in die Kritik geraten. Steinbrück hatte die Wahlsieger Berlusconi und Grillo als "Clowns" bezeichnet. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sagte der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe): "Vom Pannen-Peer zum Polter-Peer: Wer so mit unseren Europäischen Nachbarn umspringt, macht sich selbst zum Clown."

„Bild“: Steinbrück und Napolitano räumen Differenzen in Telefonat aus

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat in einem Telefongespräch mit dem italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano über seine umstrittenen Aussagen gesprochen. Wie ein SPD-Sprecher der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) bestätigte, ging es in dem Telefonat um die Absage des Termins am Mittwochabend. Der Sprecher des Kanzlerkandidaten, Michael Donnermeyer, sagte der Zeitung: "Es war ein freundliches Gespräch und der Sachverhalt wurde gekl&auml

DAX schließt mit deutlichen Gewinnen

Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Mittwoch mit deutlichen Kursgewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 7.675,83 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 1,04 Prozent im Vergleich zum Vortag. Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Continental, Daimler und Linde zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere von Fresenius Medical Care, Lanxess sowie Merck.

Schick: EZB muss Bankenrettung transparenter machen

Der finanzpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Gerhard Schick, fordert bei Bankenrettung mehr Transparenz von der Europäischen Zentralbank EZB. Im Radiosender hr-iNFO sagte Schick, die EZB solle offenlegen, welche Banken von dem Geld profitiert haben, das die die Notenbank vor einem Jahr als Krisenmaßnahme ins europäische Bankensystem gepumpt hatte. Dabei geht es um mehr als eine Billion Euro. Nach zwölf Monaten sei nun der richtige Zeitpunkt gekommen, so Schick

Kartellamt genehmigt Übernahme der „Frankfurter Rundschau“ durch die FAZ

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der insolventen "Frankfurter Rundschau" durch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" genehmigt. Das teilte die Behörde am Mittwoch in Bonn mit. Die Übernahme warf laut Kartellamt im Hinblick auf die deutschlandweiten Leser- und Anzeigenmärkte keine "fusionskontrollrechtlichen Bedenken" auf. Problematisch waren demgegenüber die regionalen Leser- und Anzeigenmärkte im Raum Frankfurt/Rhein-Main, auf den

Studie: Für Offshore-Windparks fehlen 50 Milliarden Euro

Die Finanzierung von Offshore-Windparks in Europa ist gefährdet. "Wir erwarten, dass bis 2020 etwa 50 Milliarden Euro fehlen, um die politisch gewünschten Windkraftwerke zu bauen", sagte Gunar Hering, Energieexperte der Boston Consulting Group (BCG), dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Bis zum Jahr 2020 müssen noch insgesamt 110 Milliarden Euro in Meereswindparks investiert werden, hat die Unternehmensberatung in einer neuen Studie ausgerechnet. Nur dann is

Ex-BDI-Chef zur Bewältigung der Krise: Sparen allein reicht nicht

Europas Unternehmen sorgen sich, dass die Politik den Bogen bei der Konsolidierung der Etats vor allem in den Krisenländern überspannt. "Am Ziel, die Haushalte zu sanieren, dürfen wir nicht rütteln. Aber dort, wo es nötig ist, sollten wir Regierungen mehr Zeit geben", sagte der Präsident des europäischen Arbeitgeberdachverbands Business Europe, Jürgen Thumann dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). "Wir dürfen es nicht üb